Gesellschaft | Politik, 28.07.2025
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Trump-"Deal"
EU schafft neue fossile Abhängigkeit und opfert Klimaschutz
Die Europäische Union verpflichtet sich im neuen Handelsabkommen mit
den USA für drei Jahre zum Import von fossilen Energien in Höhe von 250
Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor
einer neuen fossilen Abhängigkeit zulasten von Klimaschutz und
Sicherheit. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf, das fossile
Importversprechen umgehend zurückzunehmen.
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:
"Das neue Handelsabkommen zwischen der EU und den USA ist ein katastrophales Signal für den Klimaschutz. Die EU importiert aktuell fossile Energien in Höhe Das Handelsabkommen, das die EU unter Androhung noch höherer Zölle unterzeichnet hat, vervierfacht die fossilen Importe. von rund 65 Milliarden US-Dollar jährlich aus den USA. Ein derartiger 'Deal' wirft die EU nicht nur klimapolitisch zurück, sondern vertieft die Abhängigkeit von einem US-Präsidenten, der Energieversorgung als geopolitisches Druckmittel einsetzt. Anstatt auf langfristige Planungssicherheit für die Energiewende zu setzen, binden uns derartige fossile Abkommen an gestrige Technologien - auf Kosten von Klima, Innovation und Sicherheit. Wir fordern eine klare Positionierung gegen das Importversprechen durch Bundeskanzler Merz und eine Absage des Handelsabkommens durch Kommissionspräsidentin von der Leyen."
"Das neue Handelsabkommen zwischen der EU und den USA ist ein katastrophales Signal für den Klimaschutz. Die EU importiert aktuell fossile Energien in Höhe Das Handelsabkommen, das die EU unter Androhung noch höherer Zölle unterzeichnet hat, vervierfacht die fossilen Importe. von rund 65 Milliarden US-Dollar jährlich aus den USA. Ein derartiger 'Deal' wirft die EU nicht nur klimapolitisch zurück, sondern vertieft die Abhängigkeit von einem US-Präsidenten, der Energieversorgung als geopolitisches Druckmittel einsetzt. Anstatt auf langfristige Planungssicherheit für die Energiewende zu setzen, binden uns derartige fossile Abkommen an gestrige Technologien - auf Kosten von Klima, Innovation und Sicherheit. Wir fordern eine klare Positionierung gegen das Importversprechen durch Bundeskanzler Merz und eine Absage des Handelsabkommens durch Kommissionspräsidentin von der Leyen."
Kontakt: Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Sascha Müller-Kraenner | mueller-kraenner@duh.de | www.duh.de
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