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Anzeige, Umwelt | Ressourcen, 04.05.2025

Kalt waschen – Klima schützen

WWF und Ariel zeigen, wie 30 Grad beim Waschen zum effektiven CO2-Sparprogramm werden

  • Pop-up Kaltwaschsalon in München © Kai Platz
  • CO₂ Fußabdruck beim Waschen © Kai Platz
Im Münchner Kaltwaschsalon wurde deutlich: Wer bei 30 statt 60 Grad wäscht, kann bis zu 60 % Energie sparen – ganz ohne Verzicht auf Hygiene oder Komfort. Die Initiative #WirDrehenRunter macht klimafreundliches Verhalten im Alltag sichtbar und gibt praktische Tipps für nachhaltige Waschroutinen.
 

Ein kleiner Dreh mit großer Wirkung: Kalt waschen fürs Klima

Die Initiative #WirDrehenRunter zeigt, wie Verbraucher:innen CO2 sparen können – der "Tag des nachhaltigen Waschens" am 10. Mai rückt Alltagshandeln in den Fokus.

Gabriele Hässig von P&G zeigt die Kosten einer Waschladung bei unterschiedlichen Temperaturen © Kai PlatzWäsche waschen – ein scheinbar banaler Vorgang, der erheblich zum CO2-Ausstoß im Haushalt beiträgt. Der größte Hebel dabei: die Temperatur. Bis zu 60 % der Energie einer Wäscheladung gehen allein für das Erhitzen des Wassers drauf. Wer also statt 60 Grad nur 30 Grad wählt, reduziert seinen Energieverbrauch um rund zwei Drittel. Und genau darauf macht die gemeinsame Kampagne von WWF und Ariel aufmerksam.

Beim Besuch im Pop-up-Kaltwaschsalon Ende April in München wurde deutlich: Die Vorteile des Kaltwaschens sind vielfach belegt – für Klima, Kleidung und Geldbeutel. Gleichzeitig widerlegt die Aktion hartnäckige Mythen, etwa dass nur heißes Wasser hygienisch reinigt. Tatsächlich reinigen moderne Waschmittel bei 30 Grad völlig ausreichend. Länder wie Japan zeigen: kaltes Waschen ist dort längst Standard – ganz ohne hygienische Nachteile.

Nachhaltige Routine leicht gemacht

Die Initiative #WirDrehenRunter gibt konkrete Tipps für einen klimafreundlicheren Waschalltag:
  • Waschtemperatur senken – von 40 auf 30 Grad spart 38 % CO2.
  • Voll beladen – weniger Maschinenläufe bedeuten weniger Energie.
  • Auf Vorwäsche verzichten – meist unnötig.
  • Kurzprogramme nutzen – effizient und energiesparend.
  • Lufttrocknen statt Trockner – spart Strom und schont die Wäsche.
  • Waschmittel richtig dosieren – schützt Umwelt und Maschine.

Wirkung durch viele kleine Änderungen

Seit dem Start der Aktion 2022 wurden durch bewussteres Waschen bereits über 115.000 Tonnen CO2 eingespart. Auch die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland ist – wissenschaftlich belegt – um 1 Grad gesunken. WWF und Ariel setzen damit bewusst auf Aufklärung statt Appelle: Kleine Änderungen im Alltag können viel bewirken, wenn viele mitmachen.

Tag des nachhaltigen Waschens am 10. Mai

Der jährlich stattfindende Tag des nachhaltigen Waschens macht genau das zum Thema: Wie können wir durch bewussten Umgang mit Energie, Wasser und Reinigungsmitteln unsere Umwelt schützen – und gleichzeitig Kosten sparen? Der Aktionstag zeigt auf, wie einfach nachhaltiges Verhalten im Haushalt sein kann und lädt zum Mitmachen ein.

Zum Weiterlesen: www.wirdrehenrunter.de

Quelle: WWF Deutschland



     
        
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