Technik | Energie, 20.12.2024
Energiepreiskrise traf energieintensive Industrien am härtesten – und birgt gleichzeitig Chancen für Klimaneutralität
Besonders in energieintensiven Branchen besteht dringender Handlungsbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat in einem
aktuellen Policy Brief die Entwicklung der Energiekostenbelastung in der
deutschen Industrie untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein
differenziertes Bild: Während energieintensive Branchen wie die Metall-,
Papier- und Chemieindustrie besonders stark von den gestiegenen
Energiepreisen seit 2022 betroffen sind, blieb die Belastung in Sektoren
mit mittlerem und niedrigem Energiebedarf weitgehend stabil.
Gegenstand der Analyse sind die Energiestückkosten, die das
Verhältnis der Energiekosten zur Bruttowertschöpfung darstellen. Die
wesentlichen Erkenntnisse sind:
Geeignete Maßnahmen für eine politische Unterstützung dieses Transformationsprozesses sind:
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V.
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) ist ein überparteilicher und unabhängiger Think Tank. Seit 1994 setzen wir uns für eine Marktwirtschaft ein, die durch Steuer- und Ausgabenpolitik nachhaltiges und sozialverträgliches Wirtschaften fördert. Das FÖS erstellt ökonomische Studien und politische Expertisen. Unsere Schwerpunkte liegen in den Themenbereichen ökologische Finanzreform sowie Energie-, Verkehrs-, Ressourcen- und Agrarpolitik.
Gegenstand der Analyse sind die Energiestückkosten, die das
Verhältnis der Energiekosten zur Bruttowertschöpfung darstellen. Die
wesentlichen Erkenntnisse sind:
- Kostenrückgang vor der Krise:
Zwischen 2008 und 2020 sanken die Energiestückkosten in allen
untersuchten Branchen deutlich. In der Papierindustrie beispielsweise
von knapp 30 % auf 9 %.
- Starker Anstieg ab 2022: Die Energiepreiskrise führte zu
einem sprunghaften Anstieg der Energiekosten in energieintensiven
Branchen. Die Energiestückkosten stiegen in der Metallindustrie auf bis
zu 36 %.
- Stabile Kostenentwicklung in weniger energieintensiven Sektoren: Branchen mit mittlerem und niedrigem Energiebedarf konnten ihre Kosten weitgehend stabil halten, trotz der allgemeinen Energiepreissteigerung
Geeignete Maßnahmen für eine politische Unterstützung dieses Transformationsprozesses sind:
- Investitionsförderungen für klimafreundliche Technologien
- gezielte Entlastungen für besonders betroffene Branchen und
- konsequente Nutzung von Energieeffizienzpotenzialen und ggf. Förderung der dafür nötigen Investitionen
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V.
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) ist ein überparteilicher und unabhängiger Think Tank. Seit 1994 setzen wir uns für eine Marktwirtschaft ein, die durch Steuer- und Ausgabenpolitik nachhaltiges und sozialverträgliches Wirtschaften fördert. Das FÖS erstellt ökonomische Studien und politische Expertisen. Unsere Schwerpunkte liegen in den Themenbereichen ökologische Finanzreform sowie Energie-, Verkehrs-, Ressourcen- und Agrarpolitik.
Kontakt: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V., Floriann Zerzawy | florian.zerzawy@foes.de | www.foes.de
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