Umwelt | Klima, 20.12.2023
Ungleiche Fußabdrücke
Welchen CO2-Fußabdruck haben Reiche im Vergleich?
Die globale Ungerechtigkeit bei der Verteilung des Lebensstandards und der hohe CO2-Fußabdruck der Reichen beeinträchtigen die weltweite Lebensqualität.
Der Human Development Index (HDI) des UNDP bestätigt, dass die Lebensqualität in vielen Ländern sinkt. Im September 2022 berichtete das UNDP, dass die menschliche Entwicklung in 90 Prozent der Länder weltweit rückläufig ist und dieser alarmierende Trend sich voraussichtlich fortsetzen wird.
Der unzureichende Lebensstandard eines großen Teils der Weltbevölkerung hängt eng mit den weltweit ungleich erzeugten CO2-Emissionen zusammen. Der Reichtum der Oberschicht, das sind 1 Prozent der Weltbevölkerung, trägt zu 15 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Die obere Mittelschicht, das sind 9 Prozent der Weltbevölkerung, trägt zu 32 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Weitere 40 Prozent der Weltbevölkerung, die globale Mittelschicht, tragen zu 43 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Aber die Hälfte aller Menschen auf der Erde trägt nur zu 10 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Dabei müssen sie am meisten unter den Folgen des Klimawandels leiden, der insbesondere von der Oberschicht und oberen Mittelschicht verursacht wird.
Menschen aus der globalen Mittelschicht mit durchschnittlich 4 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr haben im Verhältnis zur Oberschicht und zur oberen Mittelschicht einen vergleichsweise geringeren Anteil an der Erderwärmung. Dennoch ist selbst dieser Anteil zu hoch, um globale Klimaneutralität zu erreichen. Er dürfte nur etwa 2 Tonnen pro Person und Jahr betragen. Die Menschen aus den unteren Einkommensschichten und sehr arme Menschen mit durchschnittlich nur einer Tonne CO2-Emissionen pro Jahr tragen praktisch nicht zur Erderwärmung bei und könnten sogar die doppelte Menge an CO2 emittieren, ohne die Biosphäre und zukünftige Generationen vor der gefährlichen Erderwärmung zu gefährden. Da sie größtenteils in ärmeren Ländern des globalen Südens leben, die besonders stark von Extremwetterereignissen heimgesucht werden, leiden sie jedoch erheblich stärker unter den Auswirkungen der Erderwärmung als die Menschen in den meisten Ländern des globalen Nordens.
Werner Mittelstädt ist kritischer Zukunftsforscher und Autor zahlreicher Bücher. Sein neuestes Buch heißt: "Transformation und Ambivalenz. Steht die Welt vor dem Kollaps? Kurskorrektur oder Klimakatastrophe." Darin geht er detailliert auf Lebensqualität und Lebensstandard ein und beschreibe 95 Zukunfts- und Transformationsbilder, die zur merklichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Realisierung wirklicher Nachhaltigkeit beitragen würden.
Der Human Development Index (HDI) des UNDP bestätigt, dass die Lebensqualität in vielen Ländern sinkt. Im September 2022 berichtete das UNDP, dass die menschliche Entwicklung in 90 Prozent der Länder weltweit rückläufig ist und dieser alarmierende Trend sich voraussichtlich fortsetzen wird.Der unzureichende Lebensstandard eines großen Teils der Weltbevölkerung hängt eng mit den weltweit ungleich erzeugten CO2-Emissionen zusammen. Der Reichtum der Oberschicht, das sind 1 Prozent der Weltbevölkerung, trägt zu 15 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Die obere Mittelschicht, das sind 9 Prozent der Weltbevölkerung, trägt zu 32 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Weitere 40 Prozent der Weltbevölkerung, die globale Mittelschicht, tragen zu 43 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Aber die Hälfte aller Menschen auf der Erde trägt nur zu 10 Prozent an den globalen CO2-Emissionen bei. Dabei müssen sie am meisten unter den Folgen des Klimawandels leiden, der insbesondere von der Oberschicht und oberen Mittelschicht verursacht wird.
Menschen aus der globalen Mittelschicht mit durchschnittlich 4 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr haben im Verhältnis zur Oberschicht und zur oberen Mittelschicht einen vergleichsweise geringeren Anteil an der Erderwärmung. Dennoch ist selbst dieser Anteil zu hoch, um globale Klimaneutralität zu erreichen. Er dürfte nur etwa 2 Tonnen pro Person und Jahr betragen. Die Menschen aus den unteren Einkommensschichten und sehr arme Menschen mit durchschnittlich nur einer Tonne CO2-Emissionen pro Jahr tragen praktisch nicht zur Erderwärmung bei und könnten sogar die doppelte Menge an CO2 emittieren, ohne die Biosphäre und zukünftige Generationen vor der gefährlichen Erderwärmung zu gefährden. Da sie größtenteils in ärmeren Ländern des globalen Südens leben, die besonders stark von Extremwetterereignissen heimgesucht werden, leiden sie jedoch erheblich stärker unter den Auswirkungen der Erderwärmung als die Menschen in den meisten Ländern des globalen Nordens.
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