Acht Top-Kandidaten im Wettstreit um den Future Policy Award 2023

Der World Future Council gibt die acht politischen Strategien aus vier Kontinenten bekannt, die in die engere Wahl für den Future Policy Award 2023 gekommen sind

Mit dem diesjährigen globalen Preis werden zukunftssichere und wirksame politische Lösungen gewürdigt, die unsere Umwelt auf dem Weg zu einer giftfreien Welt, insbesondere für unsere Kinder, schützen. Der Future Policy Award ist insofern einzigartig, als er erfolgreiche politische Maßnahmen zum Schutz der Menschen und des Planeten auf internationaler Ebene würdigt.
 
Der World Future Council arbeitet mit dem Institut für Ausbildung und Forschung der Vereinten Nationen (UNITAR) sowie dem deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUV) und dem Umweltbundesamt (UBA) mit Unterstützung der Michael Otto Stiftung zusammen, um politische Maßnahmen für eine giftfreie Welt, die die Verwendung gefährlicher Chemikalien in Produkten regeln, mit dem Schwerpunkt auf dem Schutz von Kindern und ihrer Umwelt hervorzuheben.
 
Durch die Förderung des Austauschs bewährter Verfahren stellt der Future Policy Award eine Reihe innovativer politischer Ansätze zur Förderung einer giftfreien Umweltpolitik vor, die bessere Lebensbedingungen für heutige und künftige Generationen schafft.
 
Auf einen weltweiten Aufruf zur Nominierung hin erhielt der World Future Council insgesamt vierzig Vorschläge aus 5 Kontinenten. Nach eingehender Recherche hat eine Jury aus namhaften Experten die folgenden acht Maßnahmen in die engere Wahl gezogen:
  1. Argentinien - Resolution 583/2008 zum Verbot von Phthalaten in Spielzeug
  2. Bangladesch - Leitlinie für kosmetische Produkte in Bangladesch, BDS 1382, 2019.
  3. Dänemark - Dänische Verordnung über Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, und über Bestimmungen für Sanktionen bei Verstößen gegen die entsprechenden EU-Rechtsvorschriften, 2020
  4. Nepal - Entscheidung über quecksilberhaltige Geräte und zahnmedizinisches Amalgam", 2019
  5. Philippinen - Verwaltungsanordnung zum Verbot von Phthalaten in Plastikspielzeug, 2008
  6. Ruanda - Ministerialerlass Nr. Nº20/38 von 2016 zur Festlegung der Liste der Kosmetika, deren Verwendung in Ruanda verboten ist
  7. Tansania - Vorschriften für die Kontrolle und Verwaltung von Quecksilber und Quecksilberverbindungen, 2020
  8. Vietnam - Nationale technische Vorschrift zur Sicherheit von Spielzeug, 2019
 "Als Gesellschaft sind wir mit einer Vielzahl von Krisen konfrontiert, insbesondere mit dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung. Das Problem der Umweltverschmutzung wird dadurch verschärft, dass in fast allen Produkten, auf die wir uns im Alltag verlassen, schädliche Stoffe enthalten sind, auch in Spielzeug für unsere Jüngsten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir dieses Thema mit großer Ernsthaftigkeit angehen und vor allem den Schutz der Kinder vor diesen schädlichen Substanzen in den Vordergrund stellen", sagt Alexandra Wandel, Vorsitzende des Vorstands des World Future Council.
 
"Chemikalien sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und bringen bei richtiger Verwendung wichtige Vorteile in Bereichen wie Medizin und Konsumgüter. Ein verantwortungsvoller Umgang mit ihnen ist jedoch entscheidend, um Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sowie erhebliche Kosten für die Öffentlichkeit zu vermeiden", erklärt Nikhil Seth, Exekutivdirektor des Instituts der Vereinten Nationen für Ausbildung und Forschung (UNITAR).
 
Die Bekanntgabe der Preisträger und die Preisverleihung finden am 28. September 2023 im Rahmen des hochrangigen Segments der Internationalen Konferenz zum Chemikalienmanagement (ICCM5) in Bonn, Deutschland, statt. Die Preisverleihung wird auf dem YouTube-Kanal des World Future Councils per Livestream übertragen.
 
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Kontakt: World Future Council, Julius Brede | julius.brede@worldfuturecouncil.org | worldfuturecouncil.org


Quelle: World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen



     
        
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