Zertifizierter ESG Reporting Professional. Fit für CSRS & Co. - ESG-Reporting souverän meistern.

CO2-Komponente bei Lkw-Maut

Erster Schritt für mehr Klimaschutz im Verkehr

Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Weiterentwicklung der Lkw-Maut. Der Straßengüterverkehr verursacht rund 40 % der Verkehrsemissionen, daher sind Fortschritte dort entscheidend, um die geplante Halbierung der Emissionen bis 2030 zu erreichen. Mit dem CO2-Aufschlag sowie der Ausweitung auf Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen entsteht ein besserer Kostenwettbewerb, der dazu beiträgt, die gewünschte Verlagerung des Straßengüterverkehrs auf die Schiene und die Antriebswende zu beschleunigen.

© hpgruesen, pixabay.comMit der Reform bricht die Bundesregierung endlich mit dem überholten Paradigma „Straße finanziert Straße": Die zusätzlichen Maut-Einnahmen von jährlich rund. 7 Mrd. Euro sollen überwiegend in den Ausbau des Schienennetzes fließen. Das ist in Anbetracht des hohen Investitionsbedarfs von rund 45 Mrd. Euro sinnvoll und richtig. Dazu Matthias Runkel, Leiter Verkehrs- und Finanzpolitik beim FÖS: "Straße finanziert Straße mag gut klingen, hat aber noch nie Sinn ergeben. Die Einnahmen des CO2-Aufschlags sollten die Alternativen zum Diesel-Lkw stärken. Sonst finanzieren CO2-Emissionen noch mehr CO2-Emissionen."

Die Reform ist ein guter Startpunkt für die Weiterentwicklung der Lkw-Maut als zentrales Klimaschutzinstrument im Straßengüterverkehr. Aus Sicht des FÖS müssen folgen: 1. Die Ausweitung auf alle Straßen und 2. der Abbau der Steuervergünstigung für Diesel in der Energiesteuer. "Bislang wird die Elektrifizierung vor allem durch Subventionen vorangetrieben. Mit mehr Kostenwahrheit für Diesel-Lkw würden sich viele E-Lkw  schon heute auch ohne Kaufprämien und Mautausnahmen lohnen und auch die Schiene stünde im Kostenvergleich besser da. Das würde den gleichzeitig den Staatshaushalt entlasten und den Klimaschutz effektiver und günstiger machen", so Carolin Schenuit, geschäftsführende Vorständin des FÖS .

Kürzlich erst hatte die OECD Deutschland ermahnt, mehr Verursachergerechtigkeit im Steuersystem anzuwenden und umweltschädliche Subventionen abzubauen.

Kontakt: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS), Matthias Runkel | matthias.runkel@foes.de | foes.de



     
        
Cover des aktuellen Hefts

Frau Reiche – es reicht!

forum 03/2026

  • Resilienz
  • Klimafinanzierung
  • Wald
  • Startups
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
11
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken – Zusammen für das Gemeinwohl!
Training mit Christian Felber & Roman Huber
38489 Beetzendorf
11
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken
Live-Online-Training in Echtzeit mit Grit Bümann, Roman Huber, Christian Felber
online
22
OKT
2026
csrTAG 2026 – Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor
R³essourcen. R³esilienz. R³entabilität. - Ticketverkauf gestartet
A-6236 Alpbach
Alle Veranstaltungen...
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Digitalisierung

Magnifica Humanitas - Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
Christoph Quarch begrüßt die Enzyklika von Papst Leo XIV. als wertvollen Debatten-Beitrag
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege. Der Podcast von Engagement Global

Hiroshima und Nagasaki: Der Mahnruf des missachteten Gewissens

Das nachhaltigste Gebäude steht schon

Hitzegipfel jetzt!

36 Grad und es wird immer heißer...

Erneute Extremhitze: Verbände fordern Hitzegipfel

Hitze gefährdet die Trinkwasserversorgung

Mehr Präsenz für Innovationen und eine nachhaltige Zukunft!

B.A.U.M. Insights
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • WWF Deutschland
  • 66 seconds for the future
  • SUSTAYNR GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Global Nature Fund (GNF)
  • ZamWirken e.V.
  • TÜV SÜD Akademie
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Engagement Global gGmbH
  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • NOW Partners Foundation
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG