Warum kann ich beim Online-Einkauf nicht nach Nachhaltigkeit sortieren? DU KANNST! Mehr erfahren.
Umwelt | Klima, 04.04.2023

Climate Realism: Der WWF lässt Van Gogh, Monet & Co den Klimawandel malen

Die Welt im Jahr 2100: Der WWF Deutschland macht die Auswirkungen der Klimakrise in einer Ausstellung sichtbar

Mit der Kunstausstellung Climate Realism macht die Umweltschutzorganisation WWF Deutschland auf neue Weise sichtbar, was das Überschreiten der international vereinbarten 1,5°C-Grenze für unsere Zukunft bedeutet. Anhand von Künstlicher Intelligenz (KI), welche die Werke historischer Künstler:innen verändert, zeigt sie, wie die Welt aussehen könnte, wenn globale Durchschnittstemperaturen um mehrere Grad steigen. Gleichzeitig gilt es, die ausgestellten Zukunftsszenarien zu verhindern: Alle im Rahmen der Ausstellung generierten Spenden fließen deshalb direkt in WWF Klima- und Naturschutz-Projekte, beispielsweise zur Aufforstung von Waldflächen, zum Schutz von Arktisgebieten sowie zum Ausstieg aus fossilen Energien.
  • Gaugins tropische Landschaft 'Tahiti': starke Emissionsbegrenzung © WWF Climate RealismDie Welt im Jahr 2100: Der WWF Deutschland macht die Auswirkungen der Klimakrise in einer Ausstellung sichtbar
  • Eine neue Kunstepoche: Künstliche Intelligenz lässt in bekannten Kunstwerken Meeresspiegel ansteigen, Waldbrände wüten und Biodiversität schwinden
  • KI-Kunst für den guten Zweck: Die Spendenerlöse unterstützen WWF Klimaschutz-Projekte
Künstliche Intelligenz erschafft eine neue Kunstepoche
Gaugins tropische Landschaft 'Tahiti': mittlere Emissionsbegrenzung © WWF Climate RealismIm Zentrum von Climate Realism stehen acht berühmte Landschaftsgemälde der Kunstgeschichte. Die dargestellten Landschaften verändern sich hinsichtlich der möglichen Folgen von starker, gemäßigter und keiner Emissionsbegrenzung bis 2100: Gaugins tropische Landschaft "Tahiti" verschwindet durch den Meeresspiegelanstieg, aus Monets blühenden Seerosen wird eine Dürrelandschaft, Van Goghs "Weizenfeld mit Zypressen" steht in Flammen. Die Basis für die verschiedenen Klimaszenarien, welche die Landschaften im Duktus der jeweiligen Kunstschaffenden zeichnen, bietet innovative KI-Technologie, die mit Klimadaten1 und der Unterstützung des WWF Klimateams trainiert wurde.

Die Klimakrise visualisieren, politische Handlungsspielräume aufzeigen, Klimaschutz vorantreiben
Gaugins tropische Landschaft 'Tahiti': keine Emissionsbegrenzung © WWF Climate RealismDer WWF warnt, dass die Klimakrise die größte Bedrohung für unseren Planeten ist. So unterstreicht auch der jüngste Synthesebericht des Weltklimarates (IPCC) unmissverständlich, dass aktuelle Maßnahmen und Verpflichtungen bei Weitem nicht ausreichen, um die Auswirkungen der Klimakrise einzudämmen. "Trotz der akuten Gefährdung und bereits weltweit spürbarer Klimafolgen wie Dürren und Extremwetterlagen, mangelt es vielerorts noch immer an politischem Willen.Climate Realism macht die Konsequenzen des Zögerns auf einen Blick und allgemein verständlich", so Viviane Raddatz, WWF Deutschland. "Mit der Ausstellung wollen wir klar machen: Es gilt nun zu handeln, um die bekannten Szenen dieser Bilder so zu erhalten, wie wir sie kennen und um Unterstützung für den Schutz unseres Planeten zu gewinnen. Der IPCC-Bericht zeigt klar auf, welche Handlungsoptionen uns noch bleiben und welche Klimafolgen wir noch verhindern können. Mit dieser neuen Perspektive wollen wir insbesondere unterstreichen, dass die Lösungen auf dem Tisch liegen und wir schnelles Handeln von Politik und Wirtschaft brauchen, um die Transformation, den globalen Abschied von der Nutzung fossiler Energien in allen Bereichen, sowie den schnellen Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben."

Die Ausstellung The Climate Realism Exhibition ist neben der Ausstellung am POP KUDAMM (04.-10. April) ab dem 04. April digital auf www.wwf-climaterealism.de frei zugänglich.

Über die Projektpartner

Climate Realism ist ein gemeinsames Projekt des WWF Deutschland mit Publicis Groupe, inooLabs, Studio VPD, Loft Tonstudios Frankfurt, Chamaeleon Digital Vision (GmbH) und POP KUDAMM.

Kontakt: WWF Climate Realism | presse@wwf.de | www.wwf-climaterealism.com

1 Als Basis dienen u.a. Daten des Climate Impact Lab.


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
18
APR
2026
Erneuerbare Energien verteidigen
Großdemonstrationen in mehreren Großstädten
Berlin, Hamburg, Köln, München
21
APR
2026
Sustainable Economy Summit
Rückenwind für die Wirtschaft der Zukunft
10117 Berlin
20
JUN
2026
Woche des Wasserstoffs 2026 (#WDW2026)
Wasserstoff verbindet
deutschlandweit
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Megatrends

Der Zauber von Olympia - und Geschichten von Hass und Hetze
Christoph Quarch wünscht sich einen Fokuswechsel in der Berichterstattung von den Olympischen Spielen
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Die Zukunft der Demokratie braucht mehr als Debatte

70 Jahre ökologischer Landbau und 40 Jahre Naturland-Winzer

Ressourcenleicht leben 2045

Nachhaltigkeitskriterien bei Power-to-X

80 Prozent sagen NEIN zu Patenten auf Saatgut

pacemaker.ai wird Smart Freight Centre-Mitglied und erreicht „Book and Claim”-Zertifizierung

KI und Nachhaltigkeit zusammen denken: CSM-Sommercampus „KI für Change Agents“ an der Leuphana

Wenn Langlebigkeit zum Musterschüler wird

  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • 66 seconds for the future
  • SUSTAYNR GmbH
  • WWF Deutschland
  • NOW Partners Foundation
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • circulee GmbH
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Engagement Global gGmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • ZamWirken e.V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • TÜV SÜD Akademie