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Umwelt | Klima, 18.10.2022

Climate Action Awareness Report 2022

Verbraucher erwarten von Unternehmen mehr Angebote und Transparenz im Klimaschutz

  • Knapp 10.000 Teilnehmende aus zehn Ländern geben Auskunft zu ihrem Klimaschutzverständnis, darunter 2.500 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 
  • Konsumentinnen und Konsumenten sehen Unternehmen in der Verantwortung, sind aber auch selbst bereit, Gewohnheiten zu ändern. 
  • Fast zwei Drittel der Befragten sehen Klimalabel als wichtige Entscheidungshilfe beim Einkaufen an. 
Klimaschutz hat im Konsumverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin eine hohe Bedeutung. Trotz vieler wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten wollen zwei Drittel ihren Einkauf klimafreundlich gestalten. Sie erwarten dazu von Unternehmen entsprechende Angebote und transparente Informationen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Appinio im Auftrag von ClimatePartner. Für den Climate Action Awareness Report 2022 wurden knapp 10.000 Personen ab 14 Jahren in zehn Ländern1 befragt, über 2.500 von ihnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

„Die Antworten geben ein klares Signal: Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen, Klimaschutzmaßnahmen wirksam umsetzen und sie transparent und klar kommunizieren", so Moritz Lehmkuhl, CEO und Gründer von ClimatePartner. „Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass klimafreundliche Produkte gewünscht werden." 

Mehr als drei Viertel finden Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen sehr wichtig 
Für 77 Prozent der Befragten stehen besonders Unternehmen in der Verantwortung und empfinden es als sehr wichtig, dass die Industrie aktiv wird. Zudem sehen sie in Klimalabeln eine hilfreiche Orientierung: 60 Prozent halten sie beim Einkauf für sehr wichtig, in Deutschland sogar 65 Prozent. Nach eigenen Angaben achtet ein Drittel der Befragten in den drei Ländern beim Konsum sogar aktiv auf entsprechende Kennzeichnungen. „Eine transparente und nachvollziehbare Information sollte damit bei allen Klimalabels Standard sein", fügt Lehmkuhl hinzu. 
 
Hohes Vertrauen in das Konzept der Klimaneutralität 
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland, Österreich und Schweiz haben grundsätzliches Vertrauen in Labeln zu Klimafreundlichkeit. Nur zwölf Prozent verneinen dies. Die Befragten verstehen zudem, dass Produkte unterschiedlichster Kategorien klimaneutral sein können. 53 Prozent sind der Ansicht, dass zum Beispiel Lebensmittel und Getränke diesem Konzept folgen können. Dagegen ist mit 15 Prozent nur eine Minderheit der gegenteiligen Meinung. 
 
Aufgeben von Gewohnheiten: Verbraucher übernehmen selbst Verantwortung 
Konsumentinnen und Konsumenten verlangen von den Unternehmen, Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen und legen dieses Maß auch bei sich selbst an. Ein großer Teil der Befragten ist dazu bereit, bisherige Gewohnheiten zu ändern, um den Klimaschutz zu unterstützen. Den ersten Platz belegt mit 45 Prozent der Befragten der Verzicht auf Flugreisen, von einem Auto mit Verbrennungsmotor können sich ca. 33 Prozent verabschieden. 
 
Transparenz ist den Befragten wichtig 
Unabhängig vom klimaneutralen Produkt oder der klimafreundlichen Dienstleistung: Für 60 Prozent der Befragten ist die Information zu den Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen und ihrer Wirkung wichtig, um eigene Entscheidungen treffen zu können. Für 24 Prozent steht die Transparenz sogar an erster Stelle. 

Moritz Lehmkuhl ergänzt: „Diese Erwartung müssen Unternehmen erfüllen – und wir wollen ihnen dabei helfen. Dazu gehört auch, die Kommunikationsmöglichkeiten mittels Label und weiterführender Landingpage kontinuierlich zu erweitern." 

Weitere Details zu den Ergebnissen des Climate Action Awareness Report finden Sie hier.
Die Ergebnisse zu allen zehn befragten Ländern finden Sie hier.  

Über ClimatePartner 
ClimatePartner zählt zu den Marktführern bei Lösungen zum unternehmerischen Klimaschutz. Mit eigenen Softwarelösungen und Dienstleistungen unterstützt ein internationales Expertenteam Unternehmen dabei, CO2-Emissionen zu bilanzieren, Reduktionsmaßnahmen aufzugreifen und restliche Emissionen über zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgleichen. Die so erlangte Klimaneutralität können Unternehmen mit dem Label „Klimaneutral" kommunizieren. Das Label zählt zu den am weitesten am Markt verbreiteten und bietet durch ein individuelles ID-Tracking bestmögliche Transparenz. ClimatePartner wurde 2006 gegründet und beschäftigt heute über 500 Mitarbeitende in Barcelona, Berlin, Boston, Den Haag, Essen, Frankfurt, London, Mailand, München (HQ), Paris, Stockholm, Wien und Zürich. ClimatePartner versteht sich als Partner der Wirtschaft im aktiven Klimaschutz und begleitet aktuell über 5.000 Unternehmen in mehr als 60 Ländern. 
 
Kontakt: ClimatePartner GmbH, Dieter Niewierra | dieter.niewierra@climatepartner.com | www.ClimatePartner.com 

Die Online-Umfrage fand am 22. Juni 2022 in folgenden Ländern statt: Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Schweden, United Kingdom sowie USA. 



     
        
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