Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 01.09.2022
Gemeinsam für fairen Handel
Lidl gratuliert zu 30 Jahren Fairtrade Deutschland
Lidl gratuliert Fairtrade Deutschland zum Jubiläum: Seit 30 Jahren setzt sich der gemeinnützige Verein für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien und Beschäftigten in Afrika, Lateinamerika und Asien ein. Über die Hälfte dieser Zeit, bereits seit 16 Jahren, ist Lidl Lizenzpartner von Fairtrade und unterstützt den Verein dabei, bessere soziale, ökonomische und ökologische Bedingungen in den Anbauländern zu etablieren. Weltweit ist Lidl einer der größten Zahler von Fairtrade-Prämien.
Als erster Händler hat Lidl 2006 mit „Fairglobe" deutschlandweit eine Eigenmarke für Fairtrade-zertifizierte Produkte wie beispielsweise Kaffee, Schokolade und Fruchtsaft eingeführt. Das Angebot umfasst aktuell rund 30 Fairtrade-zertifizierte Produkte, darunter Rosen, Tee, Rohrzucker und Bananen. Daneben bietet Lidl eine große Auswahl an Artikeln, die das Fairtrade-Rohstoff-Siegel für Kakao tragen, wie beispielsweise ausgewählte Backzutaten und Cerealien sowie das saisonale „Favorina" Oster- und Weihnachtssortiment. Zudem ist das gesamte Lidl-Eigenmarkensortiment an Tafelschokoladen in der Festlistung mit einem Fairtrade-Siegel ausgestattet. Damit trägt das Unternehmen dazu bei, Fairtrade in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren.Einen zusätzlichen Beitrag hin zu existenzsichernden Einkommen leistet Lidl seit 2020 mit der „Way to Go"-Schokolade. Lidl bezieht dafür Kakao von der Fairtrade-zertifizierten Kleinbauernkooperative Kuapa Kokoo in Ghana. Zum einen erhalten die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen der Kooperative die Fairtrade-Prämie, einen monetären Aufpreis für den Verkauf von Kakao, der nach den Fairtrade-Standards angebaut wurde. Diese fließt in Gemeinschaftsprojekte, über die konkrete Verwendung entscheidet die Kooperative selbst. Zum anderen führt Lidl eine feste Prämie – „Income Improvement Premium" genannt – pro verkaufter Tafel Schokolade an die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen ab. Dadurch werden Kleinbauern und Kleinbäuerinnen mittels Schulungen dabei unterstützt, nachhaltige Anbaupraktiken umzusetzen sowie sich neben dem Haupterwerb noch weitere Einkommensquellen zu erschließen. Dies ermöglicht es den Kakaobauern nicht nur, ihre Kakaoerträge zu steigern und so ihre Einkommenssituation zu verbessern, sondern hilft ihnen dabei, die Umwelt der Anbaugebiete zu schützen.
Lidl intensiviert sein kontinuierliches Engagement für fairen Handel weiter
Er will als erster Händler in Deutschland in Zusammenarbeit mit FLOCERT seinen Kunden ausschließlich Bananen von Plantagen anbieten, für die das Unternehmen zusätzlich einen Preisaufschlag zahlt, um den sogenannten Referenzpreis für existenzsichernde Löhne für Arbeiter in den Erzeugerländern zu erreichen – bei gleichbleibendem Verkaufspreis. Dies gilt für das gesamte Bananenangebot von Plantagen, darunter Bio- und konventionelle Fairtrade-zertifizierte Bananen sowie konventionelle Rainforest-Alliance-zertifizierte Bananen zum Einstiegspreis. Damit verfolgt Lidl das Ziel, den fairen Bananenhandel nachhaltig zu unterstützen und mit dem Angebot an ‚Living Wage‘-Bananen langfristig neue Standards im Bananensortiment in Deutschland zu setzen. Gemeinsam mit seinen Lieferanten nutzt Lidl ein von der globalen Fairtrade-Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT entwickeltes System, um sicherzustellen, dass der erforderliche Preisaufschlag für existenzsichernde Löhne genau ermittelt und von Lidl und seinen Geschäftspartnern den Plantagen für die abgenommenen Bananen gezahlt wird.Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2022 mit dem Schwerpunkt: Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - Ist die Party vorbei? erschienen.
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