Umwelt | Ressourcen, 11.10.2022
Pascoe Naturmedizin auf dem Weg zur Klimaneutralität
Neues Mehrwegsystem spart zusätzlich 13 Tonnen Kartonmüll pro Jahr
Nachhaltigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Ressourcen ist für Pascoe Naturmedizin ein Selbstverständnis. Immer auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten, um dem Anspruch von nachhaltigem Wirtschaften gerecht zu werden, hat das Unternehmen ein nachhaltiges Mehrwegsystem für den Transport innerhalb des Verpackungsprozesses entwickelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 13 Tonnen Kartonage Müll werden in Zukunft jährlich eingespart.
Das ist nicht der einzige Vorteil: Die Mitarbeiter an der Verpackungslinie erhalten eine ergonomische Entlastung an ihrem Arbeitsplatz. Zusätzlich werden Wege- und Rüstzeiten eingespart, da der Mehrwegbehälter auf Paletten gestapelt werden kann und mehr Platz bietet als herkömmliche Kartons. Die neuen Behälter bestehen aus einem PP-Regenerat, einem thermoplastischen Kunststoff, der sich durch sein sehr geringes Gewicht auszeichnet. Er ist stapelbar und enthält eine Unterteilung sowie einen Deckel zum Verschließen. Entwickelt wurde er gemeinsam von Mitarbeitern aus der Fertigung und einem Experten für Behältersysteme.
Die Einführung einer solchen Maßanfertigung bedeutet für den Mittelständler Pascoe eine hohe Investition an zeitlichen und monetären Ressourcen. Dies lohnt sich in vielerlei Hinsicht, denn das Unternehmen geht damit auch einen weiteren und konsequenten Schritt auf seinem Weg zur Klimaneutralität.
Der Hersteller für Naturmedizin lebt eine ganzheitliche und nachhaltige Unternehmenskultur. Das bedeutet, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Strategieentwicklung mit einbezogen werden. Prabhjot Int-Veen, Projektingenieurin und Teamleitung Fertigung: „Wir sind ein „Mitmachunternehmen" in denen alle zum Mitdenken und Handeln eingeladen sind. Nur so können aus den laufenden Prozessen heraus Innovationen entstehen." So entstand durch die laufende Reflexion der bereichsinternen Prozesse die Idee, ein maßgefertigtes Mehrwegsystem in den Verpackungsprozess zu integrieren. Es folgte ein fast zwei Jahre andauernder und intensiver Prozess der Entwicklung und Testung, bis die Einführung und Umstellung erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Annette D. Pascoe, Geschäftsführerin von Pascoe: „Wir bedanken uns bei dem Projektteam für die Idee-, Umsetzung und Einführung des Mehrwegbehälters und sind stolz darauf, mit so engagierten und ideenreichen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen."
Auch in diesem Jahr durfte das Unternehmen für seine Arbeitsplatz- und Unternehmenskultur eine Auszeichnung erfahren. Im Frühjahr wurde Pascoe von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erneut zu einem der besten deutschen Arbeitgeber gewählt. Fast zur gleichen Zeit erhielt das Unternehmen von dem Bundesarbeitsministerium das Prädikat „zukunftsfähige Arbeitskultur".
Kontakt: Pascoe, Stefanie Wagner-Chorliafakis | stefanie.wagner-chorliafakis@pascoe.de | www.pascoe.de
Zukunft braucht Frieden
forum 02/2026
- Militär & Märkte
- Grüner Wasserstoff
- Moorschutz als Invest
- ESG loves KI
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
MAI
2026
21
MAI
2026
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
JUN
2026
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Megatrends
Überlegen ist, wer Neues wagtChristoph Quarch empfiehlt "Anfänge auf Abruf" als Schritt zu mehr gesellschaftlicher Expermentierfreudigkeit
Jetzt auf forum:
Kreislaufwirtschaft am Bau & Energie für die Zukunft
Gastfreundschaftslektionen aus Südtirol
Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien
Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen




















