Umwelt | Umweltschutz, 20.02.2022
"Plastik und Klima sind die drängendsten Probleme, mit denen unser Planet heute konfrontiert ist"
EARTHDAY.ORG fordert ein globales Abkommen über Kunststoffe
Die Plastikverschmutzung ist eines der grundlegendsten Probleme für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen weltweit. Mikroplastik findet sich überall, von den Berggipfeln bis zu den tiefsten Ozeanen - und jetzt sogar im Inneren von Menschen. Leider übersteigt die Bewältigung der Krise die Möglichkeiten eines einzelnen Landes, und trotz des wachsenden globalen Konsenses gab es bisher keine multilateralen Bemühungen zur Bekämpfung dieses Problems.
2018 startete EARTHDAY.ORG die globale Kampagne End Plastic Pollution (Plastikverschmutzung beenden), um Einwegplastik abzuschaffen und Vorschriften für die Entsorgung von Plastik zu unterstützen. Diese Bemühungen haben zu verstärkten Maßnahmen von Aktivisten, Unternehmen und Regierungen weltweit geführt. Letztes Jahr brachten Peru und Ruanda einen neuen Resolutionsentwurf zur Schaffung eines globalen Rechtsrahmens zur Regelung der Verwendung von Plastik ein. Die Resolution wird auf der fünften Sitzung der Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA-5.2) im Februar 2022 erörtert und wurde bisher von über 700 zivilgesellschaftlichen Gruppen aus 113 Ländern unterstützt, was eine noch nie dagewesene Dynamik für echte Veränderungen geschaffen hat.
Unter dem Motto "Investieren in unseren Planeten" bringt EARTHDAY.ORG im Jahr 2022 Gemeinden, Regierungen und Unternehmen zusammen, um diese Herausforderungen durch politische Veränderungen und Innovationen zu bewältigen.
EARTHDAY.ORG ruft Regierungsvertreter auf der ganzen Welt dazu auf:
- ein neues rechtsverbindliches globales Instrument zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung auszuhandeln, das Maßnahmen für den gesamten Lebenszyklus von Plastik umfasst
- einen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft zu fördern und Einwegplastik zu verbieten
- eine gemeinsame Struktur zu schaffen, die mit den nationalen und regionalen Aktionsplänen kohärent ist und diese ergänzt
- Verbesserung der Investitionsplanung und Förderung von Innovationen, um zu verhindern, dass Plastik in irgendein Ökosystem gelangt
- Unterstützung von Forschung und Finanzierung von Innovationen im Zusammenhang mit Plastikalternativen
EARTHDAY.ORG wird auf der UNEA-Konferenz stark vertreten sein und auf Panels Informationen über das globale Plastikabkommen und weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung präsentieren.
"Plastik und Klima sind die drängendsten Probleme, mit denen unser Planet heute konfrontiert ist - und beide haben mit fossilen Brennstoffen zu tun", sagt Kathleen Rogers, Präsidentin von EARTHDAY.ORG. "Wir müssen - und wir können - diese Herausforderungen durch globales Handeln - und durch Innovation - bewältigen.
Hier finden Sie weitere Informationen über die Ressourcen von EARTHDAY.ORG zum Thema Plastikverschmutzung.
Zukunft braucht Frieden
forum 02/2026
- Militär & Märkte
- Grüner Wasserstoff
- Moorschutz als Invest
- ESG loves KI
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
MAI
2026
21
MAI
2026
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
JUN
2026
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Digitalisierung
Neues "Mental Operating System" für Social Media und Ki-SystemeChristoph Quarch plädiert für die Programmierung einer europäischen, humanistischen KI zur Erreichung digitaler Souveränität
Jetzt auf forum:
Kreislaufwirtschaft am Bau & Energie für die Zukunft
Gastfreundschaftslektionen aus Südtirol
Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien
Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen




















