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Mit Big Points klimafreundliche Konsumentscheidungen treffen

Das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum hat ein kostenloses Kommunikationspaket erarbeitet

Big Points erleichtern Verbraucher*innen klimafreundliche Konsumentscheidungen zu treffen, um ihren CO2-Fußabdruck effektiv zu reduzieren. Um das Konzept der Big Points in der Klimaschutz-Kommunikation bekannter zu machen, stellt das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum Sharepics und Infomaterialien zum kostenlosen Download und zur freien Verwendung bereit.

Wer umweltfreundlich konsumieren will, muss viele Entscheidungen treffen. Für Verbraucher*innen ist es dabei nicht immer leicht, den Überblick zu behalten und die Maßnahmen umzusetzen, die wirklich effektiv sind. Auch wenn jeder kleine Schritt zählt, sind es die großen Hebel, genannt Big Points, die den CO2-Fußabdruck effektiv reduzieren.

Mit Big Points klimafreundliche Konsumentscheidungen treffen und den CO2-Fußabdruck halbieren © Grafik: Mirja Dittrich / Datenquelle: UBA CO2-Rechner
 
Das beim Umweltbundesamt angesiedelte Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum hat ein kostenloses Kommunikationspaket erarbeitet, um Verbraucher*innen das Konzept der Big Points näher zu bringen. Darin sind enthalten:
  • verschiedene Sharepics, die einzelne Big Points informativ und unterhaltsam aufbereitet erklären; passend u. a. für Instagram, Facebook, LinkedIn, Xing
  • Hintergrundinformationen zu den Konzepten Big Points und Handabdruck in Form von übersichtlichen Handouts
  • Vorschläge für Social Media Posts zur Verbreitung der Sharepics
Das Kommunikationspaket richtet sich vor allem an Multiplikator*innen aus der Nachhaltigkeits- und Klimaschutz-Kommunikation, steht aber allen Interessierten zur Verfügung. Die Sharepics sind auch als offene Dateien erhältlich, sodass sie an das jeweilige Corporate Design angepasst werden können.

Mit Big Points den Fußabdruck halbieren
Wer bei seinen persönlichen Big Points ansetzt, reduziert den eigenen CO2-Fußabdruck besonders effektiv. Bei einem durchschnittlichen Konsumverhalten kann eine Person in Deutschland mit diesen sieben Big Points ihren Fußabdruck um die Hälfte reduzieren:
  • Sparduschkopf
  • Flugverzicht
  • Gedämmter Wohnraum
  • Pflanzenbetonte Ernährung
  • Ökostrom
  • Weniger Auto fahren
  • Bewusster Konsum
Diese Big Points beziehen sich auf den für Deutschland durchschnittlichen Fußabdruck von 11,2 Tonnen CO2e pro Person. Da sich jeder Fußabdruck anders zusammensetzt, sehen auch die Big Points für jede Person etwas anders aus. Mit dem CO2-Rechner lässt sich der eigene Fußabdruck und die entsprechenden Big Points ermitteln.

Handabdruck ergänzt den Fußabdruck
Nicht nur die Big Points erhalten in der Verbraucher*innen-Beratung rund um klimafreundlichen Konsum noch nicht viel Aufmerksamkeit. Auch der ökologische Handabdruck ist ein Konzept, das in der Klimaschutz-Kommunikation noch nicht weitläufig bekannt ist.

Dabei ergänzt der Handabdruck den Fußabdruck um eine optimistische Perspektive: Der Fußabdruck steht für die negative Wirkung auf individueller Ebene und soll Anreize setzen, diese zu reduzieren. Der Handabdruck hingegen zeigt die positive Wirkung, die auf gesamtgesellschaftlicher Ebene geschaffen wird. Anders ausgedrückt, steht der Handabdruck für Handlungen einer Person, die die CO2-Emissionen und Umweltverbräuche anderer Menschen verringern.

Big Points und Handabdruck bekannter machen
Mithilfe des Kommunikationspakets vom Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum können die Konzepte der Big Points und des Handabdrucks verbreitet werden. Verbraucher*innen werden damit Entscheidungshilfen an die Hand gegebene, um ihren Alltag und ihre Konsumentscheidungen auf wirksamen Klimaschutz auszurichten.

Weiterführende Links und Publikationen zu dem Thema
 Kontakt: Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt | buergerservice@uba.de | www.umweltbundesamt.de


     
        
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