Fake News zur Bundestagswahl enttarnen

O2 und Stiftung Digitale Chancen starten Aufklärungskampagne für Senioren gegen Desinformation

Telefónica Deutschland / O2 und die Stiftung Digitale Chancen starten heute die Aufklärungskampagne "Faktisch betrachtet - fit gegen Fake News" für ältere Menschen zum Thema Desinformationen im Netz. Kern der Aufklärung ist ein Informationspaket, das von einer Checkliste zur Entlarvung von Falschinformationen über Erklärvideos bis zu unterschiedlichen Veranstaltungsformaten reicht. Die Materialien können auch von Trainerinnen und Trainern im Rahmen von Weiterbildungsangeboten genutzt werden. Anlass für die Kampagne ist die am 26. September 2021 anstehende Bundestagswahl. Denn eine Forsa-Umfrage ergab: 82 Prozent der Befragten haben Sorge, dass das Wahlergebnis durch politische Desinformationskampagnen manipuliert werden könnte. Die Aufklärungskampagne ist Teil des Programms "Digital mobil im Alter", das bereits seit 2012 von beiden Partnern umgesetzt wird.

Aufklärungskampagne 'Faktisch betrachtet - fit gegen Fake News' für ältere Menschen zum Thema Desinformationen im Netz. © Telefónica
"Dank Digitalisierung verfügen wir über neue Formen der Informationsvermittlung. In der Regel ist das sehr wertvoll. In Ausnahmefällen führt das zur Verbreitung von Desinformationen und Propaganda. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir Menschen einen sicheren und selbstbestimmten Zugang zur Digitalisierung ermöglichen. Das umfasst auch, dass wir älteren Menschen das Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie - nicht nur zur Bundestagswahl - Falschinformationen identifizieren können", sagt Valentina Daiber, Vorständin Recht und Corporate Affairs von Telefónica Deutschland / O2.

"Gerade im Vorfeld der Bundestagswahl sind verstärkt Falschmeldungen und Desinformationen im Netz zu erwarten, mit denen die politische Meinungsbildung gezielt beeinflusst werden soll. Mit unserem Maßnahmenpaket im Rahmen des Programms 'Digital mobil im Alter' befähigen wir ältere Menschen, sich eine eigene, unbeeinflusste und fundierte politische Meinung zu bilden", erklärt Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen.

Laut der aktuellen "Digital Skills Gap" Studie der Initiative D21 glaubt gut die Hälfte der Befragten ab 60 Jahren, dass sie seröse von unseriösen Nachrichten im Internet unterscheiden kann - bei den Befragten ab 75 Jahren sind es nur noch 37 Prozent (D21-Digital-Index 2020/2021). Bei zunehmend digitalem Wahlkampf hat diese Unsicherheit auch Einfluss auf die Teilhabe am demokratischen Prozess. Das Maßnahmenpaket auf www.telefonica.de/senioren zur Aufdeckung von Desinformation soll mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Technologien geben und umfasst:
  • Zielgruppengerechte Erklärvideos, die anhand von Beispielen die verschiedenen Arten von Falschmeldungen sowie die Motive für deren Verbreitung aufgreifen und zeigen, wie man diese beispielsweise durch Quellen- und Faktenchecks enttarnt.
  • Einen Leitfaden mit Checkliste zum Thema "Fake News" und weiterführenden Links. Die Materialien helfen einzuschätzen, ob es sich bei einer Nachricht um eine Falschmeldung oder eine vertrauenswürdige Information handelt.
  • Ein interaktives Online-Quiz "Fakt oder Fake?", mit dem man spielerisch das neu gewonnene Wissen anwenden kann.
Valentina Daiber © TelefónicaÜber das Website-Angebot hinaus organisieren O2 und die Stiftung Digitale Chancen die Gesprächsreihe "Faktisch betrachtet - fit gegen Fake News" - ein Videoformat, in dem ältere Menschen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Medien und Wissenschaft zum Thema Fake News und Desinformation in den Dialog treten. Die Gespräche werden bei YouTube und Instagram veröffentlicht. Im Nachgang der Bundestagswahl werden O2 und die Stiftung Digitale Chancen anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen am 1. Oktober eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Desinformation anbieten.

O2 ermöglicht die selbstbestimmte Teilhabe an der digitalen Welt
Die Initiative ist eine von vielen Maßnahmen, die Telefónica Deutschland / O2 ergreift, um Menschen aller Altersgruppen die sichere Teilhabe an der digitalisierten Welt zu ermöglichen. Dazu bietet das Unternehmen kompetenzfördernde Initiativen an, wie das Anti-Cybermobbing-Programm "wakeup.jetzt" und die Unterstützung der Online-Beratungsplattform der Cybermobbing-Hilfe e.V., das Programm "Digital mobil im Alter" und die Unterstützung der Kunden bei digitalen Themen über Workshops, Hotlines und Chats, Messaging, Videos oder im persönlichen Gespräch. Fast 10 Millionen Menschen sollen so allein im Jahr 2021 erreicht werden.

Tanja Laube ist Pressesprecherin für alle Nachhaltigkeitsthemen, wie Umwelt und Klima, Corporate Digital Responsibility, Responsible Business Plan und CR Report. Sie hat rund 25 Jahre Kommunikationserfahrung, u.a. als Leiterin Unternehmenskommunikation/Marketing der VTG AG, stellv. Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin bei Tchibo, Senior Manager globale PR und Marketingkommunikation bei Philips Semiconductors sowie als selbständige Unternehmensberaterin und Coach.

Quelle: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Gesellschaft | Politik, 01.09.2021

     
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