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Umwelt | Klima, 15.07.2021

Würdigung und Botschaft zugleich

„Dear Future Children“ von Franz Böhm erhält den 1. NaturVision Filmpreis UMDENKEN

Zum Start des 20. NaturVision Filmfestivals wurde der Gewinner des neu geschaffenen NaturVision Filmpreises UMDENKEN verkündet: Es ist „Dear Future Children" des Stuttgarter Filmemachers Franz Böhm. Mit dem Preis setzt NaturVision gemeinsam mit der Jury und den Spender*innen ein Signal für den Wandel.
 
Dear Future Children von Franz Böhm erhält den ersten NaturVision Filmpreis UMDENKEN. © Dear Future ChildrenFast alle brisanten Zukunftsfragen verlangen nach einem grundsätzlichen Umdenken in der Politik, im persönlichen Verhalten oder in gesellschaftlicher Hinsicht. NaturVision thematisiert diese notwendigen Prozesse seit vielen Jahren und hat nun – zum 20. Filmfestival – einen eigenen Filmpreis geschaffen, der die Filme in den Fokus stellt, die sich mit Umdenken beschäftigen und die Menschen porträtieren, die sich für einen Wandel einsetzen. 

Die Jury, in der mit Moderator und Influencer Fabian Grischkat, Klimaaktivistin Line Niedeggen und Viva con Agua Mitbegründer Michael Fritz drei Aktivist*innen zusammenfanden, kürte die Dokumentation „Dear Future Children" von Franz Böhm zum Sieger. Der Film porträtiert eindrucksvoll drei Aktivistinnen, die in Honkong, Santiago de Chile und Uganda um Demokratie, soziale Gerechtigkeit und gegen Umweltzerstörung kämpfen. Er erzählt von ihren Beweggründen, Ängsten und vor allem auch von ihrem Mut. Die Jury schreibt dazu: „Sinnhaftigkeit, Sounddesign, Story, Kameraführung, Schnitt - Hier sitzt definitiv alles. Nach diesem Film musste die Jury erst einmal tief durchatmen und schlucken, gleichzeitig fühlten wir uns alle in unserem eigenen Aktivismus gestärkt."

Um den NaturVision Filmpreis UMDENKEN zu dotieren, wurde eine Spendenkampagne auf betterplace ins Leben gerufen. Alle, die etwas dazu beitragen wollten, dass das „Umdenken" Fahrt aufnimmt, hatten hier die Möglichkeit über ihre Spende ein Zeichen setzen. 
 
Und es gab noch einen weiteren Film, der die Jury tief beeindruckte: „Wem gehört mein Dorf". Das Ostseebad Göhren auf Rügen – Heimat von Filmemacher Christoph Eder – steht vor dem Ausverkauf. Seit Jahren unterstützen Männer des Gemeinderates die Hotelprojekte eines Multimillionärs, die die Schönheit und die noch unberührte Natur der Umgebung extrem bedrohen. Doch die Einwohner wehren sich und erringen auch einen Sieg in Sachen Demokratie. Die Jury lobte für diese Dokumentation einen Sonderpreis aus. Pate für den NaturVison Sonderpreis UMDENKEN steht der Musiker, TV-Moderator und Kabarettist Hannes Ringlstetter. Mit seiner Unterstützung kann hier ein Preisgeld von 2500 Euro vergeben werden. 

„Ich freue mich ganz besonders, dass die Preisgelder für den NaturVision Filmpreis UMDENKEN und auch für den Sonderpreis in dieser Kategorie vom Publikum selbst und von einem sehr engagierten Künstler kommen. Es zeigt uns, dass unser Einsatz für ein Um- und Weiterdenken wahrgenommen und unterstützt wird. Wir sind nicht allein mit unserem Anliegen – das beflügelt," so Festivalleiter Ralph Thoms.
 
Kontakt: Martina Edin, NaturVision | edin@natur-vision.orgwww.natur-vision.de


     
        
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