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Neue Initiative zur Unterstützung nachhaltiger Wasserkraft in den westlichen Balkanstaaten

Beurteilung wichtig, ob die geplanten Wasserkraftwerke nachhaltig sind

In der westlichen Balkanregion wächst die Nachfrage nach zuverlässiger, umweltfreundlicher und erneuerbarer Energie, die Wasserkraft liefern kann. Doch die lokalen Kommunen sind oft geteilter Meinung über die Vorzüge der Wasserkraft, und einige Aktivisten versuchen, neue Projekte zu stoppen.
 
Wasserkraftwerk Fierza, betrieben von KESH © KESHFür die nationalen Genehmigungsbehörden besteht die Herausforderung darin, zu beurteilen, ob die geplanten Wasserkraftwerke für die lokalen Kommunen und die Umwelt nachhaltig sind.
 
Um diese Bedenken auszuräumen, starten die International Hydropower Association (IHA), die Albanian Power Corporation (KESH) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) der Schweizer Regierung heute eine neue Initiative im Westbalkan, die Behörden, Investoren und Projektentwickler dabei unterstützen soll, internationale Good Practices bei der Entwicklung von Wasserkraftwerken umzusetzen.
 
Im Rahmen der dreijährigen Initiative, die Anfang 2021 startet, wird IHA Sustainability, die gemeinnützige Unterabteilung der Organisation, mit Projektentwicklern sowie mit Regulierungsbehörden, Investoren und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien zusammenarbeiten.
 
International anerkannte Richtlinien
Alain Kilajian, Senior Sustainability Specialist bei IHA, erklärte: "Eines der Hauptergebnisse dieses Unterstützungsprogramms wird sein, sicherzustellen, dass lokale Interessenvertreter aus dem Westbalkan besser mit den notwendigen Werkzeugen ausgestattet sind, um die Nachhaltigkeitsleistung von Wasserkraftprojekten in Übereinstimmung mit international anerkannten Richtlinien zu verstehen und zu bewerten.
 
"Das Trainingsprogramm, das sowohl wichtige Entscheidungsträger als auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) erreicht, wird die institutionellen Kapazitäten stärken und das Bewusstsein für die Anforderungen an gute Praktiken, die von allen Wasserkraftprojekten erwartet werden, erweitern und eine gemeinsame Sprache für die Diskussion wichtiger Nachhaltigkeitsbelange in der Region bieten.
 
"Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass Wasserkraftprojekte den Hydropower Sustainability Tools entsprechen, einer Reihe von Richtlinien und Bewertungsinstrumenten, die von Regierungen, der Industrie und sozialen und ökologischen NGOs entwickelt wurden. Diese Instrumente sind auf die Kreditvergabekriterien internationaler Institutionen wie der Weltbank und der International Finance Corporation abgestimmt."
 
Benet Beci, Executive Director von KESH, kommentierte die Initiative wie folgt: "Im Namen der Albanian Power Corporation fühle ich mich geehrt, als größter Stromerzeuger des Landes und der Region Teil dieses Programms zu sein. Unsere zukünftigen Herausforderungen bestehen darin, die Energieproduktion zu steigern und die Unabhängigkeit von Elektrizität zu gewährleisten, während wir gleichzeitig eine positive Umwelt- und Sozialpräsenz in den Kommunen, die in der Nähe von Wasserkraftwerken leben, sicherstellen und eine nachhaltige soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung fördern. Deshalb haben wir uns verpflichtet, die besten Praktiken und Standards der nachhaltigen Wasserkraft zu übernehmen."
 
Das Trainingsprogramm wird alle Aspekte der Projektentwicklung untersuchen, einschließlich Standortwahl und Design, Konsultation der Kommune, Biodiversität und Umweltrisikomanagement. Mit einer Kombination aus Präsenz-Workshops, E-Learning und Webinaren, Vor-Ort- und Fernunterstützung werden die Teilnehmer in der Anwendung der Hydropower Sustainability Tools geschult und nehmen an der Bewertung eines Wasserkraftprojekts in Albanien teil.
 
Patrik Meier, stellvertretender Missionschef der Schweizer Botschaft in Albanien, erklärte: "Alle Wasserkraftwerke beeinflussen die Wasserressourcen und haben Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebensgrundlagen der betroffenen Kommunen. Die Nachhaltigkeit von Wasserkraftwerken ist wichtiger denn je, um dem Klimawandel und der wirtschaftlichen Entwicklung zu begegnen. Ich freue mich, dass diese neue Initiative dazu beitragen wird, die Nachhaltigkeit von Wasserkraftprojekten unter Einhaltung internationaler Standards zu erhöhen."
 
IHA Sustainability hat bereits mehrere Capacity Building-Programme auf der ganzen Welt erfolgreich durchgeführt: unter anderem mit der Weltbank im Sambesi-Flussbecken, mit der norwegischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit in Nepal und Myanmar sowie mit dem SECO in Ghana und Indonesien.
 
Lesen Sie mehr auf der Website von IHA.
Erfahren Sie mehr über die Entwicklungsprojekte der Schweiz in Albanien.
 
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
 
Kontakt: Will Henley, Internationaler Verband für Wasserkraft | will.henley@hydropower.org | www.hydropower.org

Technik | Cleantech, 12.01.2021
     
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