Klimaschutzbericht zeigt Politikversagen von Schwarz-Rot im Verkehrsbereich

DUH fordert die Umsetzung kurzfristig wirksamer Maßnahmen, allen voran die Einführung eines Tempolimits von 120 km/h.

Die CO2-Emissionen im Verkehr steigen laut Klimaschutzbericht der Bundesregierung 2019 um 1,2 Millionen Tonnen CO2 weiter an, anstatt zurückzugehen. Die Zahlen kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

Die DUH fordert kurzfristige Maßnahmen zur Einsparung von CO2-Emissionen im Straßenverkehr. © Alexander Grishin, pixabay„Der heute veröffentlichte Klimaschutzbericht für 2019 zeigt ein Politikversagen der schwarz-roten Bundesregierung. Angesichts gestiegener CO2-Emissionen und mangelhafter Maßnahmen, die ohne Corona-Sondersituation 2020 sogar zu 3 Millionen zusätzlichen Tonnen CO2 nur im Verkehrssektor führen, müssen kurzfristig wirksame Maßnahmen umgesetzt werden. Eine der wichtigsten Entscheidungen ist ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen sowie die generelle Absenkung der Höchstgeschwindigkeiten außerorts auf 80 km/h und 30 km/h in den Städten. Damit können sofort bis zu acht Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Wir fordern außerdem ein sofortiges Ende der Förderung von Plug-in-Hybriden wie dem Monster-SUV VW Touareg PHEV mit im Realbetrieb hohen CO2-Emissionen. Diese Pseudo-Elektrofahrzeuge sind in Wahrheit Klimakiller, die weder mit Kaufprämien gefördert noch steuerlich begünstigt werden dürfen. Schließlich muss die Bundesregierung endlich die seit Jahren auf Druck der Autokonzerne blockierte ehrliche Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung in Kraft setzen, damit die andauernde Verbrauchertäuschung von jährlich über 3 Millionen Neuwagen-Käufern aufhört."

Kontakt: Deutsche Umwelthilfe e.V. | presse@duh.de | www.duh.de


     
        
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