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Telefónica setzt auf Ressourcenschonung im Mobilfunk:

O2 stärkt Nachhaltigkeit und Transparenz rund um Smartphones

Nachhaltigkeit bei O2 © Telefónica Deutschland
Ohne Smartphones ist die digitale Welt nicht denkbar. Über den Mobilfunk organisieren wir große Teile unseres Arbeits- und Privatleben und können dabei auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn mit dem Smartphone planen wir unsere umweltschonende Mobilität mittels Bahn, Carsharing oder öffentliche Verkehrsmittel. Wir nutzen damit Sharing-Dienste, mit denen wir Ressourcen sparen oder Apps, die uns freie Parkplätze zeigen. Wir können Lernprogramme streamen und gemeinsam ohne Reisetätigkeit arbeiten. Auf der anderen Seite belasten Smartphones unsere Umwelt. Die Arbeitsbedingungen zu ihrer Herstellung, angefangen mit dem Abbau der benötigten Rohstoffe, werden immer wieder kritisiert. Umso schlimmer, wenn die Geräte nach relativ kurzer Nutzungsdauer in den Schubladen landen.

Mit der Wahl des Smartphones, der langen Nutzung und dem verantwortungsvollen Recycling des Geräts können O2 Kunden einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten. Auf www.o2online.de/service/myhandy-nachhaltigkeit/ bietet O2 seit heute auf einen Blick Informationen zu Produkten und Dienstleistungen an, die Kunden helfen, die angebotenen Smartphones unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu betrachten - von der Kaufentscheidung bis zum Recycling. 

Nachhaltige SmartPhones im Produktportfolio
Fairphone: ein nachhaltiges Smartphone, © Fairphone | CC BY-NC-SA
Mit dem Fairphone bietet das Unternehmen ein besonders nachhaltiges Gerät mit Zubehör an. Der Hersteller legt Wert auf faire Arbeitsbedingungen bei der Herstellung, recycelte Materialien, Transparenz bezüglich verwendeter Rohstoffe, Reparier- und Langlebigkeit sowie einen durchdachten Recyclingansatz. O2 feiert mit Fairphone den heutigen Earth Day und bietet den Kunden vom 22.4. bis zum 4.5.2020 zusätzlich zum Fairphone 3 gratis die modularen Fairphone Kopfhörer im Wert von 49,95 Euro. Zudem senkt O2 den Bundlepreis im Free M Tarif von 39,99 Euro auf 34,99 Euro. Angebote gelten solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen hierzu findet der Kunde auf der O2 Website: https://www.o2online.de/e-shop/fairphone-3-details.
 
Mehr Transparenz dank Eco Index
Mit Hilfe des Eco Index können Mobilfunkkunden in Erfahrung bringen, wie nachhaltig ihr Smartphone ist. In die Bewertung fließen zahlreiche Informationen zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Entsorgungswegen, Sozialstandards in der Produktion und Rohstoffen von Mobilfunkgeräten ein. Die Geräte können eine Punktezahl von maximal fünf erreichen. In die Wertung geht unter anderem ein, wie nachhaltig die Ressourcen bei der Herstellung eingesetzt werden, ob beispielsweise giftige Stoffe oder Materialien aus Krisenregionen verwendet werden. Oder wie gut die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter sind. Für noch mehr Transparenz ist der Eco Index nun auf den Produktdetailseiten der einzelnen Smartphones dargestellt.
 
Aufbereitung und Recycling von Endgeräten
So funktioniert das Handyrecyclingprogramm von O2. Zum Vergrößern auf die Graphik klicken! © Telefonica
Egal, für welches Smartphone sich Kunden entscheiden und wo sie es gekauft haben, Telefónica sammelt bereits seit rund 17 Jahren alte Mobiltelefone ein und sorgt für das Recycling. Seit 2015 arbeitet das Unternehmen dafür eng mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) e. V. und mit der gemeinnützigen AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) zusammen. Hier werden die Daten auf funktionsfähigen Mobiltelefonen über ein zertifiziertes Verfahren gelöscht und die Geräte von der AfB, soweit möglich, zur Wiedervermarktung aufbereitet. Das spart Emissionen, Metalle und Energie im Vergleich zur Produktion eines neuen Geräts. Nicht mehr gebrauchsfähige Geräte werden mechanisch zerstört und zur Ressourcenrückgewinnung zu Schmelzbetrieben innerhalb Europas gebracht. Für jedes eingegangene Handy zahlt Telefónica einen Beitrag an den NABU, der aktuell dem NABU-Insektenschutzfonds zugutekommt. Über das Handyrecyclingprogramm konnte das Unternehmen allein im Jahr 2019 über 83.000 Althandys einsammeln.
 
 
Ressourcenschonung rund um den Mobilfunk
Mit dem Half-SIM-Trägerformat Plastik reduzieren. © Telefónica Auch an anderen Stellen rund um den Mobilfunk schont O2 wertvolle Ressourcen. Zu den Programmen zählen beispielsweise:
  • Für die Gewinnung der Rohstoffe aus abgebauten oder modernisierten Mobilfunkstandorten hat das Unternehmen im vergangenen Jahr einen neuen Recyclingprozess aufgesetzt. Bereits zwischen Anfang 2019 und Anfang 2020 wurden über 1.000 Tonnen Elektronikschrott verarbeitet und daraus wertvoll Rohstoffe gewonnen. 1.000 Tonnen entsprechen dem Gewicht von rund 714 Autos.
  • Mit dem Half-SIM-Trägerformat können mehr als 30 Tonnen Plastik pro Jahr eingespart werden. Das entspricht einem jährlichen Gewicht von 20 Mittelklasse PKW. Der SIM-Karten-Träger ist im Vergleich zum bisherigen Scheckkartenformat nur noch halb so groß und halb so schwer.
  • Auch die eigenen gebrauchten, für Geschäftszwecke genutzten IT-Geräte übergibt Telefónica der AfB. Allein 2019 kamen so 5.663 gebrauchte Notebooks, PCs, Monitore und Geschäftshandys für die Datenlöschung, die Aufbereitung und den Wiederverkauf zusammen. Neben dem CO2-Äquivalent von 187.076 kg wurden 195.337 kg Eisenäquivalent und 558.857 Kilowattstunden Energie eingespart. Letzteres entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 233 Zwei-Personen-Haushalten in Deutschland.
  • Außerdem können sich Kunden auf ein grünes Netz verlassen. Telefónica kauft bereits seit 2016 jedes Jahr 100 % der Energie, die sie selbst beschafft und kontrolliert, aus erneuerbaren Energien ein.
  • Darüber hinaus versendet das Unternehmen selbstverständlich alle Pakete mit DHL GoGreen und versendet elektronische Rechnungen.
Tanja Laube ist Teil des Corporate Communications-Teams in München und spricht über Corporate Responsibility. Sie ist selbständige Interim Managerin und hat u.a. für Philips Semiconductors, Tchibo und die VTG AG kommuniziert.

Quelle: Telefónica-Germany-GmbH-&-Co.-OHG

Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 22.04.2020
     
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