Kein einfaches "Weiter so"!

Raus aus der Krise im Zeichen der Nachhaltigkeit

Schnappauf stimmt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leopoldina ausdrücklich zu, dass es eine gleichsam „historische Chance" sei, die jetzt zu tätigenden Investitionen und Programme am Leitbild der Nachhaltigkeit auszurichten. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften vom 13. April: „Alle politischen Maßnahmen, die nicht der unmittelbaren Rettung von Unternehmen dienen, müssen sich auf nationaler wie internationaler Ebene an dem Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren." Die generelle Zunahme der Bevölkerung, Urbanisierung und globale Mobilität, die Vernichtung und Abnahme der Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen durch Landnutzungsänderungen und der Klimawandel trügen wesentlich zum Ausbruch von Epidemien und Pandemien bei.
 
Die Klima- und Biodiversitätskrisen seien mindestens ebenso bedrohlich wie die aktuelle Corona-Krise. Bei den anstehenden Weichenstellungen für die Phase nach der unmittelbaren Pandemiesituation müssten der Klimaschutz und die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen, in Deutschland und bei der Umsetzung des europäischen Green Deal.
 
„Raus aus der Krise im Zeichen der Nachhaltigkeit", dies fordert der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Dr. Werner Schnappauf, im Vorfeld des morgigen Gipfels der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der Länder. Aus der Corona-Pandemie und ihren Ursachen müssten die Lehren für die Zukunft gezogen werden. Ein einfaches „Weiter so" dürfe es nicht geben, so Schnappauf.
 
 
„Raus aus der Krise im Zeichen der Nachhaltigkeit", dies fordert der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Dr. Werner Schnappauf, im Vorfeld des morgigen Gipfels der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der Länder. Aus der Corona-Pandemie und ihren Ursachen müssten die Lehren für die Zukunft gezogen werden. Ein einfaches „Weiter so" dürfe es nicht geben, so Schnappauf. Die Klima- und Biodiversitätskrisen seien mindestens ebenso bedrohlich wie die aktuelle Corona-Krise. Bei den anstehenden Weichenstellungen für die Phase nach der unmittelbaren Pandemiesituation müssten der Klimaschutz und die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen, in Deutschland und bei der Umsetzung des europäischen Green Deal.

Die generelle Zunahme der Bevölkerung, Urbanisierung und globale Mobilität, die Vernichtung und Abnahme der Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen durch Landnutzungsänderungen und der Klimawandel tragen, Dr. Werner Schnappauf zufolge, wesentlich zum Ausbruch von Epidemien und Pandemien bei. © ThePixelman, pixabaySchnappauf stimmt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leopoldina ausdrücklich zu, dass es eine gleichsam „historische Chance" sei, die jetzt zu tätigenden Investitionen und Programme am Leitbild der Nachhaltigkeit auszurichten. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften vom 13. April: „Alle politischen Maßnahmen, die nicht der unmittelbaren Rettung von Unternehmen dienen, müssen sich auf nationaler wie internationaler Ebene an dem Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren." Die generelle Zunahme der Bevölkerung, Urbanisierung und globale Mobilität, die Vernichtung und Abnahme der Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen durch Landnutzungsänderungen und der Klimawandel trügen wesentlich zum Ausbruch von Epidemien und Pandemien bei.

„So schwer die Krise, so groß könnte auch die Chance sein, einen gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Wandel zu schaffen, der unser Leben und Wirtschaften stärker als bisher an einer nachhaltigen Entwicklung ausrichtet", so Schnappauf. Viele der nötigen Werkzeuge hierfür hätten wir dabei bereits zur Hand, sowohl in der nationalen als auch in der europäischen Gesetzgebung. Der europäische Green Deal biete die bestmögliche Basis für einen nachhaltigen und gemeinsamen europäischen Weg aus der Krise. Die nötigen Veränderungen in Bereichen wie Mobilität, Landwirtschaft, Industrie und Energie seien zugleich Nährboden für Innovation und Wachstum – und würden mittel- bis langfristig auch einen Beitrag zur besseren Krisenprävention und Resilienz leisten. 

Denn: Es gilt jetzt, die Vorsorge zu verbessern, die Resilienz zu stärken und eingetretene Schäden konsequent zu beseitigen. Diesen Fragen wird sich der Rat für Nachhaltige Entwicklung auch auf seiner virtuellen Jahreskonferenz widmen, die (wie die ursprünglich geplante Präsenz-Veranstaltung) am 15. Juni 2020 stattfinden soll. Schon heute lädt der Rat zu einer regen Beteiligung an den Diskussionen ein. Über weitere Details halten wir Sie auf unserer Website auf dem Laufenden.
 
Kontakt: Marijke Eschenbach, Rat für Nachhaltige Entwicklung 
marijke.eschenbach@nachhaltigkeitsrat.de | www.nachhaltigkeitsrat.de

Gesellschaft | Politik, 14.04.2020
     
Cover des aktuellen Hefts

Jetzt reicht's!

forum 04/2020

  • Klimaschutz als Volkssport
  • Marketing for Future
  • Systemrelevant
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
16
JAN
2021
Agrarindustrie abwählen! - Wir haben es satt!-Protest
#BleibtZuhause - Schickt uns euren Fußabdruck
digital
17
FEB
2021
BIOFACH und VIVANESS
Shaping Transformation. Stronger. Together.
online
11
MÄR
2021
Kinostart „Now" - „If you fail, we will never forgive you!"
A Film for Climate Justice by Jim Rakete
deutschlandweit
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Politik

Mit Experten kann man kein Land regieren!
Christoph Quarch fordert, die Entscheidungen wieder dahin zu verlagern, wo sie hingehören: ins Parlament.

Jetzt auf forum:

Revolutionierung der Land- und Energiewirtschaft

So starten Sie mit forum in ein nachhaltiges 2021

„CSR Benchmark“ - Online-Tool zum Vergleichen unternehmerischer Nachhaltigkeit

Wo Plastik die Umwelt schützt

Prior1 baut modulares Container DataCenter für Europäische Union

Für RAJA beginnt das neue Jahr erfreulich

Erneuerbares Energiesystem braucht Speicher:

Erstes Forum ‚Hydrogen Business For Climate CONNECT‘

  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • PEFC Deutschland e. V.
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • TourCert gGmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen