B.A.U.M.-Jahrbuch: Jetzt kostenlos reinlesen
Halfar. Starke Taschen | Nachhaltigkeit im Fokus | Recycling-Materialien

Ein Masterplan für Deutschland und Europa

Prof. Gege schlägt Future-Investitionsprogramm vor, das durch solidarisches privates Kapital finanziert werden könnte.

Der Wiederaufbau der Wirtschaft wird umso besser gelingen, je mehr Aspekte des Nachhaltigen Wirtschaftens in die Programme und Projekte integriert werden. Diese Chancen für eine zukunftsfähigere, klimabewusstere und nachhaltigere Gesellschaft sollten wir nutzen.
 
Prof. Gege schlägt für die Finanzierung des Wiederaufbaus ein Future-Investitionsprogramm vor, das durch solidarisches privates Kapital finanziert werden könnte. © Simon VeithFür die Phase des Wiederaufbaus gibt es einen konkreten Vorschlag des B.A.U.M.-Vorsitzenden Prof. Dr. Maximilian Gege: ein Finanzierungsmodell eines Future-Investitionsprogramm, das eben nicht durch die Öffentlichen Haushalte sondern durch solidarisches privates Kapital finanziert werden könnte. Ein Modell sowohl für die EU als auch individuell für Deutschland.
 
Für die EU wird ein 800-Milliarden-Zukunftsprogramm vorgeschlagen, für Deutschland ein 200-Milliarden-Euro-Programm, jeweils auf 10 Jahre. Liest sich spektakulär, ist es zwar auch, aber durchaus mit Chancen. Wann wäre die Zeit reifer, wenn nicht jetzt in dieser dramatischen Situation.
 
Beide Programme sind mit einem umfassenden absolut praktikablen Maßnahmenprogramm unterlegt. Selbstverständlich auch mit einer Finanzrechnung, wie die 800 bzw. 200 Milliarden Euro eingesetzt werden, mit welchen Wirkungen, und wie die Refinanzierung realisiert werden kann. Das Kapital kann privat aus den rd. 3.000 Milliarden finanziert werden, die völlig unverzinst auf den deutschen Sparbüchern etc. liegen. Das ergäbe das eine 6-fache Dividende:
  1. der Sparer bekommt einen Ertrag von 2-3% für seine Anlage, statt 0%
  2. die Bank zahlt keine Strafzinsen bei der EZB
  3. die Nachhaltigkeit profitiert durch massive Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Gebäudesanierung, nachhaltige Mobilität, Digitalisierung/KI u.v.a. mit der gleichzeitigen Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze
  4. der Staat bekommt 19% MwSt. zurück, das wären einige Milliarden Euro für die Staatskasse
  5. der Sparer kann seine Erträge in die so notwendige Altersvorsorge und Vermögensbildung investieren (Nachhaltige Fonds etc.)
  6. dadurch erzielen die Banken/Sparkassen wiederum Erträge und können Arbeitsplätze erhalten.
Fazit: Eine absolute Win-win-Strategie für alle.
Details sind aus dem Programm klar ersichtlich (sowohl für Europa als auch für Deutschland) und können bei Bedarf per E-Mail angefordert werden unter maximilian.gege@baumev.de
 
Prof. Dr. Maximilian Gege ist Mitbegründer und Vorsitzender des Vorstands von B.A.U.M. (Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V.), der mit rund 500 Unternehmen verschiedenster Branchen größten Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa. Als Experte für Finanzen und Controlling sowie als Umweltmanager engagiert er sich seit vielen Jahren in der Wirtschaft und lehrt als Honorarprofessor an der Universität Lüneburg im Fachbereich Umweltwissenschaften. 

Wirtschaft | Verantwortung jetzt!, 31.03.2020
     
Cover des aktuellen Hefts

Digitalisierung und Marketing 4 Future

forum 03/2020 ist erschienen

  • Digitalisierung
  • VerANTWORTung
  • Green Money
  • Marketing 4 Future
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
21
OKT
2020
CSR-Tag 2020
Grünes Licht für die Wirtschaft – Zukunftsfähig mit Klimaschutz
online
03
DEZ
2020
13. Deutscher Nachhaltigkeitstag
Die Krise als Chance zum ökologischen und sozialen Umbau
40474 Düsseldorf
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Bildung

Countdown für Planet B
Leila Dreggers Plädoyer für einen Aufbruch ins utopische Denken. 6 - Schule der Freiheit

Jetzt auf forum:

Trendstudie Neo-Ökologie

Andreas Braun: Nachhaltig investieren – simplified

Peter Carstens: Das Klimaparadox

Dana Thomas: Unfair Fashion

In den Kommunen entscheidet sich die Zukunft…

Mülheim soll „Cradle to Cradle“-Zukunftsstadt werden

Höchste Qualität gehört zum PRIMAVERA Markenkern: Förderprojekt für beste Rohstoffe

Ab 2021 klimaneutral: 1. FC Köln erhält als erster Proficlub das Zertifikat „Nachhaltiger Wirtschaften“

  • Global Nature Fund (GNF)
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • PEFC Deutschland e. V.
  • TourCert gGmbH
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG