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WirvsVirus

EIKONA unterstützt Krisen-Lieferkettenmanagement mit kostenloser Plattform OpenLogistics.net

In nur 48 Stunden entwickelte EIKONA Logistics die kostenlose Software-Plattform OpenLogistics.net, mit deren Hilfe Transportketten während der aktuellen Covid-19-Pandemie frei für zustellbare Transporte bleiben sollen. Mitarbeiter können hier online schnell und einfach eintragen, ob Ihre Firma geschlossen ist oder jemand vor Ort Lieferungen annehmen kann.
 
Sebastian Kremer (links), Manuel Drescher (oben), Stefan Seufert (unten) und Bastian Späth (kleines Bild) während des Hackathons #WirvsVirus © EIKONA Logistics
„Die Idee dahinter ist, die Lieferketten der Logistiker zu entlasten, indem sie frühzeitig prüfen können, ob eine Zustellung möglich ist. Die Transportkapazitäten bleiben damit frei für wichtigere und zustellbare Güter", erklärt Bastian Späth, Vorstandsvorsitzender der EIKONA AG, den Ansatz. Unnötige Transporte und Zustellversuche sowie volle LKW und überlastete Lager sollen so vermieden werden. Indem OpenLogistics.net den dafür nötigen Informationsaustausch zwischen Versender, Spediteur und Empfänger frühzeitig ermöglicht, bleibt die Transportkette auch mit eingeschränkten Ressourcen intakt. Ein Algorithmus erkennt doppelte Adressen und unterschiedliche Schreibweisen von Firmen und führt diese automatisch zusammen. Der Abruf der Daten erfolgt wahlweise per manueller Eingabe über die Suchmaske der Website oder via REST-API, die unterschiedliche Export-Formate zur Verfügung stellt.
 
Für jeden zugänglich und kostenlos
Die Umsetzung erfolgte während des Hackathons #WirvsVirus der Bundesregierung, der am vergangenen Wochenende stattfand und einer der größten Veranstaltungen dieser Art bislang darstellt. „Wir wollen mit dieser Lösung für die gesamte Logistik in Deutschland unseren Beitrag dazu leisten, die Auswirkungen der Krise zu entschärfen und sehen es als wichtigen Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung, die Plattform für alle kostenlos online zugänglich zu halten", erklärt Bastian Späth. Je mehr Unternehmen sich dort eintragen, desto wirkungsvoller wird die Plattform. Aktuell laufen Gespräche mit zahlreichen Stückgutkooperationen, die sich an der Aktion beteiligen und Daten einspeisen wollen.
 
„Wir haben mit der Idee eindeutig einen Nerv getroffen", so Bastian Späth. Bei der Umsetzung griff EIKONA auf eine Idee der CargoLine zurück, für die die Volkacher IT-Experten in den zurückliegenden Wochen eine vergleichbare Lösung im kleineren Maßstab netzintern entwickelten. „Dabei war allen Beteiligten schnell klar: Wenn wir einen echten Impact für die Branche angesichts der derzeitigen Krise erzielen wollen, den wir alle derzeit so dringend brauchen, müssen wir eine Nummer größer denken. Wir sind CargoLine darum sehr dankbar, dass sie sich für unsere Idee einsetzen und sie bereits in der Anfangsphase mitgetragen haben", betont Bastian Späth.
 
Gemeinsam mit drei weiteren Kollegen aus den Bereichen IT-Infrastruktur und Programmierung gelang es dem Team, das Portal in nur 48 Stunden zu entwickeln und online zu stellen. „Wir erleben derzeit bereits, dass sich Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen bei OpenLogistics.net eintragen und freuen uns über jeden einzelnen, der das Projekt unterstützt und damit hilft, die Transportketten in unser aller Sinne bestmöglich aufrecht zu erhalten", sagt Bastian Späth.
 
Weitere Informationen: www.openlogistics.net
 
Kontakt: Sabrina Strätz, EIKONA AG | s.straetz@eikona.de | www.eikona.de


     
        
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