17.-18. Juni 2021: Digitale bayerische Nachhaltigkeitskonferenz. Packen wir es an!

diagnose:funk: Wissenschaftlicher Dienst des EU-Parlaments redet Klartext zu Gefahren durch 5G-Mobilfunk

EU-Parlamentarier werden durch Studienüberblick vor 5G-Mobilfunk gewarnt

Die Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk veröffentlicht heute in einem „Brennpunkt" das aktuelle Papier des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments (EPRS) zu Gesundheitsrisiken durch 5G-Mobilfunk. Der eindeutige Tenor des Papiers: Aufgrund des Forschungsstandes darf 5G-Mobilfunk nicht eingeführt werden. Das Briefing listet zahlreiche Übersichtsstudien zu Mobilfunkstrahlung auf. Es ist damit eine gute Entscheidungsgrundlage für die EU-Abgeordneten bezüglich der Einführung von 5G. Im Briefing werden außerdem all die Beschlüsse von EU-Gremien seit 1999 aufgezählt, in denen immer wieder auf die Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkstrahlung hingewiesen und die Regierungen aufgefordert wurden, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Verbraucher über Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkstrahlung aufzuklären.
 
Die Studienlage zu den bisherigen Frequenzen, also GSM, UMTS und LTE, weist eindeutig nach, dass sie die Gesundheit schädigen können. © Ella_87, pixabay„Dieses EU-Papier hat es in sich", sagt Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk. „Der Wissenschaftliche Dienst des EU-Parlaments warnt vor der Einführung von 5G-Mobilfunk und zitiert dazu zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Studien. Nun müssen die EU-Parlamentarier die Konsequenz ziehen und nach dem Vorsorgeprinzip auch tatsächlich Vorsorge betreiben: Wir brauchen ein EU-weites 5G-Moratorium, solange keine unabhängig erstellte Technikfolgenabschätzung vorliegt. Das EU-Mitglied Slowenien macht es gerade schon vor und stoppt die Einführung von 5G wegen Gesundheits- und Umweltbedenken." (Slowenien siehe https://t1p.de/jlju)
 
Der Wissenschaftliche Dienst des EU-Parlaments warnt vor der Einführung von 5G-Mobilfunk aus drei Gründen:
  1. Die bestehenden Grenzwerte sind auf 5 G nicht anwendbar.
    (PDF S. 1: „Die aktuellen Bestimmungen der EU zur Exposition gegenüber drahtlosen Signalen [...] sind mittlerweile 20 Jahre alt und sind daher nicht auf die spezifischen technischen Merkmale von 5G anwendbar")
  2. Die Studienlage zu den bisherigen Frequenzen, also GSM, UMTS und LTE, weist eindeutig nach, dass sie die Gesundheit schädigen können.
    (PDF S. 7ff und S. 10: „Die aktuelle wissenschaftliche Literatur zeigt, dass dauerhaft einwirkende drahtlose Strahlung wahrscheinlich biologische Auswirkungen hat, was für die speziellen Merkmale von 5G in besonderer Weise zutrifft")
  3. 5G kann diese Risiken erhöhen.
    (PDF S. 10: „Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass 5G die Gesundheit von Menschen, Pflanzen, Tieren, Insekten und Mikroben beeinträchtigen würde – und dass bei 5G ein vorsichtiger Ansatz angebracht wäre, da es sich um eine nicht getestete Technologie handelt.")
diagnose:funk kommentiert im aktuellen Brennpunkt dieses EU-Papier und stellt die Kernaussagen des 11-seitigen EU-Dokuments heraus.
 
Weitere Informationen: 
 
diagnose:funk ist eine unabhängige Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation im deutschsprachigen Raum, die sich für den Schutz vor elektromagnetischer Strahlung einsetzt. Dazu klärt diagnose:funk über die gesundheitsschädigenden Wirkungen u.a. von Mobilfunk- und WLAN-Strahlung auf und fordert zukunftsfähige technische Lösungen für eine gesundheitsverträgliche Telekommunikation.
 

Technik | Digitalisierung, 09.03.2020
     
Cover des aktuellen Hefts

Sicher!?

In einer Zeit, in der Angst Einzug in der Gesellschaft hält, macht forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2021 Mut.

  • Trotzdem Ja zum Leben sagen
  • Lösungen im Konsens
  • Steppenbegrünung als Klimachance
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
17
JUN
2021
22
JUN
2021
Klimafreundlich Leben: CO2-Fußabdruck senken - gemeinsam.konkret.wirkungsvoll
Ein Angebot für Multiplikator*innen, Unternehmen und Organisationen
online
14
JUL
2021
20. NaturVision Filmfestival 2021
Hier bewegt sich was
online
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Green Building

Recyclingbeton – nur eines von 80 Mainzer Klimaschutz-Projekten
„Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ ist 168 Seiten stark / Vorbildfunktion der Kommune soll sichtbarer werden
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Das Lieferkettengesetz kommt: ein Schritt in die richtige Richtung

Unwürdiges Tauziehen um Menschenrechte beendet

Gewässerschutz: Deutsche haben ökologische Grundwerte, aber wenig Bezug zu Fischen

Maquiladora – Die Wahl des richtigen Fertigungsstandorts in Mexiko

„Top Employer Awards 2021”: Bestnoten für Carglass®

Brandenburger Hirse

Erfolgreich vernetzte Mitarbeiter sichern Wettbewerbsvorteile

Nachhaltige Partnerschaft:

  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • TourCert gGmbH
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • PEFC Deutschland e. V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen