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FCH JU Awards 2019

Europäischer Innovationspreis für bahnbrechende Projektarbeit „SOSLeM“ auf Basis der Brennstoffzellentechnologie von SOLIDpower

Die „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking" (FCH JU) hat die Gewinner der FCH JU Awards 2019 in einem Festakt vor 300 Vertretern aus Industrie, Forschung und EU in Brüssel in den Königlichen Museen der Schönen Künste ausgezeichnet. Prämiert wurden besonders erfolgreiche und innovative Projekte im Bereich der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie in Europa. Das Projekt „SOSLeM - Solid Oxide Stack LEan Manufacturing" erhielt den Hauptpreis in der Kategorie „Beste Projektinnovation".
 
Europäischer Innovationspreis für bahnbrechende Projektarbeit 'SOSLeM' auf Basis der Brennstoffzellentechnologie von SOLIDpower FCH JU Awards 2019 - (vlnr) Peter Prenninger (AVL) Schauperl Richard (AVL) Olivier Bucheli (SOLIDPower) Patrick Child (European Commission, DG RTD ) Mirela Atanasiu (FCH JU) Bart Biebuyck (FCH JU) © FCH JU 2019Ziel des u.a. von der EU-Kommission finanzierten Projektes war die Entwicklung kostengünstiger Fertigungstechnologien für Schlüssel-komponenten von Brennstoffzellensystemen. SOSLeM zielte darauf ab, die Marktdurchdringung von Brennstoffzellen zu erleichtern, indem die Produktionskosten von SOFC-Brennstoffzellen-Stacks (Solid Oxide Fuel Cells) gesenkt werden und der Produktionsprozess optimiert wird. Basis für die Entwicklung des neuen Testgerätes war die Brennstoffzellentechnologie von SOLIDpower.
 
„Ein Überwachungsgerät für Brennstoffzellen in PKW‘s wurde auf die Stapelherstellung für Mikro-KWK-Systeme übertragen. Es kann in der Konditionierungsphase in den Stapel schauen und feststellen, ob alles funktioniert. Dies spart Zeit und Ressourcen für die Hersteller", sagte Richard Schauperl vom Automobilzulieferer AVL LIST GmbH.
 
„Durch das Projekt können die Kosten für die wesentliche Kernkomponente von Brennstoffzellen, den Stack, um knapp 70% und die Stack-Konditionierungszeit auf einen Tag gesenkt werden. Wir müssen Verbraucher davon überzeugen, bereits heute auf eine hocheffiziente und dezentrale Stromproduktion durch Brennstoffzellen umzusteigen. Diese basiert derzeit noch auf Basis des Rohstoffs Erdgas und mittelfristig auf Basis von Wasserstoff. Mit marktreifen und preislich attraktiven Brennstoffzellengeräten und einer elektrischen Leistung von bis zu 1,5 kW können wir rasch Fortschritte erzielen", betonte Olivier Bucheli, Chief Business Development Officer bei SOLIDpower.
 
Der Preis wurde vom stellvertretenden Generaldirektor für Forschung und Innovation, Patrick Child, überreicht: „Die Kommission freut sich über den Innovationspreis für ein Projekt zur Herstellung und Senkung der Produktionskosten von Brennstoffzellen. In diesem Bereich sollte viel mehr getan werden, um eine höhere Marktakzeptanz von Wasserstofftechnologien und -produkten zu erreichen", forderte der EU-Politiker.
Kontakt: Evi Papadopoulou, EPOS PR | ep@epos-pr.comwww.epos-pr.com

Technik | Cleantech, 03.12.2019
     
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