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And the winner is...

Preisgekrönte Innovationen des Deutschen Verpackungspreises

Preise und Auszeichnungen in Hülle und Fülle zeigen: In immer mehr Branchen wächst das Engagement für zukunftstaugliche Lösungen. Lassen Sie sich inspirieren von folgenden Unternehmen, die mit sich mit ihren Produkten für mehr Nachhaltigkeit in der Verpackungsbranche einsetzen.
  
Die Nudelverpackung revolutioniert
ALB-GOLD Teigwaren GmbH
© ALB-GOLD Teigwaren, TrochtelfingenPasta in Papier – das ist ein Meilenstein in der Firmengeschichte des Spätzle- und Nudelspezialisten. Denn bis dato war es üblich, Nudeln in transparente Folie zu verpacken. Nach eineinhalb Jahren und einer hohen Investition hat der Nudelhersteller die Pastaverpackung ein klein wenig revolutioniert. Die Resonanz bei den Verbrauchern ist sehr positiv. Und kürzlich durften die innovativen Schwaben auch noch den Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit entgegennehmen – inklusive Gold Award. Nachhaltige Nudelproduktion betreiben die findigen Schwaben übrigens schon lange: mit Wärme aus dem eigenen Hackschnitzelheizwerk, regionalen Rohstoffen, Solarenergie und eigenen Biodiversitäts-Förderprogrammen.
www.alb-gold.de

Besonders leichte, ressourcenschonende Parfümflakons
HEINZ-GLAS
© HEINZ-GLASDer oberfränkische Flakonglashersteller HEINZ-GLAS hat mit dem innovati ven Designkonzept „VICTOR lightweight" den Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit gewonnen. Der dünnwandige Flakon hat ein Glasgewicht von nur 75 g bei 100 ml Füllvolumen. In der herkömmlichen Produktionsweise würde VICTOR aus 230 g Glas bestehen. So können bei jedem Flakon 67 Prozent der Ressourcen, also sowohl Rohstoffe als auch Energie, eingespart werden. Das Deutsche Verpackungsinstitut begründet seine Entscheidung so: „Ein tolles Ergebnis, das Nachhaltigkeit sowie Formschönheit und Eleganz ausstrahlt und gleichzeitig die Ressourcen schont. Ein Leuchtturmprojekt für eine materialintensive Branche."
www.heinz-glas.com

Gelungenes Konzept
© HammerHAMMER GmbH hat als erster Faltschachtellieferant die besondere Kartonrückseite des neuen Rohmaterials Graskarton bedruckt. Im separaten Arbeitsschritt wurde eine detaillierte, naturgetreue Hochprägung herausgearbeitet. Hinzu kommen Fensterausstanzungen, Aufreißperforation und Wiederverschlussmöglichkeit. Die Grasfasern der Kartoneinlage und -rückseite sind weiterhin im Druckbild sichtbar und fühlbar. Ganz bewusst wurde dies als Teil des Designs eingesetzt, um die Natürlichkeit der Bio-Hanf Tees zu unterstreichen. Ein kluges und durchdachtes Gesamtkonzept, welches alle Beteiligten mit einbindet!
 
Das neue Material mit bis zu 40 Prozent Grasanteil anstatt Zellstoff spart im Vergleich zu einem herkömmlichen Frischfaserkarton über 250 kg CO2 und über 3.000 Liter Wasser pro Tonne Karton ein und schont die Ressource Holz. Der Deutsche Verpackungspreis 2019 ist eine besondere Anerkennung der permanent aufmerksamen und innovationsfreudigen Firma Hammer GmbH im Jubiläumsjahr. Bereits seit 100 Jahren werden in Lübeck Faltschachteln hergestellt. Jährlich werden 20.000 Tonnen Kartonmaterial zu 750 Millionen Faltschachteln verarbeitet.
 
Recycelbare und sogar kompostierbare Kartonsorten sind gut für die Umwelt und unterstreichen den Nachhaltigkeitsgedanken des Unternehmens. Der grüne Stadtrand von Lübeck und die Nähe zur Ostsee verstärken das Bedürfnis aller Mitarbeiter neue Materialien und Techniken zu testen und zu verwenden. Durch das Zweitwerk in der polnischen Stadt Posen wird das Nachbarland und osteuropäische Ausland beliefert. Beide Hammer Verpackungswerke sind FSC und PEFC zertifiziert. Fertigung von mittleren bis hohen Auflagen und eigene kreative Entwicklungsabteilungen zeichnen die Spezialisten für Lebensmittelverpackungen, Sonderkonstruktionen, Veredelungen und Nachhaltigkeit aus! 
www.hammer-luebeck.de

Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 01.12.2019
Dieser Artikel ist in forum 04/2019 ist erschienen - Der Mensch ist, was er isst erschienen.
Cover des aktuellen Hefts

Der Mensch ist, was er isst

forum 04/2019 ist erschienen

  • Mahlzeit! Haben Sie reflektiert, was Sie, ja Sie, heute schon gegessen haben? Vermutlich nicht, sonst wäre Ihnen vielleicht der Appetit vergangen. Doch weder Industrienahrung, noch Tierleid müssen sein. Der Schwerpunkt „Food for Future" untersucht, ob Fleisch bald aus der Retorte kommt oder durch Lupinen und Pilze ersetzt wird.
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Summit Umweltwirtschaft.NRW
Branchentreff der Umweltwirtschaft in NRW
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  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • PEFC Deutschland e. V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Bayer Aktiengesellschaft
  • TourCert gGmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen