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Erster Brand Audit zum World Cleanup Day in Hamburg

Nichtregierungsorganisation SAMEoceans räumt auf

Anlässlich des International Coastal Cleanup Day und World Cleanup Day hat in Hamburg die ortsansässige NGO SAMEoceans gemeinsam mit 60 Freiwilligen den Elbstrand vom Müll gereinigt. Insgesamt kamen so etwa 15 volle Eimer Müll zusammen. Was auf den ersten Blick nicht viel erscheinen mag, wird dadurch in Relation gesetzt, dass die es sich bei den meisten Sammelstücken um Zigarettenstummel und Kronkorken handelte. Mit dem Cleanup möchte die Organisation vor allem ein Bewusstsein für die globale Plastikverschmutzung schaffen.
 
Anlässlich des International Coastal Cleanup Day und World Cleanup Day hat in Hamburg die ortsansässige NGO SAMEoceans gemeinsam mit 60 Freiwilligen den Elbstrand vom Müll gereinigt. © SAMEoceansErstmals führte SAMEoceans auch einen Brand Audit durch, um zu analysieren, welche Marken den Strand am meisten verschmutzen. „In diesem Fall sind es die großen Tabakfirmen, die mit einer absoluten Mehrheit herausstechen. Viele Raucher wissen leider nicht, dass Zigarettenfilter aus einem Kunststoffgemisch hergestellt sind - also aus Plastik", erklärt Johanna Maul, die Gründerin von SAMEoceans. „Das hat einfach nichts in der Natur verloren." Hunderte Zigarettenstummel waren es alleine bei diesem Cleanup.
 
Nach der Sammelaktion präsentierte Kooperationspartner und Künstler Hans E. Art bei einer Vernissage seine Kunstwerke, die er aus gesammeltem Müll anfertigt. Er zeigte unter anderem Arbeiten, in die er Müll aus dem SAMEoceans-Cleanup im vergangenen Jahr eingearbeitet hatte. „Ich möchte durch meine Kunst auf die Verschmutzung der Umwelt aufmerksam machen. Der für die Ewigkeit konservierte Müll wird durch die ABART-CUBES klar sichtbar gemacht uns ins Gewissen des Betrachters zurückgeführt", sagt der Künstler.
 
International Coastal Cleanup Day und World Cleanup Day sind Teil einer internationalen Bewegung, an der neben SAMEoceans NGOs in über hundert Ländern teilnehmen. Eine der Dachorganisationen hier heißt Break Free from Plastic. Sie sammelt und veröffentlicht international die Brand Audits der teilnehmenden Organisationen. Nur mithilfe vieler Mitwirkender können so genügend Daten erfasst werden, um die größten Umweltsünder zur Verantwortung zu ziehen und zum Umdenken zu bewegen.
 
„Wir haben uns ganz bewusst SAMEoceans genannt", so Johanna Maul. „Mit dem Namen wollen wir daran erinnern, dass alles eins ist: Ein Meer, eine Verantwortung. Der Umweltschutz fängt vor der Haustür und bei jedem Stückchen Müll an und er endet bei den ganz großen Themen, vom pazifischen Müllstrudel bis zur Klimakrise. Wir glauben, dass jeder Einzelne und vor allem auch die Industrie ein großes Stück dazu beitragen kann, dass die Welt auch morgen noch lebenswert ist – deswegen steht SAMEoceans für So All May Enjoy."
 
Über SAMEoceans
SAMEoceans ist eine gemeinnützige Umweltschutzorganisation aus Hamburg, die sich aktiv für den Schutz der Weltmeere vor Plastikverschmutzung einsetzt. Hierfür organisiert SAMEoceans in Deutschland sowie in Asien Aufklärungsprojekte mit dem Ziel, Plastikmüll zu reduzieren und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Zudem ist SAMEoceans Partner für Unternehmen, die ihrer ökologischen Verantwortung gerecht werden möchten.
 
Kontakt: Johanna Maul, SAMEoceans gUG | info@SAMEoceans.comwww.SAMEoceans.com


     
        
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