Eine Welt. Ein Klima. Für globale Entwicklung und Klimaschutz gemeinsam handeln! Engagieren Sie sich jetzt: www.allianz-entwicklung-klima.de

Mehr Transparenz von Unternehmensdaten

OpenCorporates veröffentlicht eine neue Datenbank

Die Nichtregierungsorganisation OpenCorporates hat eine neue Datenbank entwickelt, die die öffentlich zugänglichen Daten des deutschen Handelsregisters erstmalig so aufarbeitet, dass gezielt nicht nur nach Unternehmen, sondern auch nach Einzelpersonen gesucht werden kann. Durch eine Verknüpfung mit internationalen Unternehmensdaten aus rund 100 Ländern sowie Daten etwa aus den Panama und Paradise Papers ist es damit möglich, wichtige Querverbindungen zu ziehen und dadurch zum Beispiel internationalen Geldwäsche- und Korruptions-Verdachtsfällen effektiver nachzugehen.
 
© OpenIcons, pixabay.comDie Berichterstattung von Süddeutsche Zeitung, NDR und Correctiv, die diese Daten bereits in Ansätzen journalistisch ausgewertet haben, zeigen, dass mit Hilfe dieser Datenbank zusätzliche Erkenntnisse zu konkreten Fällen gewonnen werden können. Aufgrund der öffentlichen Zugänglichkeit der Datenbank ist zu erwarten, dass auf dieser Grundlage eine ganze Reihe weiterer Verdachtsfälle aufgedeckt werden können.
 
Dazu Prof. Dr. Edda Müller, Vorsitzende der Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland: „Wir begrüßen die Datenbank von OpenCorporates als wirksames Mittel, um konkret zu erfahren, welche Unternehmen mit bestimmten Personen verbunden sind. Für die Bundesregierung ist es allerdings ein Armutszeugnis, dass eine ausländische zivilgesellschaftliche Organisation für die Aufbereitung der verfügbaren Daten sorgen muss."
 
Für ein effektiv nutzbares Handels- und Transparenzregister
Bei den derzeitigen Registern sind nach wie vor viele Schlupflöcher vorhanden, sodass sich zum Beispiel die wahren Eigentümer ganz legal hinter Strohmännern verstecken können. Der begrenzte, teils kostenpflichtige Zugang zu Handels- und Transparenzregister lässt die Bundesregierung in keinem guten Licht dastehen.
 
„Aus unserer Sicht steht die Bundesregierung in der Pflicht, das Transparenzregister für Unternehmen so weiterzuentwickeln, dass es zu einem effektiven Werkzeug im Kampf gegen Geldwäsche und Steuervermeidung wird", so Prof. Dr. Edda Müller. „Es ist nicht verständlich, warum die Ermittlungspflicht hinter der deutschen Grenze aufhört und warum die wahren Eigentümer immer noch hinter Geschäftsführungen versteckt werden können."
 
Massives Problem mit Geldwäsche bei Immobilien in Deutschland
„Wir haben in Deutschland ein massives Problem mit Geldwäsche bei Immobilien festgestellt. Auch angesichts der Grenzenlosigkeit internationaler Finanzströme stehen die geltenden Gesetze und die Ausstattung der Ermittlungsbehörden dazu in keinem Verhältnis", so Prof. Dr. Edda Müller. „Umso erstaunlicher ist es, dass wir bis heute immer noch bei der Veröffentlichung von firmenbezogenen Daten hinterherhinken."
 
Zu Transparency Deutschland
Transparency International Deutschland e.V. arbeitet deutschlandweit an einer effektiven und nachhaltigen Bekämpfung und Eindämmung der Korruption.
 
Kontakt: Prof. Dr. Edda Müller, Transparency International Deutschland e.V. | presse@transparency.de

Gesellschaft | Politik, 06.02.2019
     
Cover des aktuellen Hefts

Zeit, die Stimme zu erheben und endlich zu handeln?

forum Nachhaltig Wirtschaften 04/2022 mit dem Schwerpunkt: Globale Ziele und Klimaschutz

  • Ukrainekrieg und Hunger auf der Welt
  • Doppelte Dividende durch Nachhaltigkeit
  • Green Chefs
  • Die Brücke zur Natur
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
08
DEZ
2022
Die Klimashow mit neun Promis
Promis fragen - SPIEGEL-Bestsellerautoren antworten
online
12
DEZ
2022
Nachhaltigkeitskongress
Der Zukunftskongress für Wirtschaft mit Weitsicht
40217 Düsseldorf
21
JAN
2023
Wir haben es satt!
Gutes Essen für alle – statt Profite für wenige!
10117 Berlin
Alle Veranstaltungen...
Text

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Politik

Wie sollte Deutschland mit autokratischen Staaten umgehen?
Für Christoph Quarch kommt es darauf an, im Sinne von Aristoteles, auf konkrete Fragen die jeweils beste Antwort zu geben.
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Spenden statt schenken

Nachwuchs-Führungskräfte für die Klimastrategie

Umweltpreis Baden-Württemberg

55 Marken sowie Katharina Rogenhofer in Wien als "GREEN BRANDS Austria" ausgezeichnet

Weihnachtsgeschenke von Feuerwear

Porsche tritt UN Global Compact bei

CarSharing für Unternehmen: Einfach mobil und die Kosten im Blick

Unbeschwert shoppen mit dem Grünfuchs im Göttinger Advent

  • PEFC Deutschland e. V.
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • TourCert gGmbH
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Nespresso Deutschland GmbH