Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 19.11.2018
Ulmer Menschenrechtspreis vergeben
Preisverleihung anlässlich des Jubiläums 70 Jahre Deklaration der Menschenrechte
Knapp 100 Gäste begrüßte Bantleon Geschäftsführer Heribert Großmann zur Preisverleihung im BANTLEON FORUM. Darunter zahlreiche gespannte Schülerinnen und Schüler, welche sich mit tollen und vielfältigen Projekten um den Preis beworben haben. „Ich bin tief beeindruckt, mit welchen Themen sich die Jugendlichen heute beschäftigen," so Heribert Großmann in seinem Grußwort. Schirmherrin Nina zu Fürstenberg erläuterte Ihr Engagement in Sachen Menschenrechte und bekräftigte das Vorhaben, junge Menschen als potentielle Zielgruppe des Menschenrechtspreises gewählt zu haben.
Insgesamt waren 7 Projekte eingereicht worden, für Iris Mann, Jury Mitglied und Bürgermeisterin der Stadt Ulm eine tolle Resonanz. Die Bewertung durch die insgesamt sechs Jurymitglieder erfolgte unabhängig voneinander und autark. Die Projekte wurden der Jury anonymisiert zur Bewertung vorgelegt. Zur Teilnahme eingeladen wurde alle Schulen in Ulm und im Umkreis von ca. 80 Kilometer. Die Platzierungen:
1. Platz (5.000 Euro)
- Gebhardt-Müller-Schule, Biberach
- Projekt: Gebhardt-Müller-Schule macht Schule in Indien.
- Hilfe für Kindersklaven in indischen Steinbrüchen. Die engagierten Schüler setzen sich aktiv mit Spendensammlungen und Informationsveranstaltungen für Ihre Partnerschule in Indien ein.
2. Platz (3.000 Euro)
- Bühl-Realschule Dornstadt
- Projekt: Im Meer schwimmen Krokodile - ein Filmprojekt zum Thema "Asyl ein Menschenrecht?!"
- Mit dem Buch „Im Meer schwimmen Krokodile" von Fabio Geda als Ausgangspunkt drehte diese Schule Kurzfilme um auf die komplexen Themen Flucht und Integration einzugehen und zu zeigen, dass diese bereits ab der 7 Klasse thematisiert werden können.
3. Platz (1.000 Euro)
- Urspringschule
- Projekt: Demokratisieren - Schüler freundliche Schule
- Die Schule gründete und etablierte ein Schülergericht, um den Schülern Demokratie und Verantwortung nahe zu bringen.
Am Ende sollte es nur Gewinner geben, im Mittelpunkt natürlich die Sache selbst. Die „Viertplatzierten" durften sich über einen Preis von 250 Euro freuen, so dass es auch gefühlt keine Verlierer gab. Weitere Infos unter www.stiftung-mrb.de/ulmer-menschenrechtspreis
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