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'Finanzielle Anreize für nachhaltiges Wirtschaften'

Fachgespräch in Berlin am 29. Oktober 2018

Das europäische Umweltmanagementinstrument EMAS unterstützt Unternehmen darin, ihre Umweltleistung zu verbessern. Wie können finanzielle, staatliche Anreize die Verbreitung von EMAS vorantreiben? Wie können umweltpolitische Ziele gestärkt werden? Diese Fragen stehen im Fokus des Fachgesprächs.
 
Das Fachgespräch beschäftigt sich mit dem Thema 'Finanzielle Anreize für nachhaltiges Wirtschaften'. © geralt, pixabay.comDas Engagement von Unternehmen und des Privatsektors als Ganzes ist entscheidend, damit die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 erreicht werden. Doch wie können Unternehmen erforderliche Maßnahmen umsetzen, die notwendig sind, um Klima- und Umweltziele zu erreichen? Welche Rolle kann dabei das europäische System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung EMAS spielen? Und wie kann der Staat die Verbreitung des europäischen Umweltmanagementinstruments EMAS finanziell unterstützen?
 
Im Rahmen eines halbtägigen Fachgesprächs wollen wir diesen Fragen gemeinsam mit EMAS-Organisationen sowie Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren.
 
„Eine (neue) Chance für die Stärkung des betrieblichen Umweltmanagement-instruments EMAS?"
  • Ein Fachgespräch zu finanziellen Anreizen für nachhaltiges Wirtschaften
  • Montag, 29. Oktober 2018
  • 13 bis 17 Uhr
  • Bundesumweltministerium, Stresemannstraße 128-130, Raum 1.001, 10117 Berlin
  • Anmeldung
  • Programm des Fachgesprächs
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir Sie um Verständnis, dass Sie erst als angemeldet gelten, wenn Sie eine separate Anmeldebestätigung von uns per Email erhalten haben.
 
Hintergrund
Die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS ist freiwillig. Die Verbreitung von EMAS hängt entsprechend maßgeblich davon ab, dass das wahrgenommene Verhältnis von Aufwand und Nutzen für die Unternehmen positiv ist. Bisherige Erfahrungen zeigen jedoch, dass sich die Kosten einer EMAS-Einführung und Aufrechterhaltung nicht immer durch Effizienzgewinne amortisieren lassen. Daher spielen zusätzliche finanzielle Anreize vom Staat eine wichtige strategische Rolle, um die Verbreitung von EMAS zu fördern.
 
Auf dem Fachdialog soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten bestehen, um EMAS mithilfe steuerlicher Anreize als umweltpolitisches Instrument zu stärken. Außerdem zielt das Fachgespräch darauf ab, die politischen Rahmenbedingungen zu identifizieren, die hierfür notwendig sind.
 
Unter anderem werden Herr Professor Dr. Erik Gawel, Direktor des Instituts für Infrastruktur- und Ressourcenmanagement an der Universität Leipzig, und Herrn Dr. Nils aus dem Moore, Leiter der Forschungsgruppe „Nachhaltigkeit und Governance" am RWI – Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung, als Referenten vortragen.
 
Über EMAS
EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme und ist das weltweit anspruchsvollste System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Der Umweltgutachterausschuss ist ein unabhängiges Beratungsgremium des Bundesumweltministeriums. Als Multi-Stakeholder-Forum führt der UGA unterschiedliche Interessengruppen im Bereich Umweltmanagement zusammen und setzt sich aktiv für die Umsetzung und Verbreitung des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS ein.www.emas.de
Kontakt:  Christopher Stolzenberg, adelphi research gemeinnützige GmbH

Wirtschaft | CSR & Strategie, 09.10.2018
     
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