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TÜV SÜD auf der E-world 2018

Von der Quelle bis zur Lieferung – Regionalität wird immer wichtiger

Der Zertifizierungsstandard „Energiewendeunternehmen (EWU)" und die Verbraucher-Zertifizierung „Bilanzierung EE" stehen im Mittelpunkt des Auftritts von TÜV SÜD auf der E-world, die vom 6. bis 8. Februar 2018 in Essen stattfindet. Auf der Messe präsentiert der internationale Dienstleister sein gesamtes Angebot für die Zertifizierung von Erneuerbaren Energien – von Biomethan über Ökostrom bis zu grünem Wasserstoff (Halle 1, Stand 1-413).

Mit der Entwicklung des Zertifizierungsstandards „Energiewendeunternehmen (EWU)" hat TÜV SÜD dem Wunsch der Verbraucher entsprochen, einen umfassenden Nachweis für die Zukunftsfähigkeit ihres Energieversorgers zu bekommen, der über die bekannten und bewährten Ökostrom-Zertifikate hinausgeht. Der Zertifizierung liegt ein breiter Kriterienkatalog zugrunde, der die wichtigsten Prinzipien der Energiewende in konkrete Forderungen umsetzt. „Aufgrund der Marktentwicklung legen wir einen deutlichen Schwerpunkt auf die Regionalität und die umweltfreundliche Mobilität", sagt Klaus Nürnberger, Leiter der Abteilung Carbon Management Service der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. „Regionalität gewinnt zunehmend an Bedeutung, wie auch die künftigen gesetzlichen Regelungen für Regionalitätsnachweise zeigen. Zurzeit baut das Umweltbundesamt ein Regionalnachweisregister auf. In diesem Register werden künftig die regionalen Herkunftsnachweise für EEG-geförderten Strom verwaltet. Damit können Stromanbieter ihren Kunden zumindest für den EEG-Anteil von derzeit ca. 45 Prozent nachweisbar Ökostrom aus ihrer Region anbieten. Klaus Nürnberger: „Unabhängig davon können wir schon heute Regionalität von Stromangeboten zertifizieren gemäß den hinterlegten Anforderungen in unseren Kriterienkatalogen."

Die Zertifizierung „Bilanzierung EE" richtet sich bevorzugt an große Energieverbraucher, die weitgehend unter Einsatz von Erneuerbaren Energien produzieren oder ihre Dienstleistungen unter Nutzung von Erneuerbaren Energien anbieten wollen. Mit dieser Verbraucher-Zertifizierung können die Unternehmen die bereits erreichte Umsetzung ihrer Ziele dokumentieren. Diese Zertifizierung wird vorzugsweise für innovative und umweltfreundliche Mobilitätsdienstleistungen verwendet, die Ökostrom, Biomethan oder grünen Wasserstoff einsetzen.

Auf der E-world 2018 präsentiert TÜV SÜD umfassende Zertifizierungs- und Prüfleistungen für Energieprodukte wie Ökostrom, Biomethan, erneuerbare Wärme und grünen Wasserstoff (GreenHydrogen), aber auch Biokraftstoffe und Erzeugnisse unter Einsatz erneuerbarer Rohstoffe sowie die Nutzung von Erneuerbaren Energien für Dienstleistungen und für die Herstellung von Produkten. Das oberste Prinzip bei allen Zertifizierungen ist der glaubwürdige Nachweis von der Quelle bis zur Lieferung an die Verbraucher. Für eine erfolgreiche Zertifizierung müssen all diese Produkte und Dienstleistungen aus anerkannten erneuerbaren Quellen stammen.

Weitere Informationen zu den Leistungen von TÜV SÜD in diesem Bereich stehen im Internet unter
www.tuev-sued.de/energie-zertifizierung.

Kontakt:
Dr. Thomas Oberst, Unternehmenskommunikation TÜV SÜD AG | thomas.oberst@tuev-sued.de | www.tuev-sued.de

Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Rund 24.000 Mitarbeiter sorgen an 800 Standorten in über 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuev-sued.de


Technik | Energie, 06.12.2017
     
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