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Hundenase hilft Nashörnern

Bayer unterstützt Anti-Wilderer-Hundestaffel zum Schutz der Nashörner in Südafrika

Johannes De Beer starrt trostlos auf das tote Nashorn im Sand vor seinen Füßen. Das Horn wurde abgesägt und zurück bleibt lediglich der blutige Stumpf. Wieder einmal waren gut ausgerüstete Wilderer bei ihrer mörderischen Jagd erfolgreich.
 
Bayer Animal Health unterstützt die Arbeit dieser Anti-Wilderer Einheit durch die Bereitstellung von Parasitiziden für die Hunde. © Bayer AGSeit 1960 ist die Zahl der Spitzmaulnashörner im Krüger-Nationalpark (KNP) in Südafrika um 97,6 % gesunken. Wilderer stellen weiterhin die größte Bedrohung für diese Spezies dar und der Krügerpark ist das beliebteste Ziel für Wilderei. Dieser Park ist einer der herausragendsten Nationalparks weltweit mit unberührter Wildnis. Außerdem gehört er zu den am besten ausgebauten und leicht erreichbaren Reisezielen für Ökotourismus in Südafrika.
 
Im Jahr 2016 sind in Südafrika insgesamt 702 Nashörner, das heißt im Schnitt zwei pro Tag, den Wilderern zum Opfer gefallen. Als verzweifelter Versuch die Nashörner zu retten werden sowohl ausgewachsene als auch verwaiste junge Nashörner enthornt.
 
Hoffnungsschimmer jedoch ist eine gut ausgebildete Anti-Wilderer-Hundestaffel, die im Krügerpark ums Überleben der Nashörner kämpft. Diese Hunde und ihre Führer sind die eigentlichen Helden im Krieg gegen die Nashornwilderei. Seit Januar 2016 wurden mehr als 180 Wilderer im Krügerpark festgenommen. In nur acht Monaten wurden 458 Nashornkadaver gefunden; 99 weniger als im gleichen Zeitraum im Jahr davor.
 
2012 führte die südafrikanische Nationalparkbehörde (SANParks) Anti-Wilderer-Hundestaffeln im Kampf gegen die Wilderei im Krügerpark ein. Bayer Animal Health South Africa hat sich bereits frühzeitig engagiert, hauptsächlich als Sponsor von Antiparasitenmitteln für Hunde, aber auch von Consumer Care-Produkten für die Hundeführer und Ranger. Clint Austin, Tierarzt und Leiter von Clinical Development & Regulatory Affairs bei Bayer Animal Health South Africa, freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unserem Engagement für die Gesundheit und das Wohlergehen der Hunde einen wichtigen Beitrag leisten. Diese sehr gut ausgebildeten und sehr teuren Hunde arbeiten auf abgelegenem und manchmal extrem unwirtlichem Terrain. Auf diesem Teil der Erde sind gefährliche, durch Zecken übertragende Krankheiten wie Ehrlichiose und Babesiose weit verbreitet."
 
In der Wildnis lauern die Parasiten – darunter Flöhe, Zecken, Läuse und Fliegen – auf passende Opfer wie die Hunde. Die Bisse und Stiche sind nicht nur lästig. Besonders Zeckenbisse können ernsthafte Krankheiten übertragen, die zu schwerwiegenden Erkrankungen und möglicherweise zum Tod führen können. Aus diesem Grund ist es wichtig die Parasiten abzuwehren, bevor sie die Möglichkeit haben zuzubeißen.
 
„Tierpflege und Krankheitsprävention sind äußerst wichtig für unsere Hunde", sagt Johannes De Beer, Leiter der landesweiten Anti-Wilderer-Hundestaffeln. „Ich mag das innovative Halsband, das bis zu acht Monate Schutz bietet. Es hält den Floh- und Zeckenbefall im Zaum und ist eine einfache Lösung, die Hunde mit einer einmaligen Anwendung zu schützen. Damit können sich die Hunde und auch wir besser auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren: Wilderer jagen."
 
Seit Beginn der finanziellen Unterstützung durch Bayer hat es keinen einzigen Fall einer von Zecken übertragbaren Krankheit in der Hundestaffel mehr gegeben, die mittlerweile auf eine Größe von über 50 Hunden angewachsen ist. „Die Halsbänder haben in den letzten Jahren einen äußerst guten Schutz geleistet und immer wieder ihren Wert bewiesen", erklärt Dr. Austin.
 
Die Hundestaffel ist vielfältig und besteht aus Wachhunden (Belgischer Schäferhund), Jagdhunden (Bluthund und Foxhound) sowie Spürhunden. Die Spürhunde sind an mehreren Eingängen des Parks positioniert und speziell ausgebildet, um Nashornhörner, Elefantenstoßzähne und Waffen bzw. Munition aufzuspüren.
 
Die Hunde werden außerhalb des Parks gezüchtet und ausgebildet. Im Alter von ca. einem Jahr werden sie in die Hundestaffel aufgenommen. Im Krügerpark sind 53 Hunde im Bereitschaftsdienst für Anti-Wilderei. Innerhalb der Staffel setzt sich ihre Ausbildung fort. Natürlich entsteht eine extrem starke Bindung zwischen jedem Hund und seinem Führer.
 
Fährtenleser gehen auf Streife im Park und alarmieren die Behörden, sobald sie Hinweise auf Wilderei finden. Daraufhin werden die Hunde in Geländewagen oder manchmal mit dem Hubschrauber in den Park gebracht, um die Wilderer aufzuspüren.
 
Das Leben der Nashörner zu schützen und ihr Überleben langfristig zu sichern ist eine herausfordernde Aufgabe. Glücklicherweise erholt sich der Bestand der Breitmaulnashörner, aufgrund von Anti-Wilderei- und Schutzmaßnahmen in ganz Südafrika. Die Hunde und ihre Führer spielen dabei eine wesentliche Rolle.
 
Fakten:
  • Der Gesamtbestand des Spitzmaulnashorns verringert sich rapide und liegt bei ca. 5000 Nashörnern in ganz Süd- und Ostafrika.
  • Die Anzahl der Breitmaulnashörner erholt sich langsam von nur 50 auf momentan 20.405 Nashörnern in freier Wildbahn.
Über Zecken und Flöhe
Ein Zecken- und Flohbefall ist mehr als nur störend. Zecken und Flöhe stellen eine wirkliche Bedrohung für Mensch und Tier dar und können ernsthafte Krankheiten übertragen. Diese Krankheiten werden immer häufiger diagnostiziert, verbreiten sich immer mehr und erhöhen somit die Gefahr für Haustiere und das Risiko für Menschen.
 
Flöhe sind die häufigsten Ektoparasiten bei Katzen und Hunden, die eine Vielzahl von Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen bzw. auslösen können. Zu diesen Erkrankungen zählen Bandwürmer, Flohallergie (FAD), Bartonellose und endemisches Fleckfieber.
 
Von Zecken übertragene Krankheiten sind Anaplasmose, Lyme-Borreliose, Babesiose und Ehrlichiose, die zu schwerwiegenden Erkrankungen bei Menschen führen können.
 
Bei Hunden können viele dieser Erkrankungen tödlich verlaufen und sind noch nicht behandelbar. Das bedeutet, dass Vorbeugung der wichtigste Teil der Behandlung ist. Die wirksamste Vorbeugemaßnahme ist, einen Parasitenbiss zu verhindern und so eine mögliche Krankheitsübertragung zu vermeiden
 
Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen" sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 99.600 Beschäftigten einen Umsatz von 34,9 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,2 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.
 
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Quelle: Bayer-Aktiengesellschaft

Umwelt | Naturschutz, 27.10.2017
     
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