Klimawandel: Die "soziale Frage" – ein Pulverfass?
20.11.2025, 19:00 Uhr, 80336 München und onlineIm Rahmen unserer Serie "Klima-Strategien"
Die Verschränkung von sozialen Fragen mit Klimawandelfolgen steht in Deutschland bisher weniger im Fokus der öffentlichen Debatte. Es gilt, die Wurzelursachen der unterschiedlichen Vulnerabilitäten auf Klimafolgen zu betrachten, eine klimagerechte Sozialpolitik anzugehen. Mit wachsender Erkenntnis, dass das Ausklammern von Ungleichheitsfragen die gesellschaftliche Verwundbarkeit noch verstärken und die Wirksamkeit politischer Maßnahmen maßgeblich behindern kann, gewinnt das Thema auch in Deutschland rapide an Bedeutung.
Was?
- Betrachtet werden zunächst die ungleiche gesellschaftliche Verwundbarkeit gegenüber Klimawandelfolgen wie extreme Hitze, Wassermangel und Starkregen etwa bei Armutsbetroffenen, Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder solchen mit gesundheitlichen Vorbelastungen.
- Dann werden der Mangel an konkreten Schutz- und Hilfemaßnahmen auf Bundes- und Landesebene untersucht sowie konkrete kommunale Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt.
- Es folgt ein Ausblick zu Möglichkeiten der Ausgestaltung einer klimasozialen Anpassungspolitik: Informatorische Instrumente, gemeinschaftsbasierte Hilfestellungen, Schaffung neuer Plattformen etwa mit Wohlfahrtsverbänden, kirchlichen Einrichtungen, sozialen Klimabündnissen.
Wer?
- Dr. Julia TeebkenLMU München, Department für Geographie,Lehr- und Forschungseinheit "Mensch-Umwelt-Beziehungen"
Wo?
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