Technik | Energie, 05.04.2026
Erneuerbare Energien verteidigen
Großdemonstrationen am 18. April 2026 in Berlin, Hamburg, Köln und München
Ein breites Bündnis ruft für Samstag, den 18. April 2026, in Berlin, Hamburg, Köln und München zu Großdemonstrationen unter dem Titel „Erneuerbare Energien verteidigen!" auf. Mit dem Protest setzen wir ein klares Zeichen gegen den Rückschritt in die fossile Vergangenheit und für mehr Solarenergie, starke Bürgerprojekte und konsequenten Klimaschutz.
Aufruf der Deutschen Gesellschaft Sonnenenergie:
Am 18. April geht es um mehr als Energiepolitik – es geht um Ihre Existenz!
Wir alle haben der milliardenschweren Fossil-Lobby und ihrem verlängerten Arm ins Wirtschaftsministerium noch viel entgegenzusetzen!
Unterstützen Sie uns und kommen Sie am 18. April 2026 zur Demonstration nach Berlin, Hamburg, Köln und München!
Zeigen Sie gemeinsam mit anderen Unternehmen, Genossenschaften, Verbänden und Initiativen, dass die Energiewende nicht zentral verordnet wird, sondern vor Ort entsteht – durch Ihr Engagement, Ihre Investitionen und Ihre Arbeit.
Sie installieren Solaranlagen, organisieren Energieversorgung vor Ort, tragen EE-Anlagen-Projekte gemeinschaftlich und machen die Energiewende konkret? Sie sind Solarteur:in, Anlagenbauer:in, Planer:in oder Teil einer Energiegenossenschaft und für Energiewende und den Klimaschutz engagiert? Oder Ihr Unternehmen ist von günstigem erneuerbarem Strom abhängig? Dann bilden Sie das Fundament einer dezentralen, demokratischen Energieversorgung. Sie arbeiten an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft und schaffen Vertrauen in die Energiewende für Millionen von Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland.
Menschen wie Sie stehen durch die aktuellen energiepolitischen Entwicklungen unter massivem Druck. Geleakte Papiere, vom Netzpaket bis zur EEG-Novelle, stiften Unruhe, wo Klarheit und Planbarkeit notwendig sind. Die Bundesregierung, und allen voran Ministerin Katherina Reiche, greift zentrale Prinzipien der Energiewende an. Sollten ihre Ideen nicht im Keim erstickt und durch förderliche Rahmenbedingungen für PV-, Wind-, Wasserkraft, Geothermie, Bioenergie und Speicher-Projekte sowie Digitalisierung und dezentrale Versorgungslösungen ersetzt werden, wird die Energiewende komplizierter, teurer und riskanter. Die Abhängigkeit von Diktatoren und autoritären Regimen wird für viele Jahre zementiert. Unternehmen aus der EE-Branche sind gefährdet und mit ihnen hunderttausende Arbeitsplätze. Vom Klimaschutz und der Generationengerechtigkeit ganz zu schweigen.
Statt Lösungen für die bekannten Probleme zu entwickeln, der Wissenschaft zu folgen sowie den Bürgerinnen und Bürgern Gehör zu schenken, werden neue Hürden aufgebaut, die ganz im Sinne börsennotierter Unternehmen und hochdotierter Vorstände sind.
Wir stehen 2026 abermals vor einer energiepolitischen Zäsur und erleben, kaum erträglich, die zerstörerische Kraft fossiler Abhängigkeit in einem 3. Golfkrieg. Der Altmaier-Knick von 2012 darf sich 2026 nicht als Reiche-Schlucht wiederholen! Im Gegenteil: Den Erneuerbaren gehört die Zukunft! Sie sind das Instrument für Sicherheit, Gerechtigkeit und Frieden! Davon sind Sie bereits überzeugt. Daher möchten wir Sie dazu aufrufen, gemeinsam mit uns Ihre Interessen deutlich zu machen und für die bürgernahe Energiewende einzutreten! Wir fordern: Die Gesetzesentwürfe von Ministerin Reiche müssen verschwinden und durch solche ersetzt werden, die den Ausbau der Erneuerbaren beschleunigen!
Nur gemeinsam können wir die notwendige Schlagkraft entwickeln, damit Bürgerenergie, Solarenergie und eine dezentrale Energiewende im politischen Raum dauerhaft Gehör finden. Der Schulterschluss aller, die sich für eine demokratische, nachhaltige und bürgernahe Energieversorgung einsetzen, ist enorm wichtig.
Ihre Teams von
Trägerkreis der Demonstrationen sind Campact, DUH, Fridays for Future, Greenpeace, Germanwatch, GermanZero und WWF. Die DGS ist mit anderen Verbänden als Mitunterstützer dabei.
Kontakt: erneuerbare-energien-verteidigen.de/
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