Bereits 600 Anmeldungen:
Onlinekurs thematisiert Energieversorgung kleiner Inselstaaten
Stürme und ein ansteigender Meeresspiegel infolge der Erderwärmung bedrohen besonders kleine Inselstaaten. An wenigen Orten der Welt wird die Wichtigkeit nachhaltiger Energiegewinnung so deutlich wie dort. Auch aus ökomischen Gesichtspunkten: häufig beruht die Energieversorgung auf teurem Erdöl. In Kooperation mit den Universitäten von Fidschi und Mauritius, und unterstützt durch die Hamburg Open Online University (HOOU), hat die HAW Hamburg deshalb einen kostenlosen Onlinekurs entwickelt. Ziel des Onlinekurses ist es, konventionelle Energiesysteme zu hinterfragen und gleichzeitig eigene Lösungen für bezahlbare, verlässliche Energie aus nachhaltigen Quellen zu entwickeln. Fachleute, Studierende und Energieinteressierte können sich ab dem 26. Juli sechs Wochen lang in dem englischsprachigen Lernprogramm schulen und weltweit fachlich austauschen.
„Lifelong Learning for Energy Security, Access and Efficiency in African and Pacific Small Island Developing States (L3EAP)”, so lautet der vollständige Name des EU-Projekts, in dem der Onlinekurs „Sustainable Energy for Small Island Developing States (SIDS)” stattfindet (www.project-l3eap.eu). Anhand von Beispielen aus Mauritius und Fidschi lernen die Teilnehmer/innen, wie man die Erzeugung und den Umgang mit Energie analysiert, hinterfragt und zwischen den einzelnen Staaten vergleicht. Zentrales Anliegen des Lernkurses ist eine Sensibilisierung für den interdisziplinären Charakter des Themas Energie und die Vermittlung von Praxiswissen für konkrete Projektentwicklungen. Als Lernmaterial stehen 20 kurze Lernvideos von Experten der Kooperationspartner, Lernhandbücher, interaktive Quellen, Tests und Diskussionsforen bereit.
Um auch Interessierten der betroffenen Inselstaaten die Teilnahme an dem Kurs zu ermöglichen, wurde der Kurs ausschließlich für eine Onlinenutzung konzipiert. Zielgruppen des EU-Projekts L3EAP sind Energie-Fachleute, die ein konkretes Projekt in einem Inselstaat planen, sowie Studierende verschiedener Fachrichtungen (speziell der Ingenieurswissenschaften, Umweltwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). Über diese Zielgruppen hinaus ist der Kurs für alle geöffnet, die Kurssprache ist Englisch. Die Inhalte des Onlinekurses können als Open Educational Resources (OER) wiederverwendet, weitergegeben, verbessert und von Hochschulen und anderen Institutionen auf der ganzen Welt genutzt werden.
Der Kurs ist Teil einer Kooperation des Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences" (FTZ-ALS) der HAW Hamburg mit der Universität Mauritius, der Universität für den Südpazifik Fidschi sowie der Hamburg Open Online University (HOOU). Gefördert wird das Projekt L3EAP von der Europäischen Union. Zum offiziellen Start des Kurses am Dienstag, den 26. Juli auf Fidschi werden der stellvertretende Infrastrukturminister der Fidschi-Inseln, Vijay Nath, sowie der EU-Botschafter erwartet. Ziel ist es, 1.000 Onlinelerner zu gewinnen.
Die kostenlose Anmeldung ist unter http://e-learning.project-l3eap.eu/ möglich.
Kontakt:
HAW Hamburg, Fakultät Life Sciences, Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences" (FTZ-ALS)
Franziska Wolf, Stellvertretende Leiterin
Tel.: +49.40.428 75-6324
E-Mail: franziska.wolf@haw-hamburg.de | www.haw-hamburg.de
Zukunft braucht Frieden
forum 02/2026
- Militär & Märkte
- Grüner Wasserstoff
- Moorschutz als Invest
- ESG loves KI
Kaufen...
Abonnieren...
MAI
2026
MAI
2026
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
JUN
2026
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Gesundheit & Wellness
Krankheit und GesundheitChristoph Quarch empfiehlt die Stärkung der Resilienz als Weg zur Reduzierung der Krankenstände
Jetzt auf forum:
Kreislaufwirtschaft am Bau & Energie für die Zukunft
Gastfreundschaftslektionen aus Südtirol
Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien
Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen




















