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Uta Dobler

Rettet die Nacht- und Autozüge

Die Abschaffung der Nachtzüge würde es für umweltbewusste Reisende noch schwieriger machen, sinnvolle Alternativen zum innereuropäischen Fliegen zu finden.

Warum ist das wichtig?
Die Deutsche Bahn AG will bis spätestens Ende 2016 alle Nacht- und Autozüge mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen abschaffen. Stattdessen sollen ICEs, ICs und Fernbusse durch die Nacht fahren.
 
Dieses Kulturgut sollten wir nicht leichtfertig aufgeben: Eine Schlafwagenfahrt hat nicht nur ökologische Vorteile. Foto: Severinson, pixabay.comDas bedeutet einen unakzeptablen Abbau von Service und eine Lücke im Verkehrsangebot Europas: Wer für Verbindungen wie Hamburg-Zürich oder Amsterdam-München Nachtzüge nutzt, gewinnt den Tag für Arbeit oder Freizeit. Auf längeren Strecken wie Kopenhagen-Lyon oder Berlin-Rom ersparen Nacht- und Autozüge eine Hotelübernachtung.
 
Werden Nacht- und Autozüge abgeschafft, bedeutet das mehr Verkehr auf der Straße und mehr Kurz- und Mittelstreckenflüge. Das widerspricht den Verpflichtungen des Pariser Klimagipfels von 2015 und den selbst erklärten Klimaschutz-Zielen der DB AG.
 
Katharina B., die gestern die Petition unterzeichnet hat, meint dazu:
"Ich finde diese Petition sinnvoll, weil die Abschaffung der Nachtzüge es für umweltbewusste Reisende immer schwieriger macht, sinnvolle Alternativen zum innereuropäischen Fliegen zu finden. In ökologischer Hinsicht ist es widersinnig, die Nachtzüge zu streichen und damit noch mehr Leute auf die Straße und in die Luft zu bringen!" ? ?
 
 
Weitere Informationen zum Thema: www.nachtzug-retten.de |
 

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