Garten-PV - Stromkosten um fast 80 Prozent gesenkt!

„Großer Schritt für mehr Nachhaltigkeit in der betrieblichen Altersvorsorge“

Neue EU-Regeln für betriebliche Altersvorsorge bekanntgegeben

Das Europäische Parlament und der Rat der EU haben heute offiziell ihre Einigung auf neue EU-Regeln für die betriebliche Altersvorsorge bekanntgegeben. Bei Investitionen müssen betriebliche Altersversicherungen zukünftig eine Divestment-Strategie verfolgen und damit aus Investitionen in fossile Energieträger aussteigen. Sie müssen das Geld der Kundinnen und Kunden nach sozialen und ökologischen Kriterien anlegen und eine gute Unternehmensführung berücksichtigen. Zudem erhalten die Versicherten künftig detailliertere Informationen zu ihren voraussichtlichen Versicherungsleistungen sowie zu den Kosten des Pensionsfonds.

Viele Verbraucher wünschen sich, dass ihr Erspartes dazu beiträgt, einen positiven Beitrag für den Klimaschutz, die Umwelt und soziale Projekte zu leisten. Foto: moritz320, pixabay.comDazu sagt Dr. Annabel Oelmann, Vorstand Verbraucherzentrale Bremen:

„Wir begrüßen die Einigung des Europäischen Parlaments und des Rats der EU auf neue Regeln für die betriebliche Altersvorsorge. Das ist ein großer Schritt, um die riesigen Fondsvermögen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge in nachhaltige Investitionen zu lenken. Wir hoffen, dass dies als Initialzündung dient, um den Marktanteil der nachhaltigen Geldanlagen dadurch deutlich zu steigern. Die Verbraucherzentrale Bremen fordert, die staatliche Förderung der Altersvorsorge an gesetzlich festgelegte ethisch-ökologische Kriterien zu koppeln. Mit diesem Beschluss rückt eine entsprechende Regelung näher."

Hintergrund:
Viele Menschen wollen ihr Geld nicht mehr einfach nur anlegen, um damit möglichst hohe Zinsen und Renditen zu erzielen. Vielmehr soll Erspartes dazu beitragen, einen positiven Beitrag für den Klimaschutz, die Umwelt und soziale Projekte zu leisten. Dazu zählt auch, was die Fachwelt als "Divestment" bezeichnet: Kapital aus klimaschädlichen Unternehmen abzuziehen und anderweitig anzulegen.

In der internationalen Divestment-Bewegung "go fossil free" werden institutionelle Anleger, wie zum Beispiel Länder, Städte, Universitäten, Stiftungen oder Finanzdienstleister wie Versicherungen aufgerufen, ihre Aktien, Anleihen oder andere Unternehmensbeteiligungen aus der Öl-, Gas- und Kohleindustrie zu verkaufen. Die Bewegung nennt 200 börsengehandelte Unternehmen aus diesen Branchen, darunter RWE, BASF, Total, BP oder Shell. Das Prinzip dieser Bewegung: keine finanzielle Unterstützung klimaschädlicher Unternehmen und das Bekenntnis zum verantwortungsvollen Investieren. Über 500 Institutionen und Kommunen haben sich bereits zum Divestment entschlossen, darunter die Stadt Münster und der norwegische Pensionsfonds. Der Fonds ist der weltweit größte Staatsfonds und verwaltet knapp 900 Milliarden Euro. Auch Verbraucher können Divestment betreiben und ihre persönliche Geldanlage klimafreundlich gestalten."

Kontakt: Verbraucherzentrale Bremen e.V., Oliver Brandt | oliver.brandt@vz-hb.de | www.verbraucherzentrale-bremen.de



     
        
Cover des aktuellen Hefts

Frau Reiche – es reicht!

forum 03/2026

  • Resilienz
  • Klimafinanzierung
  • Wald
  • Startups
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
30
JUN
2026
Circular Tech Hub
Europe’s Largest Tech, Startup & Digital Investment Event
14055 Berlin
28
SEP
2026
Zertifikatskurs „Sustainability Management“
Wir verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit!
95447 Bayreuth
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Bildung

Keine Zeit für Kinder und Zukunft
Christoph Quarch analysiert die Vergleichsstudie der UNICEF zur Kinderarmut
B.A.U.M. Insights
Garten-PV - Stromkosten um fast 80 Prozent gesenkt

Jetzt auf forum:

Stadtgrün gegen Hitze

Biodiversität beginnt vor der Haustür

Erfolgreicher Moor-Mitmachtag mit 100 Freiwilligen

Klimaneutrale Speicherstadt drei Mal erfolgreich bei DGNB Sustainability Challenge

Die Sommer-INNATEX wartet auf mit bekannten Namen und essenziellen Themen

Recht haben reicht nicht

Neue Wege gehen: Die nächste Generation steht bereit

Der Einkauf als Hebel

  • SUSTAYNR GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • Engagement Global gGmbH
  • ZamWirken e.V.
  • 66 seconds for the future
  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • WWF Deutschland
  • NOW Partners Foundation
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • TÜV SÜD Akademie
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH