66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

HiPP setzt ein Zeichen für die Umwelt

Der sorgsame Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen sind dafür Voraussetzung

Seit 20 Jahren bezieht HiPP Bio-Bananen aus Costa Rica, die auf ganz natürliche Weise mitten im Hochlanddschungel wachsen. Das kommt der Qualität der Bananen zugute und erhält den Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Um der steigenden Umweltverschmutzung durch Plastikmüll vor Ort entgegen zu wirken und auch in der Bevölkerung nachhaltig ein ökologisches Bewusstsein zu schaffen, startete HiPP im Dezember 2015 ein eigenes Umweltprojekt.
 
 HiPP Bio-Bananen wachsen auf ganz natürliche Weise mitten im Hochlanddschungel heran. Foto: HiPPBio-Bananen aus dem Dschungel von Costa Rica
Unter besten Bedingungen wächst direkt im Urwald von Costa Rica die alte, exzellente
Zuckergehalt und ist in den großen Plantagen niemals zu finden. Die indigene Bevölkerung dagegen baut sie auf ursprüngliche Weise an und erhält damit auch die einzigartige Artenvielfalt des Hochlanddschungels.
 
Zur Sicherung der hervorragenden Rohstoffqualität, die HiPP für seine Premium-Babynahrung benötigt, wird das Projekt durch Mario Graf Beissel seit 15 Jahren direkt vor Ort geleitet. Er betreut die Kleinbauern, denen HiPP durch den Bananenanbau und Abnahmegarantien ein festes Einkommen ermöglicht. Im Laufe der Jahre ist ein großes Vertrauensverhältnis zwischen HiPP und den ca. 1.000 Familien entstanden. Damit übernimmt der Babynahrungshersteller aus Deutschland auch soziale Verantwortung für die Menschen. Neben den Arbeitern, die ein gesichertes Einkommen durch den Bananenanbau haben, ist es auch Erntehelfern, Pferdehaltern, Fahrzeugführern, Bootsbesitzern und Verladehelfern möglich, durch dieses Projekt ihre Existenz zu sichern.
 
Durch den Bio-Anbau bewahrt HiPP dabei auch den natürlichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere und schützt die Artenvielfalt. Denn die Pflanzen stehen    anders als im konventionellen Plantagenanbau    einzeln und weit auseinander. Bei Krankheits- oder Pilzbefall kann die betroffene Staude einfach entfernt werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Im Gegensatz zum konventionellen Anbau werden keinerlei Pestizide oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt.
 
Nachhaltige Umweltaktion vor Ort
Motivierte HiPP Mitarbeiter sind startklar, um die Umgebung vom Plastikmüll zu befreien. Foto: HiPPCosta Rica zählt zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt weltweit. Rund 30% der Flächen stehen unter Naturschutz. Neben den Kleinbauern, die für HiPP Bio-Bananen mitten im Dschungel
nden Stauden anbauen, gibt es vor allem an den Flussläufen eine Vielzahl konventioneller Bananenbauern, die in ihren Plantagen hauptsächlich für den lokalen Markt produzieren. Dabei werden die Bananenstauden in blaue Plastiksäcke gehüllt, um sie gegen Insektenfraß und vor zu viel Sonnenlicht zu schützen. Diese Plastikhüllen werden bei der Ernte heruntergerissen und landen achtlos in Landschaft und Flüssen. Die Regionen an den Flussläufen und der Küste versinken dadurch zunehmend im Plastikmüll.
 
Müllsammelaktion
HiPP und seine Erzeuger wollen diesen Missstand nun ändern: In einer großangelegten Aktion sammeln drei Gruppen von HiPP-Mitarbeitern in Handarbeit den Plastikmüll an Land und im Wasser ein und sorgen dafür, dass er zu Kantenschutzleisten für Palettentransporte recycelt wird. Bei den bezahlten Helfern für die Müllsammelaktion handelt es sich um Arbeiter, die ansonsten bei der Bananenverladung eingesetzt werden. Das Projekt startete am 10. Dezember 2015. Jeweils zwei Arbeitstage pro Woche werden darauf verwendet, die Umgebung vom Plastikmüll zu befreien. Diese Aktion wird von HiPP mindestens drei Monate durchgeführt, um über einen längeren Zeitraum Präsenz zu zeigen. In Kooperation mit staatlichen Behörden und Ministerien werden an exponierten Stellen Schilder aufgestellt, die dazu auffordern, den Plastikmüll fachgerecht zu entsorgen. Hohe Bußgelder bei Missachtung sollen zudem dafür sorgen, dass die Müllverursacher der richtigen Entsorgung auch wirklich Folge leisten.
 
Umweltbildung
Der gesammelte Plastikmüll wird zu Kantenschutzleisten für Palettentransporte recycelt. Foto: HiPPZugleich soll 2016 mit nachhaltigen Umweltbildungsmaßnahmen in den Schulen der Küstenregion bei der heranwachsenden Generation das ökologische Bewusstsein geschärft und dazu aufgerufen werden, die Umwelt und das Meer vor Plastikmüll zu schützen. Lehrer werden gewonnen, den Umweltaspekt stärker in ihren Lehrplan einzubeziehen und erhalten Unterstützung bei der Informationsvermittlung. Bei regelmäßigen Schulbesuchen sollen die sichtbaren Veränderungen in der Umwelt aufgezeigt und besprochen werden, um auch einen nachhaltigen Effekt zu erzielen.
 
"wir müssen unsere Umwelt, unser soziales Leben und unsere Wirtschaft nachhaltig gestalten,
damit wir zukunftsfähig sind. Der sorgsame Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen sind dafür Voraussetzung. Das sind Anforderungen, mit denen HiPP gewachsen ist und die mit dem Namen verbunden sind", erläutert der Gesellschafter Stetefan Hipp das
Engagement des Babynahrungsherstellers HiPP.
 
Für Rückfragen oder weitere Informationen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung:
Brigitte Engel, Tel.:  +49 (0) 8441-757-851| E-Mail: Brigitte.Engel@HiPP.de
  

Quelle: HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG



     
        
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