Umwelt | Klima, 22.11.2015
UN-Klimakonferenz:
Maschinenbau ist Teil der Lösung
Ab dem 30. November blickt auch der deutsche Maschinenbau nach Paris. Bei der UN-Klimakonferenz treffen sich zwei Wochen lang Vertreter aus 195 Staaten, um über ein Folgeabkommen des Kyoto-Protokolls zu beraten. Der VDMA unterstützt das erklärte Ziel, Treibhausgasemissionen weiter zu begrenzen und so den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur gegenüber dem vorindustriellen Niveau um mehr als zwei Grad zu verhindern. Die hochmodernen Technologien des Maschinenbaus sieht der VDMA als einen Schlüssel dazu, dieses Ziel zu erreichen – wenn die Voraussetzungen stimmen.
„Aus Sicht des VDMA würde ein globales Klimaabkommen vor allem Vorteile bringen. Der Maschinenbau ist bereit, die notwendigen Technologien für eine umweltfreundlichere Wirtschaft zu entwickeln und zu produzieren", sagt Naemi Denz, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des VDMA. „Der VDMA weist aber darauf hin, dass Umweltgesetzgebung nur dann Investitionen in grüne Technologien auslöst, wenn dafür ein fairer und verlässlicher Rahmen geschaffen wird. Das ideale Ergebniss der Klimakonferenz würde also ambitionierte und verbindliche Ziele für den Klimaschutz formulieren, den Wettbewerb nicht verzerren und die Auswirkungen auf die Industrie berücksichtigen."Konkret fordert der VDMA daher, dass ein Klimaschutzabkommen drei Bedingungen erfüllt. Erstens muss das Abkommen umfassende Verpflichtungen möglichst vieler Vertragsstaaten enthalten. Nur so kann global ein Kulturwandel hin zu grünen Technologien ausgelöst werden. Zweitens ist eine langfristige Perspektive wichtig. Ohne Planungssicherheit werden die erhofften Investitionen ausbleiben. Drittens muss das Abkommen globalen Charakter haben. Dies ist erforderlich, damit Unternehmen einer Branche weltweit unter gleichen Voraussetzungen in den Wettbewerb treten können.
Konkrete Beispiele, wie der Maschinenbau zu einer sauberen und nachhaltigen Wirtschaft beiträgt, können Sie auf der Website der Kampagne Blue Competence nachlesen.
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