B.A.U.M.-Jahrbuch: Jetzt kostenlos reinlesen
Halfar. Starke Taschen | Nachhaltigkeit im Fokus | Recycling-Materialien

DGNB Preis "Nachhaltiges Bauen"

Plusenergiehaus, generalsaniertes Wohnhochhaus und Energiebunker nominiert

Düsseldorf, 22.9.2015 - Das Plusenergiehaus CUBITY, ein Energiebunker in Hamburg-Wilhelmsburg und ein generalsaniertes Wohnhochhaus im Schwarzwald sind nominiert für den DGNB Preis "Nachhaltiges Bauen". Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - DGNB e.V. vergeben die renommierte Auszeichnung in diesem Jahr zum dritten Mal. Am 27. November findet die Preisverleihung im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages statt.
 
CUBITY Foto: © Thomas OttAuf der Suche nach Gebäuden, die nachhaltig, innovativ und architektonisch wertvoll sind, verzeichnete der Wettbewerb in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord. Aus 87 eingereichten Gebäuden hat die Expertenjury unter Leitung von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die drei Finalisten ausgewählt. "Wir haben in diesem Jahr einen deutlichen Qualitätsschub bei den Einreichungen beobachtet , sodass der Jury die Auswahl alles andere als leicht gefallen ist", sagt DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi. "Dass auch viele namhafte Architekturbüros unter den Teilnehmer sind, zeigt uns, welche Relevanz unsere Auszeichnung im Bausektor gewonnen hat."
 
Die drei Finalisten haben großen Nachahmungscharakter mit Blick auf den städtischen Wohnungsbau der Zukunft. CUBITY, das im Rahmen eines studentischen Forschungsprojekts entstanden ist, zeigt die Potentiale modularer und flexibler Wohnkonzepte für die Bewältigung zunehmender Wohnraumknappheit auf. Das Studentenwohnhaus im Plusenergiestandard ermöglicht unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit temporäres Wohnen im urbanen Raum.
 
Energiebunker, HH-Wilhelmsburg Foto: © frieder blickle für ERCOIn Hamburg-Wilhelmsburg veranschaulicht ein ehemaliger Flakbunker, der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung saniert wurde, wichtige Aspekte der Energiewende. Die ehemalige Kriegsruine wurde zu einem regenerativen Kraftwerk mit Großwärmespeicher ausgebaut und versorgt rund 4.000 Haushalte mit klimafreundlicher Wärme und erneuerbarem Strom. Das Monument trifft dank der Einbindung der Bürger in die Planung auf hohe Akzeptanz, wertet den benachteiligten Stadtteil auf und schafft durch ein Roof-top-Café und eine Aussichtsplattform einen zusätzlichen Mehrwert.
 
Wie der energetische Umbau von Bestandsbauten erfolgreich funktionieren kann, zeigt ein Wohnhochhaus in Pforzheim. Das Gebäude aus den 1970er Jahren wurde durch eine Generalsanierung und Aufstockung zukunftsfähig gemacht und nicht nur in ein hochgradig energieeffizientes Gebäude verwandelt, sondern auch in eines der modernsten Wohnhäuser der Innenstadt. Die exponierte Lage in der Stadt ermöglicht eine öffentlichkeitswirksame Kommunikation für klimaneutrales Bauen und Sanieren.
 
Wohnhochhaus, Pforzheim Foto: © Dietmar Strauß"Die drei nominierten Projekte sind hervorragende Beispiele dafür, wie sich nachhaltige und zukunftsweisende Baukultur immer stärker etabliert", sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.
 
Im vergangenen Jahr wurde mit dem HOF8 in Schäftersheim ein über 200 Jahre altes Gehöft ausgezeichnet, das als Plusenergiehaus aufgewertet wurde und heute eine Hebammenpraxis, ein Planungsbüro und Seniorenwohnungen beherbergt.
 
Mehr Informationen unter www.nachhaltigkeitspreis.de oder unter www.dgnb.de
 
 
Über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Die Auszeichnung ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Jurys renommierter Experten aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft - unter anderem mit Prof. Dr. Günther Bachmann, Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Leuphana Universität), Transparency-International Vorsitzende Prof. Dr. Edda Müller und Prof. Dr. Dr. Axel Zweck, Leiter Zukünftige Technologien Consulting des VDI Technologiezentrums - entscheiden über die Sieger. Finale des Wettbewerbes ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag am 27. November 2015 in Düsseldorf. Am Nachmittag des 26. November beginnt der Kongress; am Abend des 27. wird in festlichem Rahmen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen.
 
Über die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
Die DGNB ist die zentrale Wissensplattform im Bereich nachhaltigen Bauens. Zur Förderung nachhaltigen Bauens hat die Non-Profit-Organisation ein Zertifizierungssystem zur Bewertung besonders umweltfreundlicher, ressourcensparender, wirtschaftlich effizienter und für den Nutzerkomfort optimierter Gebäude und Quartiere entwickelt - das DGNB Zertifikat. Die DGNB zählt rund 1.200 Mitgliedsunternehmen aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft in Deutschland. Ein Netzwerk aus Partnerorganisationen in vielen Ländern sorgt für die internationale Adaptation und Anwendung des Zertifizierungssystems.

Quelle: DGNB---Deutsche-Gesellschaft-fuer-Nachhaltiges-Bauen

Technik | Green Building, 22.09.2015
     
Cover des aktuellen Hefts

Digitalisierung und Marketing 4 Future

forum 03/2020 ist erschienen

  • Digitalisierung
  • VerANTWORTung
  • Green Money
  • Marketing 4 Future
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
25
SEP
2020
Globaler Klimastreik
Wir streiken zur Energiewende und Klimagerechtigkeit!
deutschlandweit
15
OKT
2020
Expertenforum Nachhaltigkeit
Antriebstechnologien der Zukunft – wo steuern wir hin?
89073 Ulm und online
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Pioniere & Visionen

3Q4U - 3 Questions for you
Antworten auf die Krise von Prof. Dr. Michael John Gorman, Gründungsdirektor von BIOTOPIA, München

Jetzt auf forum:

Fußball als Kitt der Gesellschaft ist viel systemrelevanter, als Beamten und Behörden glauben.

Kunst, Kultur und die Eventbranche in Not - Zeit für einen nachhaltigen Neuanfang

ESCP Business School kooperiert mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen

Verkehr, Wirtschaft, Klimaflucht: Die Themen der 12. Hamburger Klimawoche (20.-27.09.2020)

Nachhaltiges Wirtschaften und Marketing als neue Linie

Kooperation für mehr Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft

Europäischer Gerichtshof lehnt Überprüfung der Glyphosat-Zulassung ab

Mit Aufforstungs- und Moorschutzprojekten den eigenen CO2-Ausstoß kompensieren:

  • TourCert gGmbH
  • PEFC Deutschland e. V.
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Global Nature Fund (GNF)
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig