B.A.U.M.-Jahrbuch: Jetzt kostenlos reinlesen!
Halfar. Starke Taschen | Nachhaltigkeit im Fokus | Recycling-Materialien

Übergabe des E-Autos BMW i3 an (Test-)Familie

Jetzt kann Familie Freitag den selbsterzeugten Strom kostenlos für die Aufladung nutzen.

Testfamilie Freitag an ihrem neuen E-Auto, übergeben durch Matthias Krieger (Dynahaus) und Gotthold Heim (BMW) vor der E-Box inkl. E-Ladestation. © Dynahaus GmbH & Co. KG Seit über fünf Monaten wohnt Familie Freitag als Testfamilie im EnergieSpeicherPlusHaus der Dynahaus GmbH & Co. KG mit SMA Smart Home-Technologie und Stiebel-Eltron-Wärmepumpe in Lohfelden. Einem Haus, das mehr Energie erzeugt, als die Familie erzeugt. Was aber tun mit der überschüssigen Energie? Die Antwort gab Matthias Krieger am Mittwoch: Er übergab bei bestem „Dyna-Wetter" einen BMW i3 – ein E-Auto, mit dem die Familie den selbsterzeugten Strom kostenfrei für die Aufladung nutzen kann. Gut für die Umwelt, gut für den Geldbeutel, komfortabel für die Familie.
 
Positive Zwischenbilanz und Freude auf die Vorteile der E-Mobilität
Familie Freitag wohnt seit Anfang des Jahres kostenfrei als Testfamilie im Dynahaus in Lohfelden. Die ersten Zwischenbilanzen sind sehr positiv, die im Vorfeld berechneten Soll-Werte werden erreicht – das Haus hat im Durchschnitt einen Autarkiegrad von über 80%. Das Hauskonzept ist auf den maximalen Eigenstromverbrauch ausgelegt, d.h., ein großer Teil der selbst erzeugten Energie wird direkt verbraucht. Unterstützend wirken hier verschiedene Speicherkomponenten, die die Energie auch dann verfügbar machen, wenn die Sonne einmal nicht scheint.
 
E-Auto als weiterer Speicher und Verbraucher
Das Hauskonzept ist auf den maximalen Eigenstromverbrauch ausgelegt, d.h., ein großer Teil der selbst erzeugten Energie wird direkt verbraucht Foto: DynahausÜberschüssige Energie kann u.a. für die E-Mobilität genutzt werden. Matthias Krieger freute sich, der Familie mit dem Auto 3-fach etwas Gutes zu tun: 1. Spart sie damit enorm Geld, da die Sonne keine Rechnung schickt und die Freitags nun kostenfrei tanken können. 2. Spart sie damit enorm viel Zeit, da kein lästiges und zeitraubendes Tanken mehr nötig ist. 3. Leistet sie mit dem E-Auto ihren persönlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit, ihren Beitrag für eine enkelfähige Erde.
 
Klaus Steffek, Erster Beigeordneter der Gemeinde Lohfelden, gratulierte ebenfalls der Familie Freitag zu ihrem Glück, als Testfamilie ausgewählt worden zu sein. Klaus Steffek betonte noch einmal, wie froh man sei, dass das erste Dynahaus in Lohfelden steht. Das Konzept sei der richtige Schritt in die richtige Richtung. Zumal die Gemeinde Lohfelden das Ziel hat, bis 2030 CO2-neutral zu sein.
 
Neben Michael Kruckenberg, Leiter Produktmanagement Regelungstechnik von Stiebel Eltron, der die eingebauten Komponenten thematisierte und hervorhob, dass das Konzept des Energieplushauses schon in 10 Jahren Standard sein wird, berichtete Dr. Stephan Schlitzberger vom Ingenieurbüro Hauser über die Entwicklung des Dynahaus-Konzepts. Mit den Forschungs- und Kooperationspartnern TU München, Fraunhofer Institut, SMA, Stiebel Eltron sowie BMW habe man die Wirkungsweise, Energieeffizienz und die optimale Gestaltung berechnet. Das Dynahaus in Lohfelden und auch das in München dienen nun dazu, die berechneten Werte zu überprüfen. Die Ergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung und weiteren Optimierung des Dynahauses ein.
 
Frank Freitag sprach stellvertretend für die Testfamilie über die bisherigen Erfahrungen im Alltag. Nicht nur die Architektur, sondern auch das ganzheitlich durchdachte Konzept überzeugten die Freitags davon, sich für die Testphase zu bewerben. Er hob die sehr gute Betreuung durch die Partner, den Wohnkomfort und das Funktionieren der Komponenten hervor. Vor allem die leistungsstarke Lüftungsanlage und der hervorragende Schallschutz überzeugten. Alles in allem fühle man sich sehr wohl.
 
Nun kam es zum Höhepunkt: Nachdem Gotthold Heim, Niederlassungsleiter BMW Kassel, die Vorzüge der E-Mobilität und des BMW i3 dargelegt hat, wurde endlich das Objekt der Begierde entlüftet. Der Dynahaus-i3 kam zum Vorschein – „Erfahre das Dynagefühl" ist dort zu lesen. Diese Chance hat nun Familie Freitag. Sie kann den i3 kostenfrei nutzen und somit noch unabhängiger werden, spart Zeit, Geld und leistet ihren Beitrag für die Nachhaltigkeit.
 
Über Dynahaus
Die Dynahaus GmbH & Co. KG wurde im Januar 2013 als Tochterunternehmen von der Bauunternehmung Krieger + Schramm gegründet. Krieger + Schramm hat sich seit 1992 zu einem modernen Baudienstleister in Nordhessen und in der Rhein-Main-Region entwickelt. Der jährliche Umsatz von Krieger + Schramm beträgt ca. 20 Mio. Euro. Die Dynahaus wurde zur Entwicklung und zum Vertrieb von Energie-Speicher-Plus-Häusern gegründet. Ziel ist es, den Kunden ein unabhängigeres Leben zu ermöglichen – und das in einem Haus, das mehr Energie produziert als es verbraucht und dabei ein Wohlgefühl vermittelt.
 
Kontakt:
Dynahaus GmbH & Co. KG, Michael Fuhlrott | michael.fuhlrott@dynahaus.de | http://www.dynahaus.de

Technik | Green Building, 28.05.2015
     
Cover des aktuellen Hefts

Digitalisierung und Marketing 4 Future

forum 03/2020 ist erschienen

  • Digitalisierung
  • VerANTWORTung
  • Green Money
  • Marketing 4 Future
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
21
OKT
2020
CSR-Tag 2020
Grünes Licht für die Wirtschaft – Zukunftsfähig mit Klimaschutz
online
03
DEZ
2020
13. Deutscher Nachhaltigkeitstag
Die Krise als Chance zum ökologischen und sozialen Umbau
40474 Düsseldorf
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Pioniere & Visionen

Countdown für Planet B
Leila Dreggers Plädoyer für einen Aufbruch ins utopische Denken. 3 - Der Systemwechsel der Ernährung heißt Kontakt. "Ich hab dich zum Fressen gern!"

Jetzt auf forum:

GROHE ist unter den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Ziegel als Wertstoff

Trendstudie Neo-Ökologie

Andreas Braun: Nachhaltig investieren – simplified

Peter Carstens: Das Klimaparadox

Dana Thomas: Unfair Fashion

In den Kommunen entscheidet sich die Zukunft…

Mülheim soll „Cradle to Cradle“-Zukunftsstadt werden

  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • TourCert gGmbH
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • PEFC Deutschland e. V.