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Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg gehören untrennbar zusammen

Unternehmen können nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen.

Corporate Social Responsibility (CSR) sollte darum ein glaubwürdiger und zentraler Bestandteil jeder Unternehmensstrategie sein – so lautete die einhellige Überzeugung der Teilnehmer am 1. Wirtschaftssymposium von TÜV Hessen und der Schenker Deutschland AG, das in Frankfurt stattgefunden hat. Vertreter renommierter hessischer Unternehmen haben dabei ihre erfolgreichen Initiativen vorgestellt und mit den rund 90 Teilnehmern über den konkreten Nutzen von CSR-Projekten diskutiert.

Von links: Michael Müller, Vorstand Arbeit Fraport AG, Joachim Koschnicke, Vice President der Adam Opel AG, Moderator Dr. Christoph Brüssel, Senat der Wirtschaft, Vorstand der Welt Wald Klima Initiative, Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender Schenker Deutschland AG, Tarek Al-Wazir, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und Reiner Block, Sprecher der Geschäftsführung von TÜV Hessen, auf dem Podium des 1. Wirtschaftssymposiums von Schenker Deutschland und TÜV Hessen. © Schenker Deutschland AG/ TÜV Hessen.Dass ökonomischer Erfolg und gelebte soziale Verantwortung untrennbar zusammengehören, betonte Tarek Al-Wazir, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, in seinem Vortrag gleich zu Beginn des Wirtschaftssymposiums. „Unternehmen sind Teil unseres Gemeinwesens – sie nutzen Straßen und Schienen, die durch Steuern finanziert sind; ihre Fachkräfte haben fast immer an staatlichen Schulen und Hochschulen gelernt; und der Rechtsstaat schützt ihr Eigentum." Es sollte deshalb selbstverständlich sein, dass Unternehmen auch etwas an das Gemeinwesen zurückgeben. „Natürlich tun sie das mit ihren Steuern und Sozialabgaben – es gibt aber auch viele Unternehmen, die darüber hinaus Beiträge leisten", so Al-Wazir. „Sie können ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei helfen, sich ökologisch verantwortungsbewusst zu verhalten: Durch Jobtickets und betriebliches Mobilitätsmanagement lassen sich CO2-Emissionen reduzieren."  

Verantwortungsvoll handeln auch Unternehmen, die mit flexiblen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, Mitarbeiter für ehrenamtliche Tätigkeiten freistellen und auch an ausländischen Produktionsstandorten hohe Sozialstandards anwenden. „Wenn sich der Wirtschaftsstandort Hessen nachhaltig entwickeln und intelligent wachsen soll, brauchen wir das ökologische und soziale Engagement von Unternehmen", fasste Al-Wazir zusammen.

Schenker Deutschland AG und TÜV Hessen setzen auf soziale Verantwortung 
Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender Schenker Deutschland AG, will umweltfreundliche Verkehrsträger stärken. Nach seiner Erfahrung legen immer mehr Schenker-Kunden Wert auf nachhaltiges Wirtschaften. © Deutsche Schenker AG/TÜV Hessen.Als weltweit tätiges Logistikunternehmen legt die Schenker Deutschland AG auf nachhaltiges Wirtschaften und den Klimaschutz besonderen Wert. „Darum setzen wir beispielsweise im Landverkehr auf einen Mix aus vielen klimafreundlichen Einzelmaßnahmen, die zur Entlastung der Umwelt beitragen: von der Verkehrsorganisation über die Fahrzeugtechnik bis hin zur Mitarbeiterschulung", erklärte Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender Schenker Deutschland AG, auf der Veranstaltung. „Intelligent geplante Transportkonzepte vermeiden überflüssige Emissionen bei gleicher Leistung – davon profitieren wir selbst und leisten zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz."

Reiner Block, Sprecher der Geschäftsführung von TÜV Hessen, betonte die Bedeutung zufriedener und leistungsfähiger Mitarbeiter. TÜV Hessen unterstützt seine Beschäftigten darum mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und einem betrieblichen Gesundheitsmanagement. © Deutsche Schenker AG/ TÜV Hessen.„Soziale Verantwortung ist ein fester Bestandteil der Mission von TÜV Hessen – und damit unserer Unternehmenskultur. Zu diesem Zweck sind die TÜV-Organisationen vor fast 150 Jahren gegründet worden, und auch heute ist die Sicherheit der Menschen und der Schutz unserer Umwelt die Grundlage fast aller Dienstleistungen – etwa wenn wir Autos, Aufzüge, Druckbehälter und Spielplätze prüfen oder umwelttechnische Untersuchungen erstellen", sagte Reiner Block, Sprecher der Geschäftsführung von TÜV Hessen, auf dem Symposium. „All das geschieht für die Sicherheit von Menschen, Wirtschaft und Gesellschaft."

Verantwortung für Mitarbeiter und den Nachwuchs – dieses Thema ist für TÜV Hessen und Schenker Deutschland gleichermaßen zentral: Beide Unternehmen bieten ihren Beschäftigten vielfältige Unterstützung an, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können. Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberrankings belegen, dass sie dadurch als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen werden. Zudem unterstützen die beiden Unternehmen auch Initiativen, um Schüler für MINT-Berufe oder die Arbeit in der Logistikbranche zu begeistern. Damit bieten sie jungen Menschen hilfreiche Orientierungsmöglichkeiten bei ihrer Berufswahl – ein wichtiger Beitrag angesichts des drohenden Fachkräftemangels in Deutschland.

CSR trägt erheblich zum Unternehmenserfolg bei
Für Tarek Al-Wazir, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, liegt der Schlüssel für erfolgreiche CSR-Maßnahmen in ihrer Glaubwürdigkeit. Für ihn hat nachhaltiges Wirtschaften eine ökonomische, ökologische und soziale Dimension. © Deutsche Schenker AG/TÜV Hessen.Während der Podiumsdiskussion auf dem Wirtschaftssymposium betonten neben Tarek Al-Wazir, Dr. Hansjörg Rodi und Reiner Block auch Joachim Koschnicke, Vice President der Adam Opel AG, Michael Müller, Vorstand Arbeit Fraport AG, und Dr. Christoph Brüssel, Senat der
Wirtschaft, Vorstand der Welt Wald Klima Initiative, die hohe Bedeutung des Themas CSR – auch im wohl verstandenen Eigeninteresse der Unternehmen: Denn oft tragen Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch zum wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen bei.

Schon heute übernimmt die hessische Wirtschaft gemeinsam mit der Landespolitik in großem Maße  gesellschaftliche Verantwortung – beispielsweise in der Umweltallianz Hessen, die den hohen Umweltstandard in Hessen sichern und gleichzeitig die Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Wirtschaftsentwicklung verbessern will. Dabei ist eine ganze Reihe von Musterprojekten entstanden, wie zum Beispiel der Hessische Klimapakt, in dem freiwillige, übertragbare und wirtschaftliche Aktivitäten der Unternehmen zum Klimaschutz auf einer gemeinsamen Plattform dargestellt und koordiniert werden.

Das Wirtschaftssymposium von TÜV Hessen und der Schenker Deutschland AG hat gezeigt: Solche Initiativen stärken die Verankerung der Unternehmen in der Gesellschaft und bringen den Wirtschaftsstandort Hessen auch ökonomisch weiter voran.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Thema CSR senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu. 

Kontakt für Medienanfragen:
Schenker Deutschland AG, Sherin Ibrahim  
sherin.ibrahim@dbschenker.com | www.dbschenker.com/de
 
TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH, Jürgen Bruder 
juergen.bruder@tuevhessen.de | www.tuev-hessen.de


Wirtschaft | CSR & Strategie, 20.03.2015

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