"Alternativer Nobelpreisträger" Denis Mukwege gewinnt Sacharow-Preis

Preisverleihung Right Livelihood Awards in Stockholm

Anlässlich der Verleihung des Sacharow-Preises an Dr. Denis Mukwege sagte Ole von Uexküll, Executive Director der Right Livelihood Award Stiftung
 
Dr. Denis Mukwege © Right Livelihood Award Foundation"Wir gratulieren Dr. Mukwege und dem Europaparlament aus ganzem Herzen zu dieser Entscheidung. Denis Mukwege hat sich mit größtem Mut der Heilung und dem Schutz von Frauen gewidmet, die auf brutalste Weise vergewaltigt worden und werden. Einen Teil der Verantwortung für diese Vergewaltigungen tragen wir alle, auch in der Europäischen Union, fast jede Minute des Tages mit uns herum: in Form unserer Mobiltelefone. Denn der Grund für das schreckliche Leid tausender Frauen liegt in den gewaltsamen Konflikten um die Rohstoffe des Kongo. Die Welt hat sich gegen Blutdiamanten gestellt, nun müssen wir genauso klar nein zu mit Blut und Leid erkauften Handys sagen. Die Mitgliedsstaaten der EU und die EU-Außenbeauftrage Federica Mogherini sollten ihr Möglichstes tun, um Denis Mukweges Forderung nach einem internationalen Straftribunal für die DR Kongo, ähnlich den Tribunalen für Sierra Leone oder dem ehemaligen Jugoslawien, Gewicht zu verleihen."

Hintergrund
Der kongolesische Arzt Denis Mukwege hatte letztes Jahr den Right Livelihood Award (auch bekannt als "Alternativer Nobelpreis") "für seine langjährige Arbeit, Frauen, die sexuelle Kriegsgewalt überlebt haben, zu heilen, und für seinen Mut, die Ursachen und Verantwortlichen zu benennen" erhalten.

Mehr Informationen über Denis Mukwege finden Sie unter:
www.rightlivelihood.org/mukwege.html

Hintergrund
Die oft als "Alternative Nobelpreise" bezeichneten Right Livelihood Awards wurden 1980 von Jakob von Uexküll gegründet, um "jene zu ehren und zu unterstützen, die praktische und beispielhafte Antworten zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen". Heute wird der Preis von privaten Spendern finanziert. Die Preisverleihung findet traditionell im Schwedischen Reichstag mit Unterstützung von Parlamentariern aus allen etablierten Parteien statt.

120 Kandidaten aus 53 Ländern waren 2014 in diesem Jahr für den Preis vorgeschlagen. Mit den Preisträgern von 2014 zählt die Right Livelihood Award Stiftung nun 158 Preisträger aus 65 Ländern.
 
Kontakt:  Agentur LAUT UND DEUTLICH
Email:  presse@rightlivelihood.org
Homepage:  http://www.rightlivelihood.org


     
        
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