European Water Stewardship (EWS)

TÜV SÜD berät Industrieunternehmen zu Wassermanagement

München. TÜV SÜD ist Recommended Consultant für European Water Stewardship (EWS). Mit der Anerkennung als offizieller EWS-Berater setzt der internationale technische Dienstleister den Ausbau seiner Water Services gezielt fort. EWS ist ein europäischer Standard für nachhaltiges Wassermanagement, der sich an Industriebetriebe aus wassersensiblen Branchen richtet.


Stephan Hild
"European Water Stewardship (EWS) basiert auf der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie", sagt Stephan Hild, der für die Geschäftsentwicklung des Bereichs Water Services von TÜV SÜD verantwortlich ist. Der Standard gibt Industrieunternehmen ein Instrument in die Hand, um eine integrale Wasserstrategie aufzubauen, wasserbezogene Risiken zu minimieren und Wasserverbrauch sowie Schadstofffrachten und entsprechende Kosten zu reduzieren. "EWS orientiert sich an den Konzepten, Begrifflichkeiten und der inneren Logik der EU-Richtlinie", erklärt Stephan Hild. "Damit unterstützt die Implementierung des Standards die Unternehmen dabei, die jeweiligen nationalen Verordnungen in ihre Prozesse zu integrieren." EWS wird von der European Water Partnership getragen, in der Verbände, politische Körperschaften und Unternehmen vertreten sind.

"Als Recommended Consultant können wir die Unternehmen bei der Umsetzung des Standards und bei der Implementierung eines nachhaltigen Wassermanagement-Systems beraten und die Mitarbeiter entsprechend schulen", erklärt Dr. Andreas Hauser, Leiter des Bereichs Water Services von TÜV SÜD. Der EWS-Standard richtet sich in erster Linie an die Automobilindustrie, die Chemische Industrie, die Zellstoff - und Zementindustrie, an Nahrungsmittel- und Getränkehersteller sowie an Flughäfen. "In unseren Expertenteams kombinieren wir umfangreiche Erfahrungen aus den einzelnen Branchen mit unserer Expertise im Bereich von Managementsystemen wie ISO 9001, ISO 14001 oder OHSAS und unserem technischen Know-how bezüglich der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Industrieanlagen", so Hauser. Weitere Leistungen der TÜV SÜD-Experten im Zusammenhang mit dem EWS-Standard sind ein Pre-Screening zur Feststellung der Certification Readiness sowie ein Scoring und Benchmarking. Nach erfolgreicher Implementierung können sich Unternehmen nach dem EWS-Standard zertifizieren lassen und für ihr Wassermanagement den Status Bronze, Silber oder Gold erreichen.

TÜV SÜD hat auf der Hannover Messe 2013 erstmals seine Water Services vorgestellt. Durch seine internationale Aufstellung unterstützt der Konzern auch verschiedene regionale und globale Initiativen zur Einführung bzw. Optimierung von Wassermanagement-Systemen. Dazu zählt beispielsweise das Water Efficiency Management System SS577, für das TÜV SÜD Asia Pacific in Singapur als Zertifizierstelle und Ausbilder akkreditiert ist. Der Standard SS577 wurde analog zur ISO-Norm 50001 für Energiemanagement-Systeme aufgebaut, wodurch sich beide Systeme ideal ergänzen.

Weitere Informationen zu den Leistungen von TÜV SÜD gibt es im Internet unter www.tuev-sued.de.


TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Segmenten INDUSTRY, MOBILITY und CERTIFICATION. Als Prozesspartner mit umfassenden Branchenkenntnissen begleiten die Sachverständigen und Berater die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden. Sie fokussieren ihre Dienstleistungen auf die Kernkompetenzen Beraten, Testen, Zertifizieren und Ausbilden. Rund 19.000 Mitarbeiter sorgen an über 800 Standorten in Europa, Amerika, Asien und Afrika für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de.

Quelle: Dr. Thomas Oberst, TÜV SÜD AG
Umwelt | Wasser & Boden, 17.07.2013
     
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