Deutsches Holz schützt Tropen

DAUERHOLZ bietet ökologische Alternativen für Kommunen

Der ökologische Werkstoff DAUERHOLZ ist eine Erfindung eines Hamburger Tischlermeisters - er entdeckte, dass Wachs an einem Holzstück den Verfall verlangsamt. Nach einem patentierten Verfahren wird einheimisches Holz bis in den Kern hinein mit Wachs getränkt. Eine Erfolgsgeschichte.

Flexible Stadtmöblierung für Kommunen mit Erfindergeist: Ob bei Public Viewing, Freiluft-Kino oder Festivals aller Art setzen immer mehr Gemeinden auf das MobiDeck von DAUERHOLZ - damit sich alle Generationen wohlfühlen und die Tropen bestehen bleiben.
Foto: © DAUERHOLZ
Man nehme: Holz aus unseren Wäldern. Dazu schlichtes Wachs. Und eine Idee, die so einfach wie genial ist. Fertig ist das Dauerholz, das - wie Tropenholz - dauerhaft gegen Pilze, Parasiten und Feuchtigkeit gewappnet ist. Im Gegensatz zu oberflächlichen Holzschutzverfahren die oft nur wenige Millimeter schützen, benötigt das kernimprägnierte Dauerholz keine weitere Behandlung, um die Dauerhaftigkeit zu erhalten.

2009 hat die DAUERHOLZ AG die Produktion im mecklenburgischen Dabel aufgenommen Mit steigender Tendenz, denn Holz ist der einzige nachwachsende und kohlenstoffneutrale Baustoff. Der Erfolg des jungen Unternehmens beruht vor allem auf der zunehmenden Verdrängung des Tropenholzes aus dem Alltag: Freiwilliger Verzicht und ein ab 2013 geltendes EU-weites Verkaufsverbot für Tropenholz aus nicht zertifiziertem Einschlag lassen Kommunen nach Alternativen suchen. Die für DAUERHOLZ verwendeten Hölzer stammen aus PEFC-zertifizierten, also nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Niedersachsen und Baden-Württemberg.

Städte & Gemeinden nutzen verantwortungsvolles Holz

Mit der Idee einen deutschen Ersatz für Tropenholz herzustellen, überzeugte die Dauerholz AG die Jury der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. In der Kategorie "Umwelt" ist die Dauerholz AG ein "ausgewählter Ort 2011". Außerdem wurde das Unternehmen vom Rat für Nachhaltige Entwicklung mit dem Qualitätslabel "Werkstatt N 2011", das Projekte für eine nachhaltige Entwicklung würdigt, ausgezeichnet.

Städte wie Nürnberg, Ingolstadt oder Lübeck gerieten zuletzt stark in Kritik, weil sie bei der Neuanschaffung von Parkbänken auf (zum Teil sogar zertifiziertes) Tropenholz zurückgreifen wollten. Viele Bürger protestierten oder schrieben über die Organisation "Rettet den Regenwald" die Bürgermeister an. DAUERHOLZ bietet eine sinnvolle Alternative. Mehrere Gemeinden nutzen bereits das Stadtmobiliar aus heimischer, wachsimprägnierter Kiefer. Damit entsprechen sie auch der aktuellen Beschaffungsrichtlinie der Bundesregierung, nach der für Holzprodukte ein Nachweis über den legalen Ursprung des Materials erforderlich ist.

Mittlerweile verzichten mehr als 450 Städte und Gemeinden freiwillig auf Tropenholz. Mit DAUERHOLZ können Parkbänke, Brückenbeläge, Wanderwege oder Schwimmbäder mit heimischem Holz ausgestattet werden. Das ab 2013 europaweit gültige Verkaufsverbot (HolzSiG) für tropische Hölzer aus nicht zertifiziertem Einschlag, wird die legale, zertifizierte Ware zudem vermutlich deutlich verteuern. Der Einsatz von heimischen Werkstoffen wie DAUERHOLZ wird dann noch attraktiver.

Quelle:



     
        
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