Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 17.04.2012
Athleten für den Umweltschutz
Lawinentrainer sensibilisieren Jugendliche
Im Januar 2012 veranstaltete die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck die weltweit 1. Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG). Teil des Kultur- und Bildungsprogramms waren auch die Mountain Awareness Workshops. forum sprach mit Lucky Rauscher, Geschäftsführer SAAC (snow avalanche and awareness camps).
Welches Ziel verfolgte SAAC bei den YOG?
Unsere Camps haben das Ziel ein Basiswissen über Lawinen und Gefahren außerhalb des gesicherten Skiraumes zu vermitteln. Im Rahmen der YOG haben sowohl Athleten als auch Besucher teilgenommen. Dabei wollten wir bei den Jugendlichen vor allem die Aspekte der Nachhaltigkeit und des gewissenhaften Umgangs mit unserer Umwelt ins Bewusstsein rufen.
Welches Feedback gab es seitens der Athleten?
Sie sprachen sich klar für Nachhaltigkeit aus! Ihnen ist bewusst, dass Luftverschmutzung, globale Erwärmung und der Verbrauch natürlicher Ressourcen in letzter Konsequenz auch ein Ende ihrer sportlichen Laufbahn bedeuten. Snowboard-Olympiasieger Shaun White (USA) brachte es auf den Punkt: "Wenn durch die Erderwärmung überall in den Bergen sommerliche Bedingungen herrschen, wo soll ich dann noch snowboarden gehen?"
Warum rückt das Thema Nachhaltigkeit bei SAAC immer mehr in den Fokus?
Die Natur hat für unser Team einen ganz besonderen Stellenwert. Daher forcieren wir das Thema auch in der Zusammenarbeit mit Partnern. Z.B. vertrauen wir auf die nachhaltige Textilproduktion unseres Bekleidungssponsors VAUDE. Eco Fashion kommt bei den Jugendlichen nicht nur optisch gut an, sondern liegt auch im Trend. In Gesprächen stellen wir immer mehr fest, dass ein Umdenken gerade bei der jungen Generation stattfindet.
Da ich auch privat versuche meinen ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, regionale, biologische und fair gehandelte Produkte kaufe und umweltbewusst haushalte, war für mich der einzig richtige Weg auch bei SAAC auf Nachhaltigkeit zu
Wie sieht Ihre CSR-Strategie 2012 aus?
In Punkto Bekleidung planen wir all unsere Repräsentanten ausschließlich mit Produkten der Green Shape Linie von VAUDE auszustatten. Unsere Zukunftsvision sieht eine langfristige Kooperation mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ökologisch geführten Unterkünften vor. Besonders in unseren Vorträgen sehen wir eine große Chance, das Thema Nachhaltigkeit in den Köpfen der Teilnehmer zu verankern. Im Praxisteil können wir an konkreten Beispielen zeigen, welche Auswirkungen übermäßiger Konsum und Ressourcenverbrauch haben.
Wie lautet Ihre Kern-Message?
Im Profil:
Lucky Rauscher ist Geschäftsführer bei SAAC
www.saac.at
![]() |
Teilnehmer des Camps beim Lawinentraining |
Unsere Camps haben das Ziel ein Basiswissen über Lawinen und Gefahren außerhalb des gesicherten Skiraumes zu vermitteln. Im Rahmen der YOG haben sowohl Athleten als auch Besucher teilgenommen. Dabei wollten wir bei den Jugendlichen vor allem die Aspekte der Nachhaltigkeit und des gewissenhaften Umgangs mit unserer Umwelt ins Bewusstsein rufen.
Welches Feedback gab es seitens der Athleten?
Sie sprachen sich klar für Nachhaltigkeit aus! Ihnen ist bewusst, dass Luftverschmutzung, globale Erwärmung und der Verbrauch natürlicher Ressourcen in letzter Konsequenz auch ein Ende ihrer sportlichen Laufbahn bedeuten. Snowboard-Olympiasieger Shaun White (USA) brachte es auf den Punkt: "Wenn durch die Erderwärmung überall in den Bergen sommerliche Bedingungen herrschen, wo soll ich dann noch snowboarden gehen?"
Warum rückt das Thema Nachhaltigkeit bei SAAC immer mehr in den Fokus?
Die Natur hat für unser Team einen ganz besonderen Stellenwert. Daher forcieren wir das Thema auch in der Zusammenarbeit mit Partnern. Z.B. vertrauen wir auf die nachhaltige Textilproduktion unseres Bekleidungssponsors VAUDE. Eco Fashion kommt bei den Jugendlichen nicht nur optisch gut an, sondern liegt auch im Trend. In Gesprächen stellen wir immer mehr fest, dass ein Umdenken gerade bei der jungen Generation stattfindet.
Da ich auch privat versuche meinen ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, regionale, biologische und fair gehandelte Produkte kaufe und umweltbewusst haushalte, war für mich der einzig richtige Weg auch bei SAAC auf Nachhaltigkeit zu
Wie sieht Ihre CSR-Strategie 2012 aus?
In Punkto Bekleidung planen wir all unsere Repräsentanten ausschließlich mit Produkten der Green Shape Linie von VAUDE auszustatten. Unsere Zukunftsvision sieht eine langfristige Kooperation mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ökologisch geführten Unterkünften vor. Besonders in unseren Vorträgen sehen wir eine große Chance, das Thema Nachhaltigkeit in den Köpfen der Teilnehmer zu verankern. Im Praxisteil können wir an konkreten Beispielen zeigen, welche Auswirkungen übermäßiger Konsum und Ressourcenverbrauch haben.
Wie lautet Ihre Kern-Message?
"Die UMwelt wird immer mehr zu eurer MITwelt, dazu müsst ihr selbstbestimmt entscheiden lernen und authentisch im Denken und Tun werden"! Diese Message ist genauso auf den Sicherheitsaspekt bei "alpinen Gefahren" anwendbar!
Ein Interview von Katharina Wußler
Im Profil:
Lucky Rauscher ist Geschäftsführer bei SAAC
www.saac.at
Zukunft braucht Frieden
forum 02/2026
- Militär & Märkte
- Grüner Wasserstoff
- Moorschutz als Invest
- ESG loves KI
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
MAI
2026
21
MAI
2026
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
JUN
2026
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Megatrends
Deutsche wünschen starke FührungChristoph Quarch analysiert die neue Sehnsucht nach Macht und Herrschaft
Jetzt auf forum:
Kreislaufwirtschaft am Bau & Energie für die Zukunft
Gastfreundschaftslektionen aus Südtirol
Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien
Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen




















