Gesellschaft | Social Business, 09.03.2012
Spenden sammeln wie die Amerikaner
Bedeutung von Onlinespenden wird sich innerhalb der nächsten drei Jahre verdreifachen
Immer mehr Hilfsorganisationen erkennen die Zeichen der Zeit und nutzen das Internet als Spendenkanal, dies zeigt die Online-Fundraising-Studie 2012. Die Mittelbeschaffung gemeinnütziger Organisationen über das Internet steckt hierzulande, im Gegensatz zu den USA oder England, noch in den Kinderschuhen. So stellt Online-Fundraising derzeit nur für ein Fünftel der Hilfsorganisationen einen wichtigen Spendenkanal dar.
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird sich die Nutzung von Online-Fundraising laut der Studie in Deutschland jedoch nahezu verdreifachen. "Dieser Anstieg ist durchaus realistisch. Aktuell nutzen 57 % der Hilfsorganisationen Online-Fundraising um ihr Spendenvolumen zu erhöhen - das sind bereits 7 % mehr als im Vorjahr", meint Nicolas Reis, Geschäftsführer der Altruja GmbH.
Noch sind viele Organisationen mit dem Internet nur wenig vertraut. Der Anteil der Organisationen, die ihre Internetaffinität als "sehr gering" einschätzen, hat sich seit 2011 sogar von 3 % auf 7 % mehr als verdoppelt. Mögliche Gründe hierfür könnten sein, dass Organisationen erst seit kurzem online aktiv sind oder mit dem schnellen Wandel des Internets nicht mithalten können.
Die Online-Fundraising-Studie 2012 zeigt auch, dass sich kleine Organisationen mit einem jährlichen Spendenvolumen von bis zu 50.000 Euro wesentlich häufiger als "sehr internetaffin" einschätzen als mittelgroße (Spendenvolumen bis zu 1 Mio. Euro) und große (Spendenvolumen über 1 Mio. Euro) Organisationen. Dennoch generieren kleine Organisationen seltener Spenden über das Internet. Fehlende Personal- und Zeitkapazitäten werden hierfür als häufigste Gründe genannt. Mangelndes Budget steht an dritter Stelle.
"Die Kosten für die Spendenbeschaffung sind im Online-Bereich wesentlich niedriger als über traditionelle Kanäle. Damit ist Online-Fundraising eigentlich die ideale Alternative für Organisationen, die nur wenig Angestellte haben und daher wenig Zeit", meint Reis.
541 Hilfsorganisationen aus dem gesamten deutschsprachigen Bereich nahmen an der Umfrage teil. Durchgeführt wurde die Studie, wie bereits im Vorjahr, von Thomas Seidl im Rahmen seines Studiums Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München in Kooperation mit der Altruja GmbH.
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59% der befragen Hilfsorganisationen sind er Ansicht, dass Online-Fundraising innerhalb der nächsten drei Jahre einen der wichtigsten Fundraising-Kanäle darstellen wird. |
Noch sind viele Organisationen mit dem Internet nur wenig vertraut. Der Anteil der Organisationen, die ihre Internetaffinität als "sehr gering" einschätzen, hat sich seit 2011 sogar von 3 % auf 7 % mehr als verdoppelt. Mögliche Gründe hierfür könnten sein, dass Organisationen erst seit kurzem online aktiv sind oder mit dem schnellen Wandel des Internets nicht mithalten können.
Die Online-Fundraising-Studie 2012 zeigt auch, dass sich kleine Organisationen mit einem jährlichen Spendenvolumen von bis zu 50.000 Euro wesentlich häufiger als "sehr internetaffin" einschätzen als mittelgroße (Spendenvolumen bis zu 1 Mio. Euro) und große (Spendenvolumen über 1 Mio. Euro) Organisationen. Dennoch generieren kleine Organisationen seltener Spenden über das Internet. Fehlende Personal- und Zeitkapazitäten werden hierfür als häufigste Gründe genannt. Mangelndes Budget steht an dritter Stelle.
"Die Kosten für die Spendenbeschaffung sind im Online-Bereich wesentlich niedriger als über traditionelle Kanäle. Damit ist Online-Fundraising eigentlich die ideale Alternative für Organisationen, die nur wenig Angestellte haben und daher wenig Zeit", meint Reis.
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