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Technik | Energie, 12.08.2011

Asiatische Energieriesen treiben Prognosen für den weltweiten Strombedarf nach oben

Atuelle Studie von Frost & Sullivan

Der weltweite Strombedarf wird im Zeitraum von 2010 bis 2030 vor allem in den Entwicklungsregionen stark zunehmen, und zwar hauptsächlich aufgrund der stetig wachsenden Mittelschicht und der rasanten Urbanisierung. Mit der zunehmenden Kaufkraft der Bevölkerung in diesen Regionen steigt auch die Verbreitung von elektronischen Geräten.

Rasante Urbanisierung treibt den Strombedarf an! Dabei sinkt der Strombedarf der Industrienationen im Vergleich zu einer steigenden Nachfrage aus Schwellenländern wie Indien oder China.
Foto: © flickr_kla4067
Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.energy.frost.com) wird sich die weltweite Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 2,7 Prozent erhöhen, wobei die Wachstumsrate im darauf folgenden Jahrzehnt auf 1,8 Prozent pro Jahr absinken wird, da das Wachstum in den aufstrebenden Märkten reduziert und die Maßnahmen zur Energieeffizienz erstmals stärkere Auswirkungen zeigen werden.

In den nächsten zwei Jahrzehnten wird der gemeinsame Anteil an Strombedarf seitens der Industriestaaten der Europäischen Union (EU), von Nordamerika und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Asia-Pacific (OECD APAC) von 49,6 Prozent auf 37,5 Prozent absinken. Der Hauptteil der Nachfrage dürfte von Indien und China kommen, mit einem Gesamt-Anteil der beiden Länder, der von 23,6 Prozent im Jahr 2010 auf 34,5 Prozent im Jahr 2030 ansteigen wird.

"Die Rolle von China und Indien und deren zukünftiger Einfluss zeigt sich besonders im Bereich der kohlebasierten Stromerzeugung, wobei es sich hierbei im Jahr 2010 um 43,8 Prozent der weltweiten Erzeugung handelt und dies bis zum Jahr 2030 auf 57 Prozent ansteigen soll", so Harald Thaler, Industry Director bei Frost & Sullivan. "Beide Länder sind außerdem sehr stark im Bereich der Wasser- und Windenergieerzeugung, wobei China besonders in Wasserkraft investiert und Indien in Windenergie."

Erneuerbare Energien werden sich weitgehend durchsetzen, da Regierungen darum bemüht sind, die Treibhausgasemissionen herunterzuschrauben, um die internationalen Abkommen im Bereich des Klimawandels einzuhalten und neue Industriezweige im Bereich der "Green Economy" zu begünstigen.

Alle Energieträger, mit Ausnahme von Erdöl, werden expandieren, wobei Kohle mit fast 28 Prozent der installierten Kapazität und über 34 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2030 auch weiterhin seine dominante Stellung beibehalten wird.

"China und Indien wird ein starkes Wachstum bei der Kernenergie als auch den erneuerbaren Energien prognostiziert, da beide eine Diversifizierung anstreben, um von einer rein auf fossilen Energieträgern basierten Energiegewinnung abzukommen", erklärt Thaler. "Das höchste Wachstum für Energiegewinnung aus nicht fossilen Energieträgern wird jedoch im Mittleren Osten und in Afrika zu beobachten sein, wo speziell der Ausbau der Solarenergie verstärkt Beachtung finden wird."

Titel der Studie: Annual Global Power Generation Forecasts 2011 (M6EB)

Weitere Informationen finden Sie unter www.frost.com.



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