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Nachhaltigkeit als Kernkompetenz

greenpartner lud zum zweiten Roundtable in München

Es sind nicht unbedingt die großen Kongresse, die die besten Erkenntnisse bringen. Gerade ein kleiner runder Tisch stimuliert Gespräche und vermittelt klare Botschaften. Am 11. Mai 2011 lud greenpartner deshalb zum zweiten Roundtable in München.

Raum für Austausch: Beim zweiten greenpartner Roundtable wurden die Zusammenhänge von Kerngeschäft, Kommunikationsstrategie und Greenwashing diskutiert.
Die Frühlingssonne strahlte warm, als sich ein ausgewählter Kreis von etwa 20 Unternehmern und Marketingentscheidern an diesem Maitag zusammenfand, um das Thema "Nachhaltigkeit als Kernkompetenz" gemeinsam zu beleuchten. Das Novotel in München-Riem bot dafür einen passenden Rahmen: Hier konnten sich die Teilnehmer bei Bio-Catering und regionalen Leckereien über ihre Erfahrungen austauschen und vernetzen.

Jörg Westfeld von greenpartner begleitete wie bereits beim ersten Roundtable durch den Nachmittag. Eingeladen hatte er dazu Christian Merz, der als Director Sustainability beim Marktführer für Lampen (Osram) einen "erhellenden" Impulsvortrag gab. Seine These: Am glaubwürdigsten und effektivsten wirkt das Engagement einer Firma, wenn ihre Nachhaltigkeitsinitiativen so eng wie möglich mit deren Kernkompetenz verknüpft sind. Bei Osram ist es naheliegend, an der Effizienz- und damit an der CO2-Schraube der Produkte selbst zu drehen.

Zwischen den Vorträgen nutzten die Teilnehmer die entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre, um die angesprochenen Themen tiefer zu diskutieren. Für Spannung und Begeisterung sorgte die Präsentation von Georg Hechenblaikner. Der Geschäftsführer des Congress Centrum Alpbach etablierte sein 2.500-Seelen-Dorf als Green Meeting Destination, in der Managertreffen durch den Kontakt zur Natur, ökofaire Produkte und regionale Werte eine neue Dimension bekommen. Sein wichtigstes Fazit für die Teilnehmer des greenpartner Roundtable: Genau nachdenken, dann umsetzen. "Viele Anbieter haben zu früh mit Marketing angefangen und zu wenig am Produkt gefeilt - und sind daher schnell wieder von der Bildfläche verschwunden".

Trendhopper oder Überzeugungstäter?
In seinem Kurzvortrag zum Thema Markendehnung zeigte greenpartner, wie sich mit der "grünen" Erweiterung der eigenen Marke neue Kunden gewinnen lassen. Vor allem bei habitualisiertem Kaufverhalten (z.B. im Supermarkt) könne man auf diese Weise nachhaltige Produkte massentauglich machen. Dass die Markendehnung - wie im Fall Henkel mit dem Transferprodukt "Terra" - auch negative Wirkungen auf die Muttermarke haben kann, wurde im Anschluss am runden Tisch heiß diskutiert. Besonders die Rolle des kritischen Kunden stand dabei im Fokus: "Greenwashing ist ein Lernprozess für Firmen und verändert diese umso wirkungsvoller, je mehr Transparenz von Verbrauchern systematisch eingefordert wird", gab Peter Parwan von Lohas.de zu bedenken. "Als Marketingleiter, der nicht auf einen grünen Stempel ohne Fakten setzt, fühle ich mich von diesem Nachmittag stark bestätigt", zog Uwe Claus von der Festo AG sein Fazit aus seiner Teilnahme am Roundtable.

Der Gastgeber greenpartner, eine neue Unit der GRUNWALD Kommunikation und Marketingdienstleistungen GmbH & Co. KG., versteht es als seine Kernaufgabe, Unternehmen mit Green Marketing Aktivitäten zu einem tragfähigen Öko-Profil zu verhelfen. Mit dem Roundtable ist greenpartner auf dem besten Weg, einen neuen Geheimtipp für Events mit Tiefgang zu etablieren. Der nächste Roundtable findet im Herbst 2011 statt. Vormerkung unter www.green-partner.eu


Quelle:

Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2011 - Schöne Aussichten erschienen.



     
        
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