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Anzeige, Umwelt | Ressourcen, 01.06.2026

One Planet Business – by WWF

Wir verbinden Naturschutz und unternehmerische Zukunftsfähigkeit

Circular Economy als elementares Werkzeug einer nachhaltigen Transformation – Klarheit schaffen, wo Mythen überwiegen

 © Claudi Nir WWF Circular Economy – nur ein kurzfristiger Trendbegriff?
Ganz im Gegenteil – es geht um ein Comeback des Trends: Während der Mehrweganteil an Getränkeverpackungen in Deutschland 1992 bei 73,54 Prozent lag, ist er bis 2022 auf 33,5 Prozent gesunken [1][2]. Der Grund für diesen Rückgang ist nicht, dass Mehrweg nicht funktioniert. Billigeres Plastik hat sich in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt. Politik und Wirtschaft haben die langfristigen Folgen dabei viel zu lange ignoriert. Doch so kann es nicht weitergehen.
 
Unternehmen müssen – allein schon um angesichts knapper Ressourcen wettbewerbsfähig bleiben – zirkulär wirtschaften. Jetzt heißt es: Aus funktionierenden Kreisläufen lernen, sie weiterentwickeln und Zirkularität entlang der Wertschöpfungsketten verankern.

Circular Economy – nur ein weiteres ‚grünes‘ Label?
Circular Economy ist viel mehr als ein ‚grünes‘ Label: Sie ist ein fundamental notwendiges Wirtschaftsmodell, um das Prinzip ‚Produzieren, Nutzen, Wegwerfen‘ zu überwinden. Eine zirkuläre Wirtschaft kann nicht nur Natur und Klima schützen – sie bietet auch die Gelegenheit, mit neuen Geschäftsmodellen und Produkten eine Re-Definition der Marke Made in Germany zu erreichen – für nachhaltige Qualität.

Circular Economy – rechnet sich das überhaupt?
Circular Economy wird oft als Nischenmodell für Premiumprodukte wahrgenommen. Dabei reichen zirkuläre Geschäftsmodelle von Wiederverwendung über Reparatur bis zu Sharing, Refurbishment und Product-as-a-Service.
 
Das Prinzip: Sie erhalten nicht nur Materialwert, sondern auch den funktionalen Wert von Produkten. So räumen sie Ineffizienzen aus, die ökonomisches Potenzial vernichten. Trotzdem wirken viele zirkuläre Angebote unprofitabel.
 
Der Grund ist oft nicht das Modell, sondern eine falsche Messlogik dahinter. Dabei ist die unternehmerische Chance enorm: Weltweit werden jährlich 25,4 Billionen € (31 Prozent des globalen BIP) vermeidbarer Wertverlust durch lineare Nutzung erzeugt [3].
 
Ein systematischer Wandel muss von allen Akteuren kommen: Faire Rahmenbedingungen durch die Politik, Aufbau zirkulärer Geschäftsmodelle durch die Unternehmen und letztlich Verständnis und Nutzung zirkulärer Produkte durch die Konsumenten. 
 

Beratungsangebot für Unternehmen

Kai Schwehm, Senior Manager Circular Busines © WWF One Planet Business – by WWF berät Unternehmen, die Nachhaltigkeit als Grundlage ihres Geschäftsmodells etablieren wollen, in den Bereichen Klima, Natur, Circular Economy und Behavior Change.
 
Die Beratung erfolgt wissenschaftsbasiert entlang des One Planet Business Frameworks – einem maßgeschneiderten Rahmenwerk für echte Nachhaltigkeit. Anhand des Frameworks werden Unternehmen dabei begleitet, das eigene Handeln an den planetaren Grenzen unter internationalen Zielen auszurichten.

Get in contact:
Kai Schwehm, Senior Manager Circular Business, One Planet Business – by WWF.

Quellen: [1]Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), 1995 | [2] Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), 2022 | [3] Circularity Gap Report 2026, Circle Economy, 2026


Dieser Artikel ist in forum 03/2026 - Frau Reiche – es reicht! erschienen.



     
        
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