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Das "Recht auf Reparatur" kommt - in Berlin-Neukölln wird es längst gelebt

Das Reparaturnetzwerk kann anderen Städten und Kommunen als Blaupause dienen

  • Per WhatsApp die naheliegendste Reparaturmöglichkeit im Stadtteil finden
  • Neuköllns Reparaturnetzwerk kann anderen Städten als Vorbild dienen
Unter dem Motto ' Reparieren ist smarter' sind an 140 Groß- und Kleinflächen sowie auf Social Media fünf Kampagnenmotive sichtbar, die Humor und Irritation als Einstieg nutzen. © NEW STANDARD.SVerbraucher:innen haben künftig ein Recht auf Reparatur – das hat der Bundestag gestern entschieden. Demnach sind Hersteller von z.B. Elektrogeräten verpflichtet, bestimmte Produkte noch mehrere Jahre nach dem Kauf zu einem angemessenen Preis zu reparieren. Was die Bundespolitik gerade erst schafft, hat Berlin-Neukölln längst in die Praxis umgesetzt: Bewohner:innen können kaputte Alltagsgegenstände schon jetzt unkompliziert in Ordnung bringen lassen, ganz unabhängig von Rechtslage und Hersteller. Denn in Berlin-Neukölln hat sich mit insgesamt mehr als 130 Reparaturbetrieben und Repair Cafés für u.a. Elektronik, Textilien und Fahrräder bereits eine gut funktionierende, lokale Infrastruktur etabliert. Der Zugang dazu ist denkbar einfach und holt die Menschen dort ab, wo sie ohnehin kommunizieren: auf WhatsApp. Ein KI-basierter RepairBot dient dabei als zentrale Serviceplattform. Nutzer:innen scannen einen QR-Code und gelangen dann direkt in einen WhatsApp-Chat, der Fragen wie „Mein Toaster ist kaputt – was kann ich tun?" oder „Wann öffnet das nächste Repair Café?" beantwortet. Der RepairBot greift dafür auf aktuelle Daten zu Betrieben und Repair Cafés im Stadtteil zurück. 
 
Die begleitende Kampagne, die das Angebot und den neuen WhatsApp-RepairBot im Stadtteil und darüber hinaus bekannt macht, stammt von der Berliner Nachhaltigkeitsberatung NEW STANDARD.S. Unter dem Motto „Reparieren ist smarter" sind an 140 Groß- und Kleinflächen (z.B. U-Bahnhöfen) im ganzen Bezirk sowie auf Social Media fünf Kampagnenmotive sichtbar, die Humor und Irritation als Einstieg nutzen und erst auf den zweiten Blick auflösen, dass Reparieren nicht nur möglich ist, sondern auch die klügere Lösung, um ein Gerät sinnvoll länger zu nutzen. Gezeigt werden improvisierte Alltagslösungen und kreative Zweckentfremdungen kaputter Gegenstände – charmante Lifehacks, die zunächst überraschen, bevor die Botschaft aufgelöst wird: „Schon smart. Reparieren ist smarter." 

„Viele Menschen wissen schlicht noch nicht, wo sie Reparaturangebote finden, was sich überhaupt zu reparieren lohnt oder wer ihnen dabei helfen kann. Daher nutzen noch zu wenige diese Möglichkeit und kaufen lieber neu. Gerade aber in Zeiten der Lebenskostenkrise ist Reparatur sinnvoll: Sie spart Geld und schont gleichzeitig Umwelt und Ressourcen", erklärt Maximilian Mauracher, Geschäftsführer der umsetzenden Agentur NEW STANDARD.S. „Was nun politisch verankert wird, ist in Berlin-Neukölln bereits Realität – und könnte anderen Städten und Kommunen als Blaupause dienen." 

NEW STANDARD.S, gegründet 2020, ist eine Beratungsagentur mit dem Ziel, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft zu stärken. Nachhaltigkeit planen, umsetzen und kommunizieren sind die Kernkompetenzen von NEW STANDARD.S. Mit seinem uniquen Ansatz entwickelt das Team rund um Maximilian Mauracher zukunftsfähige Strategien, Kommunikation und Marken. NEW STANDARD.S ist seit 2024 B Corp-zertifiziert und Mitglied im BNW Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft.

Kontakt: Hedinger Communications GmbH, Kirsten Hedinger | Hedinger@Hedinger-PR.de | newstandard.studio



     
        
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