Anzeige, Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 29.06.2026
Warum nachhaltige Verpackung jetzt entwickelt werden muss
Innovationssystem der MM Group
Im Verpackungsbereich verlangen die Herausforderungen von morgen innovative Lösungen schon heute. Angesichts strengerer Vorschriften, steigender Nachhaltigkeitserwartungen und höherer Materialkosten ist klar, wohin sich die Branche entwickelt.
Es reicht nicht mehr aus, Materialien auszutauschen oder bestehende Prozesse schrittweise zu verbessern. Hierfür unterstützt das MM-Team Kunden dabei, regulatorische Anforderungen bereits in die Konzeption und Entwicklung von Verpackungen zu integrieren.Unsere Kundengespräche werden zunehmend von diesem integrierten Designansatz geprägt. Regulierungen wie die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle PPWR1 sind weit mehr als zusätzliche Vorgaben. Packaging and Packaging Waste Regulation ist die neue EU- Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle, die ab dem 12.08.2026 verbindlich für alle Unternehmen in der EU gilt sowie verbindliche Standards für Nachhaltigkeit, Recycling und Kennzeichnung festlegt. Sie beeinflussen jedes Element einer Verpackung – vom Material bis zum Ende ihres Lebenszyklus.
Steigende Erwartungen an Nachhaltigkeit
Hinzu kommt, dass viele Vorschriften stufenweise Ziele enthalten. Die PPWR sieht beispielsweise ein verbindliches Abfallreduktionsziel von 5 Prozent bis 2030 vor, das bis 2035 auf 10 Prozent und bis 2040 auf 15 Prozent steigt.
Gleichzeitig erschweren volatile Lieferketten die Aufgabe, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und dennoch Innovation sowie wirtschaftliche Leistung aufrechtzuerhalten.
Unser Ansatz versteht Innovation als ein System aus Netzwerken, Prozessen, Dienstleistungen, Marke und Kundenbindung. So kann Compliance bereits in der frühen Designphase berücksichtigt werden, statt später kostspielig nachgerüstet zu werden.
Ein zentraler Faktor ist dabei Materialflexibilität.
Durch ein Portfolio aus Lösungen mit Frisch- und Recyclingfasern lassen sich Verpackungen gezielt an regulatorische und funktionale Anforderungen anpassen, ohne sich auf ein einzelnes Material festzulegen. Dieser materialunabhängige Ansatz unterstützt optimalere Entscheidungen in einem Markt, in dem sich Recyclingfähigkeit, Faserbeschaffung und Berichtskriterien laufend verändern.
Ebenso wichtig ist der Prozess selbst. Die Verbindung von Ideenfindung, Nachhaltigkeitsberatung, Materialauswahl, Prototyping und End-of-Life-Planung ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf die Verpackungsleistung. Compliance wird dadurch von Anfang an integriert und spätere Risiken werden reduziert.
Die Zukunft gehört nicht mehr den Unternehmen, die nur schnell reagieren, sondern denen, die Veränderungen frühzeitig erkennen. Nachhaltigkeit bleibt zentral, wird jedoch zunehmend anhand von Compliance, Daten und messbaren Ergebnissen bewertet.
Der Aufbau dieser Fähigkeiten darf nicht warten – er beginnt heute.
Dieser Artikel ist in forum 03/2026 - Frau Reiche – es reicht! erschienen.
Frau Reiche – es reicht!
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