Die besten Tipps, um Ihren Mac auf Viren zu checken

Vor allem Malware-Angriffe nehmen sukzessive zu

Der Mac ist zwar insgesamt besser vor Viren geschützt als ein Windows-PC, ganz ausgeschlossen ist ein Befall aber nicht. Vor allem Malware ist ein Thema, die Angriffe auf Macs nehmen sukzessive zu. Damit Sie der Bedrohung entgegentreten können, ist es wichtig sie zu erkennen. Das funktioniert am besten mit einem klaren Screening und anschließend mit der Entfernung betroffener Dateien. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Mac auf Viren untersuchen. 

© Tyler Franta, unsplash.com

Woher kommt das Gerücht, dass Macs keine Malware bekommen? 

Lange Zeit hielt sich hartnäckig die Behauptung, dass Apple-Rechner immun gegen Viren seien. Dieses Gerücht basiert vor allem auf der Unix-Architektur des Betriebssystems, die von Grund auf sehr sicher konzipiert wurde. 

Da Apple sowohl die Hardware als auch die Software kontrolliert, konnten Sicherheitslücken oft schneller geschlossen werden als bei der Konkurrenz. Zudem war der Marktanteil früher so gering, dass Cyberkriminelle ihre Angriffe lieber auf die breite Masse der Windows-Nutzer konzentrierten. Heute hat sich das Blatt jedoch gewendet, leider nicht zugunsten von Apple-Nutzern. Daher gilt heute: Wenn Sie einen Verdacht haben, überprüfen Sie Ihren Mac auf Viren

Macs sind beliebter, denn je und damit auch ein lukratives Ziel für Hacker geworden. Die Zahl der speziellen Bedrohungen für macOS ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Wer sich heute noch auf dem alten Mythos ausruht, handelt leichtsinnig. 

Auch wenn macOS mit integrierten Schutzschilden kommt, bietet das keinen absoluten Schutz vor modernster Spyware, Viren oder Trojanern. Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess, den Sie aktiv begleiten müssen.

Was sind die häufigsten Anzeichen für einen Virus auf dem Mac?

Wenn sich Ihr Mac infiziert hat, erkennen Sie es meist nicht sofort. Eines der deutlichsten Warnsignale ist eine plötzliche Verlangsamung des Systems ohne erkennbaren Grund. Wenn der Lüfter ständig hochdreht oder die CPU-Auslastung in die Höhe schießt, könnte im Hintergrund ein bösartiger Prozess laufen. Auch merkwürdiges Verhalten Ihres Browsers sollte Sie stutzig machen, beispielsweise poppen gern Pop-ups auf oder Ihre Suchmaschine ist nicht mehr aktuell. 

Achten Sie auch auf Programme, die Sie nie selbst installiert haben, denn Malware tarnt sich oft als nützliches Werkzeug oder als dringendes Update für Ihren Videoplayer. Wenn Ihr Mac plötzlich einfriert oder willkürlich neu startet, ist höchste Vorsicht geboten. Auch verschwundener Speicherplatz oder Dateien, auf die Sie keinen Zugriff mehr haben, deuten auf digitale Eindringlinge hin. Nehmen Sie diese Anzeichen ernst und reagieren Sie sofort, bevor Ihre privaten Daten in die falschen Hände geraten.

So können Sie Ihren Mac scannen 

Da es keinen seriösen Online-Virenscan direkt im Browser gibt, müssen Sie selbst aktiv werden. Ein guter erster Schritt ist die manuelle Durchsicht Ihres Downloads-Ordners und der installierten Browser-Erweiterungen. Löschen Sie konsequent alles, was Ihnen verdächtig vorkommt oder was Sie nicht mehr nutzen. Der integrierte Apple-Schutz Gatekeeper leistet hier bereits Vorarbeit, indem er nur verifizierte Software zulässt.

Für eine wirklich gründliche Untersuchung empfiehlt sich jedoch der Einsatz spezialisierter Software. Moderne Tools scannen Ihr gesamtes System innerhalb weniger Minuten und gleichen Funde mit riesigen Malware-Datenbanken ab. Diese Programme finden oft auch versteckte Würmer oder Adware, die für das bloße Auge unsichtbar bleiben. Einmal pro Woche können Sie nach Feierabend den Scan laufen lassen, um Ihren Mac zu pflegen.

So werden Sie verdächtige Programme los 

Wenn Sie eine schädliche App identifiziert haben, reicht einfaches Verschieben in den Papierkorb meist nicht aus. Viele Viren hinterlassen versteckte Reste in den Library-Ordnern Ihres Systems, die weiterhin Schaden anrichten können. Nutzen Sie stattdessen eine Deinstallationsfunktion in Ihrem Sicherheitstool. Diese sorgt dafür, dass wirklich alle verknüpften Dateien und Hintergrundprozesse restlos entfernt werden.


     
        
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